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  #11  
Alt 20.04.2010, 00:24
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Zitat von spartaner68 Beitrag anzeigen
Na, is jut. Dank dir für die Antwort. Ich fühlt mich auch so relativ sicher. Mir ist aufgefallen, dass Antworten auf Fragen zum Verhalten im Straßenverkehr beim Alkfragebogen und bei den Punkten nicht übereinstimmen. Die Antorten beim Alkfragebogen hätten auch schon den Hinweis auf die lange Wirkungsdauer von Cannabis und damit verbundene Aufmerksamkeitstörung enthalten müssen. Werde das in den Prüfung bedenken. Von dem "vielleicht" rücke ich ab und stelle es als erkannte Ursache für die Geschwindigkeitsüberschreitungen dar.
Ist auch OK, wenn keiner was anmerkt. Das Forum hat mir so schon genug geholfen.
So long...
Deine Sicherheit ist leider ein Trugschluss.

Du bist bereits wiederholt auffällig gewesen und hast bereits bewiesen, dass Du es ohne begleitende Hilfe nicht schaffst.
Wie Du auf den Trichter kommst, dass alles alleine zu regeln ist mir schleierhaft.

Ich empfehle Dir dringend mindestens 3 Monate in einer Selbsthilfegruppe zu verbringen, besser 6.
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  #12  
Alt 20.04.2010, 00:25
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Wann haben sie mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Ich habe nie regelmäßig getrunken. Ich mag eigentlich keine Alkohol. Ich hasse Schnäpse und Liköre aller Art.


Du bist mehrmals mit mehr als 1,1% (per Gesetz ist das die absolute Fahruntüchtigkeit) aufgefallen. Das zu können setzt voraus, dass Du regelmäßig Alkohol konsumierst.

Das heißt ja nicht, dass Du jeden Tag blau sein mußt, doch eine gewisse Giftfestigkeit hast Du Dir erarbeitet.

--------------

Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen, ohne aufzufallen und was schlußfolgern Sie daraus?
Seit der MPU 1992 bin ich sehr kontrolliert gefahren, bin auch einige Male zum Pusten gebeten worden, abends auf Partykurs halt. Immer negativ. Ich folgere daraus, dass ich in der Lage bin mich zu kontrollieren, leider aber nicht mehr zureichend, wenn erhebliche Probleme finanzieller, beruflicher oder sozialer Art hinzu kommen.


Auf die Frage :"Wie oft....?"
Anwortest Du: "Seitdem nicht mehr...."

Das ist keine gute Antwort.
Rechne eine Zahl vor.

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ead.php?t=7885
-----------------

Wie wollen sie in Zukunft Trinken vom Fahren trennen?
So wie früher auch. Wenn ich vorher weiß, dass viel getrunken wird, lasse ich das Auto gleich zu Hause


ist schon vergeigt, denn

Wenn jetzt KT, warum nicht schon eher?
Ich habe seit meiner Auffälligkeit 1988 nur nach KT verfahren. Nach dem Muster werde ich das auch wieder machen, hat gut geklappt.


heißt ja wohl nicht, ich saufe mir die Hucke voll!!!!!!

------------------

Beschreiben sie ihr Verhalten im Straßenverkehr und ihren Fahrstil in der Vergangenheit.
Eigentlich ganz normal.


ach ja, das ist normal?

(Führerscheinakte)
1992 MPU Alkohol 1,19 o/oo
06/2004 29 innerhalb
02/2006 32 außerhalb
04/2007 37 außerhalb
04/2007 36 außerhalb
04/2007 21 außerhalb
07/2007 Cannabis (THC: 1,5 ng/ml; THC-Carbonsäure: 26,5 ng/ml). Beim Kauf erwischt (ca. 1g Gras). Habe zugegeben mit dem Auto gekommen zu sein(Montag) und am Wochenende davor Cannabis konsumiert zu haben. -> 2 Monate Führerscheinentzug. Verfahren gegen Bußgeld eingestellt.
08/2007 37 innerhalb
10/2007 fahrlässige Trunkenheit im Verkehr in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahrens
ohne Fahrerlaubnis ( 1,19 o/oo; Blut auf andere Drogen: negativ )


Dann brauchst Du ja nichts ändern.



