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  #1  
Alt 12.11.2017, 23:31
Don-Joel-Ryckers Don-Joel-Ryckers ist offline
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Hallo ich war nun bei der Führerscheinstelle und habe meine Akte eingesehen. Da liegt ja Aich das Führungszeugnis Belegart 0 bei in dem meine Einträge wegen Körperverletzungs Delikten drinn stehen. Daraus ist nur ersichtlich für was ich verurteilt wurde und Die Strafe, nun Frage ich mich ob der GA noch mehr weiß wie zb den genauen Tathergang oder die Aussagen von mir und denn Zeugen. Da einige Delikte schon 10 bzw 12 Jahre her sind weiß ich nicht mehr genau was ich gemacht habe bei einigen Einträgen.
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  #2  
Alt 12.11.2017, 23:40
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Da das Führungszeugnis bereits enthalten ist, vermute ich, daß Du das MPI bereits benannt hast, also kurz vor der MPU stehst. Dann ist die Akte versandfertig, genau in dieser Form wird sie der GA erhalten.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #3  
Alt 12.11.2017, 23:40
mentos mentos ist offline
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Guten Abend


Der Gutachter bekommt Deine Führerscheinakte - was da drinnen steht weis er.
Wenn die FS Akte aktuell ist (wird vor der MPU aktualisiert - also beim wiedererteilungsantrag ) und du diese gesehen hast, dann weist du ja genau was der GA sieht

Lg
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  #4  
Alt 12.11.2017, 23:42
Don-Joel-Ryckers Don-Joel-Ryckers ist offline
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Also gut. Aber was ist wenn er mich genau fragt was war denn da genau und ich mich aber genau nicht errinern kann? Was soll ich dann sagen? Soll ich was erfinden?
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  #5  
Alt 12.11.2017, 23:49
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Wir wissen ja nichts von Dir, können also auch nicht beurteilen, welche Rolle welche Delikte für die MPU spielen. Aber prinzipiell läßt sich sagen: alles was damit zu tun hat, mußt Du auch aufgearbeitet haben, weil Dir sonst ja die Ansatzpunkte für eine positive Veränderung fehlen, die die Voraussetzung für eine positive MPU ist. Bedeutet: für jedes relevante Delikt mußt Du auch eine plausible Erklärung haben. Auch wenn die Aktenlage dazu nichts hergibt, glaubhaft muß die schon sein.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #6  
Alt 13.11.2017, 00:05
Don-Joel-Ryckers Don-Joel-Ryckers ist offline
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Also zur MPU muss ich hauptsächlich wegen Cannabis Konsum und Alkohol aber da ich in der Vergangenheit auch viele Körperverletzungen unter Alkoholeinfluss begangen habe kommt die Fragestellung Straftaten dazu. Ich habe alle diese Delikte unter Alkoholeinfluss begangen und teilweise sogar mit Filmriss. Es sind 6 Einträge wegen Körperverletzung und Ei mal wegen Vorsätzlichen Vollrausch in Tateinheit Beleidigung und ein Eintrag wegen Einbruch in Tateinheit mit schweren Diebstahl.
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  #7  
Alt 13.11.2017, 00:15
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Alana Alana ist offline
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Okay, die Königsdisziplin, eine dreifache Fragestellung. Das mit dem „hauptsächlich“ kannst Du vergessen. Es wird vor allem darum gehen, warum Du dich an keinerlei Regeln gehalten hast. Und du mußt alle drei Fragestellungen bestehen um wieder eine Fahrerlaubnis zu bekommen.

