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  #1  
Alt 28.11.2017, 20:59
Antonia Antonia ist offline
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Beiträge: 6
Standard 1,8 Promille, Vorbereitung MPU

Hallo zusammen,

vor ungefähr drei Monaten bin ich nach einer Firmenfeier alkoholisiert Auto gefahren und angehalten worden. Mein Blutalkoholwert betrug 1,8 Promille. Zusätzlich zu einer Geldstrafe wurde mir für 8 Monate der Führerschein entzogen und ich muss an einer MPU teilnehmen. Seit diesem Vorfall versuche ich mich vermehrt mit mir selber und meinem Verhältnis zum Alkohol auseinander zu setzen und mich auf die MPU vorzubereiten. Dabei bin ich auf ein paar Fragen/Themen gestoßen, bei denen ich für Hilfe und Ratschläge dankbar wäre.

Meinen Alkoholkonsum vorher, sowie auch an dem Abend selber lässt sich ungefähr wie folgt beschreiben: von der Häufigkeit her habe ich ungefähr einmal im Monat zu verschiedenen Anlässen getrunken, aber wenn, dann viel zu viel. Meistens hat der Abend mit dem Vorsatz „heute nicht so viel“ begonnen, aber sobald ich einmal angefangen habe, habe ich auch nicht so schnell wieder aufgehört. Ich habe mich dann meistens ziemlich blöd benommen und konnte mich am nächsten Tag auch teilweise an Dinge nicht mehr erinnern. Dass dies kein normales Trinkverhalten ist und ich ein Problem mit Alkohol habe ist mir bewusst.


1. Abstinenz oder kontrolliertes trinken
Seit dem Vorfall vor drei Monaten habe ich erstmal gar nichts mehr getrunken. Meine Überlegung war, drei Monate abstinent zu leben und dies auch nachzuweisen und dann 6 Monate lang kontrolliert zu trinken. Der Hintergedanke hierbei war, dass ich wirklich dauerhaft lernen möchte kontrolliert mit Alkohol umzugehen und dies gerne vor der MPU auch üben und dann nachweisen würde. Gestern hatte ich allerdings einen Termin bei einer MPU Beratung beim TÜV Nord und die Dame hat mir geraten, eine längere zeit abstinent zu leben und das kontrollierte Trinken zu einem späteren Zeitpunkt zu beginnen. Sie hat das so begründet, dass sie meinen Alkoholkonsum zwischen der Kategorie A3 und A2 sieht, also zwischen „Alkoholgefährdung“ und „Alkoholmissbrauch“, da meine Filmrisse auf einen Missbrauch hinweisen. Ich habe nur die Sorge, wenn ich bis zur MPU abstinent lebe, dann aber sage, dass ich irgendwann später anfangen möchte kontrolliert zu trinken, man die Sorge haben wird, dass es wieder ähnlich abläuft wie zuvor.

2. Vorbereitung
Ich habe mir zur Vorbereitung auf die MPU bereits das Buch „der Testknacker“ gekauft und gelesen und lese hier im Forum. Außerdem befinde ich mich seit einigen Wochen in psychologischer Behandlung, bei der ich mich unter anderen auch mit den Problemen auseinander setze, die zu meiner Trunkenheitsfahrt geführt haben. Hat jemand noch andere Ratschläge für mich? Die Dame bei der TÜV Beratung hat mir dringend einen Vorbereitungskurs empfohlen, dieser sollte allerdings 2000 Euro kosten und das kann ich mir leider einfach nicht leisten.