----------------

Wie wollen sie sich künftig im Straßenverkehr verhalten?
Ich werde meine persönliche Geschwindigkeitshöchstgrenze runtersetzen. Sollte ich mir noch mal ein Auto zulegen, werde ich mir ein ordentliches Navi zulegen, das mir durch Warnsignale hilft, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten.


Die Frage nach der Einstellung beantwortest Du mit technischen Krimskrams.
Nicht gut

------------------

Ordnen Sie sich auf einer Scala von 0 (Abstinenzler) bist 10 (Alkoholiker) früher/heute ein.
Eher 2 als 3.


Daneben, 7 Tendenz 8

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Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
Oft. Das muss ich im Nachhinein gestehen. Ich habe vor allem in Phase 1 oft abends Cannabis konsumiert und bin nächsten morgen Auto gefahren. Mir war nicht bewusst, dass es solange nachwirkt. Die Einführung der Drogenschnelltests ist auch an mir vorbeigegangen. Als ich mit Cannabis aufgehört habe, so um die Jahrtausendwende, gab es auch noch keine Schnelltests oder Grenzwerte(Gibt es für den Straßenverkehr auch heute noch nicht, ich weiß). Ich dachte eigentlich es würde sich so abbauen wie Alkohol und dementsprechend habe ich mich verhalten. Heute ist mir bewusst, dass vor allem gewohnheitsmäßiger Cannabiskonsum über Tage, auch spürbare, Nachwirkungen haben kann.

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich konsumiere kein Cannabis mehr und will auch nicht mehr damit anfangen.


Auch hier, mach eine Zahl nach dem Alkoholmuster und die Frage nach der Konfliktlösung bezieht sich auf die aktive Konsumzeit.

---------------

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
Das ist eine gute Frage. Es kommt auf die Häufigkeit und Menge an.
2 bis 4 Stunden nach Konsum ist der Einfluß, für jeden leicht spürbar, vorhanden.


Das ist wohl ein Witz?

--------------

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Ich stand unter großem beruflichen und finanziellem Druck und habe diese Probleme durch Cannabiskonsum verdrängt.
Detaillierter:
Ich hatte ein paar Monate zuvor nach längerer Arbeitslosigkeit ( knappes halbes Jahr) eine neue Arbeitsstelle angenommen. Aus der Arbeitslosigkeit heraus und wegen teuerer Schulungen hatte ich einen Sack voll Schulden auf dem Buckel, deren Abtragungen ich mit dem Gehalt gerade so bewerkstelligen konnte. Meinen Polo hatte ich aus finanziellen Gründen schon verkauft. Das damit freiwerdende Geld wollte ich für den Schuldenabbau verwenden. Um die kleine Firma war es damals nicht gut bestellt, es fehlten Aufträge und ich stand unter starker beruflicher Belastung, immer mit der Angst sofort wieder arbeitslos zu werden, was ich damals mit einem Ende meiner Karriere gleichsetzte. Auch hatte ich im ersten Jahr ständig Probleme Deadlines einzuhalten, da das neu erworbene theoretische Wissen, von mir noch nicht flüssig eingesetzt werden konnte. Beruflich war es also ein einziger Kampf, auch fehlten mir persönliche Beziehungen in meiner Stadt. Für den Übergang hatte ich ein extrem kleines, aber günstiges Zimmer genommen, das mich im Laufe der Zeit echt fertig gemacht hat. Ich habe mich da abends eingesperrt gefühlt. Leider hatte ich zudem einen Fehler gemacht, indem ich einen Dienstwagen angenommen habe, den ich eigentlich, wegen der finanziellen Belastungen, gar nicht haben wollte. Dieser Dienstwagen wurde mir noch innerhalb der Probezeit angeboten. Der Wagen war schon in der Firma vorhanden, von einem früheren Mitarbeiter, und musste natürlich von der Firma bezahlt werden, auch wenn er nur herumstand. Mein Chef hat damals schon recht deutlich drauf hingedrängelt, dass ich diese Wagen nehmen soll. Ich habe mich dann, recht schnell, breitschlagen lassen, einerseits aus Angst, dass ich ansonsten meinen Arbeitsplatz gefährde, aber auch weil ich zu dem Zeitpunkt neben der Arbeit abends noch Schulungen besucht habe. Das Auto war da schon eine Erleichterung, obwohl ich es mir eigentlich nicht leisten konnte. Insgesamt befand ich mich in einer perspektivlosen Gefühlssituation, die ich mit meinem damaligen Mitteln nicht lösen konnte. Das Ventil war dann ein schnell steigender Cannabiskonsum.