Und ein paar Fahrten ohne Fahrerlaubnis sind dann ja auch noch dabei.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #8  
Alt 13.11.2017, 00:34
Don-Joel-Ryckers Don-Joel-Ryckers ist offline
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Ja leider habe ich das volle Programm, ich bin aber auch seit fast einem Jahr beim Verkehrspsychologen habe bis jetzt 7 Sitzungen gehabt und mein 1.Jähriges Abstinenznachweis Jahr endet am 29.Januar und dann habe ich im Februar direkt die MPU. Bis dahin werde ich auf ca 12 Sitzungen kommen und ich habe schon sehr viel aufgearbeitet und mein Verkehrspsychologe sagt das ich bis dahin gut genug Vorbereitet sein werde. Diese MPU ist meine Gelegenheit meine Fahreignung wieder herzustellen. Ich hoffe das ich alle Zweifel ausräumen kann und beim ersten mal bestehe. Ich habe leider damals wenn ich getrunken habe alle Hemmungen verloren und dadurch viele Straftaten begangen es gibt keine Strafttat im nüchternen Zustand. Deswegen lebe ich nach einer Ambulanten Alkohol Therapie seit 2010 Abstinent.
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  #9  
Alt 13.01.2018, 00:02
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Don-Joel-Ryckers Beitrag anzeigen
Hallo liebe Forum Mitglieder, ich habe mein 1 Jähriges Abstinenz Jahr auf Alkohol und Drogen in diesem Monat mit erfolg Abgeschlossen. Ich war gestern bei meinem VP und habe einen MPU Check gemacht und der ist auch super gewesen. Wir sind dabei auf meine Ambulante Entwöhnungs Therapie zu sprechen gekommen und ich habe leider den Therapie Bericht nicht mit gehabt. Meine VP sagte nun das es sein kann das ich eine 15-18 Monatige Abstinenz Nachweisen muss dieses aber von dem Therapiebericht abhängen würde. Kann mir jemand sagen was in dem Therapie Bericht nicht stehen darf bzw was dort stehen muss das die 12 Monatige Abstinenz ausreicht? Die Ambulante Entwöhnungstherapie war bereits vom 16.08.2010 bis zum 30.05.2011 also schon einige Jahre her. Ich habe den Therapie Bericht hier vor mir liegen habe die Therapie Vorzeitig mit Ärztlicher Einverständnis beendet, habe immer gut mit gearbeitet usw.
Ich hoffe das mir jemand was Aussage kräftiges schreiben kann da mich das gerade total Wahnsinnig macht da ich im Februar meine MPU haben werde.
Danke im Vorraus

MFG
Die Aussage deines VP hat zwar einen Kern an Wahrheit, aber hilft Dir in deinem konkreten Fall nicht wirklich weiter. Nach einer Therapie ist ein Abstinenznachweis über einen Zeitraum von nennenswert mehr als einem Jahr gefordert, wobei nicht definiert ist, was nennenswert heißt. Nur eben nicht kürzer als 12 Monate.

Die Aussagekraft deines Abschlußberichtes relativiert sich in deinem Fall sowieso durch den großen zeitlichen Abstand zur MPU. Drin stehen sollte auf keinen Fall, daß Du gegen ärztlichen Rat die Therapie vorzeitig beendet hast und daß größere Probleme eine Fortsetzung eigentlich nötig machen würden. Ansonsten wird von dem Bericht kaum eine Gefahr ausgehen. Aber Du wirst dem Gutachter schon das vorzeitige Therapieende begründen müssen. Und, wenn die Therapie überhaupt zu deinen Gunsten gewertet werden soll, wirst Du glaubhaft rüberbringen bringen müssen, daß Du seitdem tatsächlich abstinent geblieben bist.

Da sehe ich aber einen dunklen Punkt in deiner Argumentation: dem GA glaubhaft zu machen, daß Du seit einer Therapie 2011 clean geblieben bist, dürfte ein hartes Stück Arbeit werden, da Du ja 2014 noch einmal wegen Drogenbesitzes verurteilt wurdest. Das macht deine Abstinenzbehauptung nicht wirklich glaubhaft. Bei der MPU gehen verbliebene Zweifel, anders als vor Gericht, zu deinen Ungunsten aus. Und da sprechen 10 Gramm in deiner Wohnung nicht gerade für Dich.

Das Problem wird also weniger der Therapiebericht als dein Leben danach sein.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #10  
Alt 13.01.2018, 02:38
Don-Joel-Ryckers Don-Joel-Ryckers ist offline
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Hey Danke für die Antwort, also in dem Bericht steht nichts schlechtes es steht nichts über Abbruch. Ich war bei einer Ambulanten Alkohol Entwöhnungstherapie Da ich Alkohol Missbraucht habe laut ICD 10 Krieterien war ich nicht Alkoholabhängig sondern Alkohohl Missbraucher(ICD - F10.1 Störung durch Alkohol, schädlicher Gebrauch)Mein Leben danach war ohne Alkohol Auffälligkeiten. Ich habe aber THC Konsumiert bis 2014. Für den THC Konsum reicht ja definitiv mein 1.Jähriges Abstinenz Jahr, ich habe ja auf Alkohol und Drogen gemacht. Meine Aufarbeitung meiner Delikte und Straftaten ist auch sehr ausführlich gewesen und wie Du schon sagest das die Therapie ja sehr lange her ist sehe ich nicht die Logik warum Die 12 Monate nicht reichen sollten. Ich weiß nun nicht ob Die MPU aufgrund der Abstinenz Negativ ausfallen kann.
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