3. Abstinenznachweis
Um meine Abstinenz nachzuweisen habe ich überlegt eine Haaranalyse zu machen. Dass ich hier für drei Monate einen Puffer einrechnen muss, habe ich schon gelesen, allerdings sagte die Dame mir gestern, ich sollte 2-3 Monate warten um sicher zu gehen. Allerdings würde mir ja so auch diese Zeit verloren gehen. Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Für Ideen, Hilfe und Ratschläge wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank schon mal im Voraus! Den Fragebogen fülle ich gleich auch aus und reiche ihn nach.
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  #2  
Alt 28.11.2017, 21:00
Antonia Antonia ist offline
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Zur Person
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,72m
Gewicht: 65 kg
Alter: 25

eventl. Bundesland: NRW

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 30.08.2017
BAK: 1,8
Trinkbeginn: ca. 16 uhr
Trinkende: ca. 23 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: ca. 23:30 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: vor drei Monaten
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 8 Monate

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: noch nicht
Wurde mir entzogen? ja
Noch in der Probezeit?: nein
Habe noch nie einen besessen: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): nicht bekannt

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: seitdem nicht mehr
Ich lebe abstinent seit: seit dem Vorfall

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann:in Planung
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit:

Leberwerte ja/nein, seit wann............ noch nicht
in welchen Abständen...................

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Psychologe
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie
(bitte Zeitraum von Beginn bis Ende angeben): nein

werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc: nein

MPU
Datum: steht noch nicht fest
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?: nein

Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?:

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige
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  #3  
Alt 28.11.2017, 21:39
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Willkommen hier im Forum!
Zitat:
Zitat von Antonia Beitrag anzeigen
von der Häufigkeit her habe ich ungefähr einmal im Monat zu verschiedenen Anlässen getrunken, aber wenn, dann viel zu viel. Meistens hat der Abend mit dem Vorsatz „heute nicht so viel“ begonnen, aber sobald ich einmal angefangen habe, habe ich auch nicht so schnell wieder aufgehört.
Genau hier liegt dein Problem für die MPU. Dieses Verhalten ist weitverbreitet, ist eines der Indizien für eine schwerwiegende Alkoholproblematik und heißt „Kontrollverlust“. Der Name deutet bereits darauf hin: wessen Konsum davon geprägt ist, dem fällt natürlich Kontrolliertes Trinken schwer, weil er ja gerade daran immer gescheitert ist.
Zitat:
Meine Überlegung war, drei Monate abstinent zu leben und dies auch nachzuweisen und dann 6 Monate lang kontrolliert zu trinken. Der Hintergedanke hierbei war, dass ich wirklich dauerhaft lernen möchte kontrolliert mit Alkohol umzugehen und dies gerne vor der MPU auch üben und dann nachweisen würde.
Ob Du das wirklich noch lernen kannst oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Traust Du dir das nach dieser Vorgeschichte wirklich nich zu? Wenn ja und wenn Du mit KT zur MPU gehst, wirst Du jedenfalls von einem anderen Trinkverhalten als eigentlich praktiziert erzählen müssen.


Zitat:
Gestern hatte ich allerdings einen Termin bei einer MPU Beratung beim TÜV Nord und die Dame hat mir geraten, eine längere zeit abstinent zu leben und das kontrollierte Trinken zu einem späteren Zeitpunkt zu beginnen. Sie hat das so begründet, dass sie meinen Alkoholkonsum zwischen der Kategorie A3 und A2 sieht, also zwischen „Alkoholgefährdung“ und „Alkoholmissbrauch“, da meine Filmrisse auf einen Missbrauch hinweisen.
Die Dame war aber inkonsequent. Wenn sie Dich schon so einstuft, dann hätte sie Dir auch zu dauerhafter Abstinenz raten müssen. Da ist jeder Versuch mit KT ein hohes Risiko. Und die zeitliche Aufteilung von ihr ist gelinde gesagt Quatsch. Auch ich rate jedem immer wieder zu einer Trinkpause zur Selbstfindung, aber wenn KT, dann kommt es auf die Erprobung davon an und nicht, wie lang die vorangegangene Trinkpause war.