Das Du Deine Probleme nicht lösen konntest, ist klar, nur warum bleibt rätselhaft. Wieso konnten Dir Deine Eltern nicht beibringen Deine Probleme vernünftig zu lösen?

-----------------

Die Gefahren wurden, so denke ich, viele Jahre lang unterschätzt, nicht nur von mir, auch von der Wissenschaft.


Das solltest Du Dir in allen Variationen verkneifen.
Die Wissenschaft hat nichts damit zu tun, dass Du Dich um Regeln einen Dreck gekümmert hast.

----------------------

Ansonsten ist der steigende Konsum eigentlich immer ein Selbstläufer in der Teufelsspirale gewesen.

Nie im Leben. Der Konsum hat eine Funktion für Dich gehabt.
Diese hast Du allerdings nicht analysiert, daher hast Du auch keine ausreichende Beschreibung Deiner Konsummotive.

Alles kommt irgendwie über Dich. Ganz schlecht.

siehe auch

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
In Phase 1 haben sich monatelange Phasen der Abstinenz mit Phasen gewohnheitsmäßigem Konsum abgewechselt.
Die Spitzen waren halt meist das Ergebnis des Kreislaufs, in den ich manchmal über Gelegenheiten reingeraten bin. Dann hatte ich meist einfach das Bedürfnis mal wieder richtig klar im Schädel zu werden und habe es wieder gelassen für Wochen oder Monate. Erhöhten Konsum gabs auch dann immer wenn meine Freundin auch Cannabis genommen hat.
In Phase 2 war die Spitze halt erreicht als ich beim Erwerb erwischt worden bin.


Du bist da reingeraten und schuld waren die Anderen.

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Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Jein.


Nur Wörter verwenden, die auch im Duden stehen und nur eindeutige Aussagen treffen!!!!!

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  #13  
Alt 20.04.2010, 00:26
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samuel samuel ist offline
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Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich mag die Kontrolle über mein Leben und meine Gefühle. Die aktive Lebensgestaltung macht Laune. Die Angst, die ich damals um meinen Job hatte und die durch den Cannabiskonsum nur verstärkt wurde, möchte ich nicht noch mal erleben.


Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Der wichtigste Schritt war wohl, dass ich eines Tages die Gewissheit hatte, mich nicht mehr vor der Angst um Jobverlust vor mir selbst hertreiben zu lassen. Das würde ich als Wendepunkt beschreiben. Wichtig war auch, als ich gelesen hatte, dass Glück mit aktiver Lebensführung zunimmt, was ich aus zahlreichen Erfahrungen bestätigen kann. Es war mir nur nicht so bewusst, als dass ich danach hätte handeln können.
Ansonsten kam die Einsicht eher schleichend, schrittweise: Einerseits durch die fortschreitende Stabilisierung meiner finanziellen Situation, andererseits durch Erfolge im Beruf und der sich daraus ergebende berufliche Aufstieg incl. höherem Gehalt. Wichtig war auch der (Wieder)Aufbau eines Freundeskreises, die Gespräche mit meinen verflossenen Freundinnen, mein Tenniskumpel. All das wäre mit Cannabiskonsum nicht möglich gewesen.

Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?
Die Gefahr, das gelegentlicher Konsum wieder einen Teufelskreis in Gang setzt ist bei mir einfach zu hoch.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Das war super, hat mir richtig gehend Spaß gemacht.


