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  #1  
Alt 29.10.2011, 18:12
Ciffcoo Ciffcoo ist offline
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Registriert seit: 29.10.2011
Beiträge: 1
Standard Mpu Durchgefallen - Sofort neue Mpu beim anderen Psychologen

Hallo liebe Freunde,

ich habe leider ein negatives Gutachten erhalten , weil ich an dem Mpu Tag nicht meine Position so darlegen konnte wie ich es gewollt hätte. Ich habe bereits ein halbes Jahr abstinenz Nachweis bei der Avus in Dortmund erbracht und auch dort die Mpu gemacht.
Von dem Psychologen wurden mir gespräche mit einem Verkehrspsycholgen und eine Nachweis von nochmal einem halben Jahr , also somit ein Jahr ingesamt abstinenz Nachweis empfohlen.
Ich jedoch sehe das nicht ein, ich habe mich mit meinem Problem ausführlich beschäftigt und habe mit Drogen(nur Gras keine Angst) abgeschloßen und brauche dringend mein Führerschein zurück.
Meine Frage ist jetzt nun würdet ihr mir empfehlen nochmal eine Mpu bei einer anderen Begutachtungsstelle durchzuführen und was weiß diese von den Angaben die ich gemacht habe von der ersten MPU?

Ich bedanke mich jetzt schonmal und wünsche euch ein schönes Wochenende.

MFG

Ciffcoo
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  #2  
Alt 29.10.2011, 22:11
Benutzerbild von come.c
come.c come.c ist offline
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Beiträge: 269
Standard

Wenn das Gutachten nur an dich ging und du es nicht bei der Fsst abgegeben hast, weiß das neue MPI Nichts von deinen Angaben beim ersten MPI.

Es besteht aber auch bei Cannabis die Möglichkeit 12 Monate AN nachweisen zu müssen. Um eine Aussage hierzu zu machen müsstest du mal deine Blutwerte von der Auffälligkeit posten.

Des Weiteren würde ich dir empfehlen mal den Drogen-Fragebogen aus dem Forum auszufüllen und ebenfalls zu posten. Dann kann man sich den auch mal angucken und sagen ob es überhaupt Sinn macht die nächste MPU zu starten.

Prinzipiell geht das aber, wenn das Gutachten nicht zur Fsst. gegangen ist.
__________________
"In einer idealen Welt sind das Produkte, die überhaupt nicht verkauft werden sollten"

Gesundheitsministerin Tariana Turia zur geplanten Tabakprohibition in Neuseeland.

"Alle Versuche, ideale Welten zu verwirklichen, haben zu realen Höllen geführt."

Kommentar eines Users zu dem Bericht.
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  #3  
Alt 30.10.2011, 01:34
adacnick
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Zitat:
Zitat von Ciffcoo Beitrag anzeigen
Hallo liebe Freunde,

Meine Frage ist jetzt nun würdet ihr mir empfehlen nochmal eine Mpu bei einer anderen Begutachtungsstelle durchzuführen und was weiß diese von den Angaben die ich gemacht habe von der ersten MPU?
Come.c hat recht: Die neue MPU-Stelle kennt das Vorgutachten nicht, wenn du es nicht abgegeben hast. Nur die Tatsache, dass die Führerscheinakte bereits an eine Untersuchungsstelle geschickt wurde, ist aus der Akte zu entnehmen. Nicht der Inhalt des Gutachtens, die Empfehlungen oder das Ergebnis.

Hört sich so an, als wolltest du ein Gegengutachten in Auftrag geben oder einfach die Sache wiederholen. Da ist das Risiko allerdings hoch, dass es zum gleichen Ergebnis kommt. Die Voraussetzungen werden sich in der kurzen Zeit seit dem letzten Gutachten kaum geändert haben. Die MPU ist ja kein Glücksspiel. Da gibt es klare Regeln.

Wenn du willst, kannst du jederzeit ein neues Gutachten in Auftrag geben, egal ob das alte abgegeben wurde, oder nicht. Das ist nur eine Frage des Geldes. Vielleicht maulen die Sachbearbeiter, weil sie das nutzlose Hin- und Herschicken der Akte nicht mögen. Ist ja alles Arbeit. Du bist aber Herr des Verfahrens. Der einzige Unterschied: Wenn das Gutachten abgegeben wurde, ist es Bestandteil der Akte. Das mag nicht jeder. Deshalb sollte man sich das überlegen. Letztlich zählt aber nur das positive Gutachten. Liegt es vor, wird der Führerschein erteilt.

Im Prinzip kannst du auch nochmal zur gleichen Untersuchungsstelle gehen. Sie sind bei jedem Auftrag an die Schweigepflicht gebunden und dürfen das erste Gutachten nicht ohne dein Einverständnis zur Kenntnis nehmen. Wenn es richtig läuft, übernehmen ohnehin andere Gutachter die Untersuchung.

Rein gefühlsmäßig kann es aber Sinn machen, für das Gegengutachten die Stelle zu wechseln.

Noch sinnvoller finde ich, sich an die Empfehlungen des ersten Gutachtens zu halten. Das ist unangenehm, denn es kostet oft viel Zeit. Dafür steigen aber die Erfolgsaussichten und das spart Geld und Nerven. Es ist nun mal so, dass sich der Mensch nicht von heut auf morgen verändert. Bis aus Vorsätzen stabile Gewohnheiten werden, dauert eben seine Zeit. Das lässt sich nicht erzwingen. Aber genau darum geht es den Gutachtern in erster Linie.

Dass die Sache für dich sehr dringend ist, ist nachvollziehbar. Das interessiert die Gutachter aber nur am Rande. Das ist ja bei allen Betroffenen so. Die Gutachter müssen eine möglichst objektive Prognose abgeben, das ist ihr Job. Da ist Zeitdruck eher kontraproduktiv.
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  #4  
Alt 30.10.2011, 01:41
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 20.11.2004
Beiträge: 16.705
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Wie hast Du Dich denn vorbereitet?

Aufhören alleine reicht eben nicht, Du brauchst auch jemanden, der dir ganz genau die Spielregeln erklärt, sonst sagst Du einen Satz, der allen Leuten völlig einleuchtet und nur der Gutachter dreht Dir daraus einen Strick, weil Du keine Erstsemestervorlesung in Psychologie hattest.

Mach mal den hier, das haben wir gleich:

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Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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avus, mpu, mpu fragestellung

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