Zitat:
Ich habe nur die Sorge, wenn ich bis zur MPU abstinent lebe, dann aber sage, dass ich irgendwann später anfangen möchte kontrolliert zu trinken, man die Sorge haben wird, dass es wieder ähnlich abläuft wie zuvor.
Wie schon geschrieben, die Sorge hast Du zu Recht. Wenn Du deine wahre Trinkhistorie offenbarst, dann wirst Du schon eine Routine im Kontrollierten Trinken vorweisen müssen um überhaupt einen GA zu überzeugen.

Zitat:
Die Dame bei der TÜV Beratung hat mir dringend einen Vorbereitungskurs empfohlen, dieser sollte allerdings 2000 Euro kosten und das kann ich mir leider einfach nicht leisten.
Damit hast Du der Dame jetzt die Provision versaut, so kurz vor Weihnachten. Keine Sorge, brauchst Du nicht.

Zitat:
allerdings sagte die Dame mir gestern, ich sollte 2-3 Monate warten um sicher zu gehen. Allerdings würde mir ja so auch diese Zeit verloren gehen. Hat da jemand Erfahrungen gemacht?
Unsinn. Bei einer HA auf Alkohol reicht ein Sicherheitspuffer von 4-6 Wochen, so daß Du nach gut 4 Monaten hingehen kannst, um drei Monate rückwirkend nachzuweisen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #4  
Alt 29.11.2017, 08:37
kapomick kapomick ist offline
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Hallo auch von mir im Forum,

ich kann @alana uneingeschränkt recht geben. Wie will ich einem GA verkaufen, dass ich KT leben kann, wenn mein Trinkverhalten eher als Kontrollverlust anzusehen ist? Es stellt sich natürlich generell die Frage, ob du das dem GA so verkaufst.
Es hat sich zuletzt der Erfahrungswert im Forum eingependelt, dass 4 Wochen Einwachszeit für EtG ausreichend waren. Also wenn du normalen Haarwuchs hast (und natürlich unbehandelte Haare!), dann kannst du problemlos in 4 Monaten die 1. HA antreten.
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  #5  
Alt 10.01.2018, 10:25
Antonia Antonia ist offline
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Guten Tag,

Erstmal vielen Dank für die bisherigen Antworten !
Nach meinem letzten Beitrag habe ich noch einmal über meinen Alkoholkonsum nachgedacht und wegen der Rückmeldung, die ich hier bekommen habe und auch aus anderen Gründen entscheiden, wirklich abstinent zu leben. Gerade komme ich von der Haaranalyse und nach einem Gespräch mit der Ärztin dort, haben sich für mich folgende Fragen ergeben:

1. Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt, wurde mir der Führerschein für 8 Monate entzogen. Ich hatte nun überlegt, meine Abstinenz für drei Monate mit der heutigen Analyse nachzuweisen und ab morgen bin ich für eine 6-monatige Urinanalyse angemeldet. Insgesamt würde ich so also 9 Monate nachweisen. Die Ärztin sagte mir allerdings, dass dies ziemlich ineffektiv wäre, da man entweder 12 Monate (bei Einstufung in A2) oder gar keine Nachweise (bei Einstufung in A1) erbringen muss. Sie hat mir ganz klar davon abgeraten mich mit einem kürzeren Zeitraum überhaupt zur MPU anzumelden.

2. ich hatte ja schon die Frage nach einem geeigneten „Puffer“ für die Haaranalyse gefragt. Bei mir heute betrug dieser ungefähr 6 Wochen. Die Ärztin sagte mir allerdings, dass es sein kann, dass sich tote Haare auf meinem Kopf befinden, die in den letzten Monaten nicht gewachsen sind und dass man daher eigentlich 6 Monate vor der Analyse vergehen lassen sollte (+die drei Monate für den gemessenen Zeitraum oben drauf)

Ich wäre sehr dankbar für Rückmeldungen, Erfahrungen und Ratschlägen zu beiden Themen.