Für eine halbe Stunde beschreibung Deiner inneren Motive ist das gar nichts.
Kein Job +kein Geld = kein Grund für eine Abstinenz

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Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Auch wenn Sie es vielleicht nicht hören wollen, am meisten habe ich mir selbst geholfen.


Ganz ganz schlecht. Hilfe suchen und annehmen ist ein zentraler Bestandteil des positiven Gutachtens.

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Wieso passiert es nicht wieder?

Was war der konkrete Anlaß für Ihr Umdenken?
Der Führerscheinentzug?


Und wieder durchgefallen.

-------------

aber es geht noch schlimmer:

Was haben Sie an Änderungen unternommen?
Noch keine.


Wie empfinden sie diese Änderungen?
Sehr positiv.


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  #14  
Alt 22.04.2010, 12:43
spartaner68 spartaner68 ist offline
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Beiträge: 26
Standard Puh...

Hiho,

Habe soeben die MPU hinter mich gebracht.
Der Hammer war, dass Sie mir gleich zu Anfang erklärt haben, dass ich Geld zurück bekomme. Warum? "Jaaa, sie werden ja auf Drogen und Punkte getestet und nicht auf Drogen und Alkohol"
Uuuups!
Junge junge, da ging mir aber die Pumpe.
Also wenn hier im Forum nicht nochmal der Hammer auf mich niedergegangen wär (Dank Samuel), hätte ich mich mit den Punktefragen gar nicht auseinander gesetzt. Aber so gings wohl grad eben. Die Psychologin meinte (nach 1,5 Std. Gespräch!) , dass Sie sich noch nicht ganz sicher wäre, ob "bestanden" oder "bestanden mit Auflagen". "Nicht bestanden" wird's jedenfalls nicht, vorausgesetzt die Haaranalyse sei negativ. Wahrscheinlich werde ich noch einen Kurs machen müssen, so in der Art "Strategien entwickeln, um sich dauerhaft an die Strassenverkehrsregeln zu halten".
Naja... ist doch OK.

Also Danke erstmal...
Harald.
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  #15  
Alt 02.08.2010, 16:32
spartaner68 spartaner68 ist offline
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Standard Psycho Gutachten Bestanden mit Auflage § 70 FeV

Moin,
Mein Gutachten liegt vor:
Bestanden mit Auflage. Die Auflage ist eine Teilnahme an einem "Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung (§ 70 FeV)".
1. Habt ihr Interesse an dem Gutachten? Könnte es als PDF schicken oder OCR. Bei mir wurden alle drei Themen diskutiert. Drogen(Cannabis), Alkohol und Punkte. Ich habe keinen Kurs besucht, nur persönlich reflektiert, hauptsächlich mit Hilfe des MPU Forums.
2. Ich habe hier im Forum mal nach "§ 70 FeV" gesucht aber nur einen Beitrag gefunden(über Stichwortsuche), der den Kurs aber auch nur am Rande erwähnt. Auf dem Merkzettel zum PsychoGutachten war nur ein Unternehmen angegeben, das den Kurs - hier in der Gegend - anbietet. Und wer ist das? TÜV natürlich. tsetse... Kostet gut 500,- Flocken.
Gibt es auf der Seite hier noch Hinweise zu dem Kurs? Habe Anbieter über Wikipedia gesucht: Suche mit: §70-Kurs
Die Preise schwanken je nach Ort und Anbieter zwischen 345 und 520 !!

Vielen Dank nochmal für die Unterstützung.
Harald
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  #16  
Alt 02.08.2010, 16:36
Benutzerbild von Bordeaux
Bordeaux Bordeaux ist offline
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Standard

Zitat:
Zitat von spartaner68 Beitrag anzeigen
Moin,
Mein Gutachten liegt vor:
Bestanden mit Auflage. Die Auflage ist eine Teilnahme an einem "Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung (§ 70 FeV)".
1. Habt ihr Interesse an dem Gutachten? Könnte es als PDF schicken oder OCR. Bei mir wurden alle drei Themen diskutiert. Drogen(Cannabis), Alkohol und Punkte. Ich habe keinen Kurs besucht, nur persönlich reflektiert, hauptsächlich mit Hilfe des MPU Forums.
2. Ich habe hier im Forum mal nach "§ 70 FeV" gesucht aber nur einen Beitrag gefunden(über Stichwortsuche), der den Kurs aber auch nur am Rande erwähnt. Auf dem Merkzettel zum PsychoGutachten war nur ein Unternehmen angegeben, das den Kurs - hier in der Gegend - anbietet. Und wer ist das? TÜV natürlich. tsetse... Kostet gut 500,- Flocken.
Gibt es auf der Seite hier noch Hinweise zu dem Kurs? Habe Anbieter über Wikipedia gesucht: Suche mit: §70-Kurs
Die Preise schwanken je nach Ort und Anbieter zwischen 345 und 520 !!

Vielen Dank nochmal für die Unterstützung.
Harald

das GA kannste ruihg hier posten, immer her damit!!!um zu sehen was da "abging" das hilft auch den anderen... Danke im Vorraus....
__________________
Grüße Bordeaux-
Wer spart, "hungert" für die Erben
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  #17  
Alt 11.01.2018, 07:16
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Welcome back!

Also erstmal bist Du hier in deinem alten Thread goldrichtig!

Aber ich werde @Dexter bitten, das Gutachten in unser GA-Archiv und den ganzen Thread in die Alkohol-Sparte zu verschieben Ansonsten mach erstmal hier weiter.

Richtig verstanden, Du hast jetzt seit 2014 wieder keine FE mehr?
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #18  
Alt 11.01.2018, 10:55
Jules91 Jules91 ist offline
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Ich denke, auch wenn nur Alkohol -bedingt, dass es auf die alten Fragen hinauslaufen wird, da die alte MPU immernoch in der Akte ist.

Zwar keine doppelte Fragestellung aber mit Bezug auf das alte Gutachten werden die Fragen genauer gestellt werden, wieso weshalb warum.

Darf man fragen, weshalb du dieses mal zum Alkohol gegriffen hast und dann Auto gefahren bist?

Gruß
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  #19  
Alt 11.01.2018, 22:44
spartaner68 spartaner68 ist offline
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Registriert seit: 22.08.2009
Beiträge: 26
Standard 2018: mal wieder hier