Liebe Grüße
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  #6  
Alt 10.01.2018, 11:12
Kai R. Kai R. ist offline
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12 Monate AB brauchst Du dann, wenn bei Dir Abstinenz zu fordern ist. 6 Monate reichen bei freiwilliger Abstinenz, wenn kT bei Dir theoretisch möglich ist.

An Hand der Werte wäre es kein Problem, Dein tatsächliches Konsummuster in der MPU abzumildern (es muss ja nicht ständig und wiederholt zum Kontrollverlust gekommen sein), so dass dann 6 Monate mit Risikozuschlag als ausreichend erachtet werden. Entscheidend ist aber, ob Du Dich gefestigt fühlst und mit ausreichend (Selbst-)Sicherheit in die MPU gehen kannst. Meist kommt man auch mit drei zusätzlichen Monaten ohne FS klar, wenn man schon 9 Monate geschafft hat.
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  #7  
Alt 13.01.2018, 10:24
Sven139 Sven139 ist offline
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Genau hier liegt dein Problem für die MPU. Dieses Verhalten ist weitverbreitet, ist eines der Indizien für eine schwerwiegende Alkoholproblematik und heißt „Kontrollverlust“. Der Name deutet bereits darauf hin: wessen Konsum davon geprägt ist, dem fällt natürlich Kontrolliertes Trinken schwer, weil er ja gerade daran immer gescheitert ist. .
Das ist eine Sache die mich sehr interessieren würde, wie bei einer TF kein Kontrollverlust dabei ist?
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  #8  
Alt 13.01.2018, 10:29
Sven139 Sven139 ist offline
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Zitat:
Zitat von Antonia Beitrag anzeigen
Guten Tag,

Ich hatte nun überlegt, meine Abstinenz für drei Monate mit der heutigen Analyse nachzuweisen und ab morgen bin ich für eine 6-monatige Urinanalyse angemeldet. Insgesamt würde ich so also 9 Monate nachweisen. Die Ärztin sagte mir allerdings, dass dies ziemlich ineffektiv wäre, da man entweder 12 Monate (bei Einstufung in A2) oder gar keine Nachweise (bei Einstufung in A1) erbringen muss. Sie hat mir ganz klar davon abgeraten mich mit einem kürzeren Zeitraum überhaupt zur MPU anzumelden.
Hallo Antonia,

unsere Fälle sind ziemlich ähnlich. Meine VP hat mir eigentlich das gleiche mitgeteilt. Es ist natürlich so, dass ich der VP alles ganz ehrlich erzählt habe und daher die Analyse von ihr kam. Frage ist, ob das bei der MPU auch so sein muss, oder ob man da etwas "verschönern" könnte, damit KT noch ausreichend ist. bin gespannt wie es bei dir weiter geht. LG
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  #9  
Alt 13.01.2018, 13:41
Antonia Antonia ist offline
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Hallo zusammen,

Danke noch mal für die Antworten hier!
Also verschönern möchte ich in der MPU eigentlich nichts müssen, da ich mich dabei zum einen nicht wohl fühlen und zum anderen wohl schnell durchschaut werden würde. Wenn es daher notwendig ist 12 Monate nachzuweisen, würde ich das dann auch gerne einfach machen. Meine Frage ist eher, wie oder ob ich vorher rausfinden kann, was von mir in dieser Hinsicht erwartet wird. Die Dame bei der Beratung hatte mich ja zwischen a1 und a2 eingestuft. Kann ich irgendwo eine definitive Einschätzung erhalten, auf die ich mich auch verlassen kann? Was würdet ihr mir da aus Erfahrungen raten?
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  #10  
Alt 13.01.2018, 17:02
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Die Dame bei der Beratung hatte mich ja zwischen a1 und a2 eingestuft
Bist Du sicher? Das wäre die zweithärteste Möglichkeit. Damit würdest Du zwischen Therapie- und Abstinenzpflicht stehen. Da habe ich doch meine Zweifel dran.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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