Hallo,
2010 war ich schon mal hier. Jetzt nochmal. Den ersten Post zu meinem aktuellen Problem habe ich leider an die falsche Stelle im Thread eingehangen, nämlich hier: das Gutachten befindet sich jetzt im Archiv (beinhaltet das Gutachten von 2010)
Zwei Fragen gab es auf meinen ersten Post. Deshalb will ich kurz das erneute Problem beschreiben. Bevor ich mich dran mache die Vorgaben zur Darstellung incl. Fragebogen detailliert abzuarbeiten
Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Richtig verstanden, Du hast jetzt seit 2014 wieder keine FE mehr?
Zitat:
Zitat von Jules91 Beitrag anzeigen
Darf man fragen, weshalb du dieses mal zum Alkohol gegriffen hast und dann Auto gefahren bist?
Also.. Das bloße Geschehen so knapp wie möglich: Es geschah im Sommer 2014. Völlig volltrunken mit 1,28 um 22:50 Uhr /1,21 um 23:20.
Seitdem habe ich keinen Führerschein mehr. Gerechnet ab Tatzeitpunkt wurde der Führerschein 12 Monate entzogen.
Hergang: Am Tattag hat Deutschland zur Weltmeisterschaft gespielt. Ich, meine Frau und ein befreundetes Pärchen, wollten das Spiel in Hannover in einem Biergarten anschauen. Deshalb bin ich sehr früh von der Arbeit nach Hause gefahren. Leider waren die Straßen ganz außergewöhnlich voll (2,5 Stunden für 30 km), so dass ich das Auto nicht zu Hause, sondern im Halteverbot direkt am Bahnhof abstellen musste. Damit konnte ich gerade noch den Zug erreichen, um zum Spielanfang in Hannover zu sein.
Der ursprüngliche Plan war also das Auto zu Hause abzustellen, wobei unsere Wohnung nur etwa 700-800 Meter vom Bahnhof entfernt ist.
Auf dem Bahnhof haben meine Frau und ich uns dann im Gedränge verpasst. Ich saß im Zug, sie nicht. Mein Kumpel aus Hannover kam dann auf die Idee das Treffen als meinen Junggesellenabschied umzufirmieren, den ich nicht gefeiert hatte. Zu dem Zeitpunkt war ich ein halbes Jahr verheiratet. "Na gut", dachte ich. "Mal sehen was ich noch so vertrage..." Ich ging natürlich davon aus, dass ich auf dem Rückweg das Auto stehen lasse, den Strafzettel in Kauf nehme und mich zu Fuß nach Hause schleppe.
Auf dem Rückweg war ich dann leider so sternhagelverfüllt, dass ich fast die ganze Zeit ins Zugklo gekotzt habe. Irgendwer hatte noch im Zug erzählt, dass die Polizei rund um den Bahnhof oft kontrollieren und mich auf jeden Fall beim Falschparken erwischen. Leider hat das in meinem vollversufften Schädel eine leichte Panik ausgelöst, wieder auffällig zu werden, was wiederum zu der bekloppten Entscheidung geführt hat, noch schnell die paar hundert Meter nach Hause zu fahren. Ein Nachbar hat dann wohl meine Einparkversuche beobachtet. Ebenso wie ich torkelnd aus dem Auto gestiegen bin und hat die Polizei angerufen, die mich dann ein paar Minuten später geweckt hat, nachdem meine Frau die Helfer reingelassen hatte.
So schauts aus.
In 2013 hatte ich einen Unfall mit ungefähr 10 kmh. Der andere Verkehrsteilnehmer hatte die Vorfahrt nicht beachtet. Ansonsten, bis heute, seit Wiedererteilung der Fahrerlaubnis 2010 keine Vorkommnisse, weder im Straßenverkehr, noch außerhalb.
Man mags mir glauben oder nicht, es war tatsächlich mein einziger Rauschmittelmißbrauch seit mind. 2009. Zurzeit (seit vielen Jahren) trinke ich, wenn es hochkommt, einen Liter Bier in der Woche. Alle paar Wochen, am Wochenende, eine Flasche Sekt mit meiner Frau oder 2-3 Gläser Rotwein bei meinen Eltern zum Essen. Drogen? Absolute Flaute. Ich halte mich an die Regeln im Straßenverkehr. Ich kann nicht sagen, dass ich diese Veränderungen im Umgang mit berauschenden Mitteln bzw. Verhalten im Straßenverkehr als positiv empfinde, es ist einfach normal und selbstverständlich.
Die äußeren Bedingungen sind perfekt, noch besser als 2014 und viel besser als 2010. Liebe Frau, Söhnchen, harmonisches Familienleben. Sichere berufliche Situation, gut bezahlt, nette Kollegen. Keine Schulden. Einige sehr nette Freunde. Mir/uns gehts wirklich gut.
Ich denke, dass ich alles im Griff habe, muss allerdings auch gestehen, dass ich Situationen, die in Volltrunkenheit enden, fürchte, da ich dann, wie das neuerliche Vergehen aus 2014 zeigt, nichts mehr richtig beurteilen kann.
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Geändert von Dexter722 (14.01.2018 um 09:52 Uhr) Grund: Link gelöscht, Verweis auf Archiv gesetzt
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  #20  
Alt 12.01.2018, 12:10
Jules91 Jules91 ist offline
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Ok, liest sich auf jeden Fall so, dass du einen sehr geselligen Abend hattest..

Noch ne Frage: hast du bei der ersten MPU angegeben, dass du kontrolliert trinkst oder die Standart-Antwort: an 2 bis 3 Anlässen pro Jahr bsp. Silvester?

Meiner Meinung nach gilt es: 12 Monate Abstinenznachweis führen und den GA von der gelebten Abstinenz zu überzeugen. Er wird bei dir nach der ersten MPU auf Suchtverlagerung ausgehen.

Gruß
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