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  #1  
Alt 09.01.2017, 15:45
chrischi chrischi ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 09.01.2017
Beiträge: 6
Standard Muss ich MPU machen

Hi,
ich habe 2005 angefangen meinen Führerschein zu machen, die Theorieprüfung hatte ich schon bestande und dann hatte ich auf einer Party ärger woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde.
Das ende vom Lied war eine Aufforderung zur MPU wegen erhöhtem Aggressions Potential.
Ich bin der Aufforderung nicht nachgekommen und jetzt 12 Jahre später würde ich doch gerne mal den Führerschein machen.
Das ganze ist damals in Baden Württemberg passiert und mittlerweile Wohne ich seit 5 Jahren in Köln, also NRW.
Ich habe gerade schon im Internet gewühlt und herausgefunden, dass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintrifft, ist das soweit richtig?
Wie kann ich denn herausfinden ob ich noch zur MPU muss oder ob es vielleicht aus irgendwelchen gründen doch vielleicht schon gelöscht ist?
Ich bin total Ratlos und über jeden Tipp dankbar.
Beste Grüße
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  #2  
Alt 09.01.2017, 16:02
falo999 falo999 ist offline
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Beiträge: 947
Standard

Willkommen im Forum!

Zitat:
Ich habe gerade schon im Internet gewühlt und herausgefunden, dass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintrifft, ist das soweit richtig?
Jein leider ist das Tilgungsrecht recht komplex.
Wurde vor 12 Jahren als du der MPU Auforderung nicht nachgekommen bist dein Neuerteilungsantrag negative entschieder oder hast du den Antrag zurückgezogen?

Wurde der Antrag negative entschieden wird diese Entscheidung in die Führerscheinakte und in Flensburg eingetragen dann gelten die 15 Jahre.

Solltest du den Antrag damals zurückgezogen haben gab es auch keine Entscheidung die in Flensburg gespeichert wurde .
Und der Grund für die MPU (der 'Party Ärger') ist sicherlich schon lange getilgt und dementsprechent sollte es keine MPU auflage mehr geben.

Du solltest dir zunächst mal hier die Auskunft einholen:
http://www.kba.de/DE/ZentraleRegiste...unft_node.html

Und danach würde ich bei der FSST anrufen und um einen Termin zur Akteneinsicht vereinbaren und da mal schauen das da drinsteht.
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  #3  
Alt 09.01.2017, 16:11
chrischi chrischi ist offline
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Registriert seit: 09.01.2017
Beiträge: 6
Standard

Danke für die schnelle Antwort.

Nein ich habe damals den Antrag leider nicht zurückgezogen, ich bin mir auch nicht mehr sicher ob es tatsächlich eine Aufforderung zur MPU war oder nur eine Mitteilung, dass wenn ich den Führerschein weiter machen möchte, ich erst die MPU machen muss.

Wobei das ja wahrscheinlich kein Unterschied macht.

Kann ich den bedenkenlos die Auskunft beim Kba einholen ohne das wieder irgendwelche Fristen von vorne anfangen?
Und ist beim Kba vermerkt ob ich die MPU machen muss?
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  #4  
Alt 09.01.2017, 16:32
Westfalenradler Westfalenradler ist offline
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Zitat:
Zitat von chrischi Beitrag anzeigen
Kann ich den bedenkenlos die Auskunft beim Kba einholen ohne das wieder irgendwelche Fristen von vorne anfangen?
Ja, das ist nur eine Auskunft, die ändert nichts an den Fristen.
Zitat:
Und ist beim Kba vermerkt ob ich die MPU machen muss?
Nein, diese Entscheidung trifft nicht das KBA, sondern die örtliche Fahrerlaubnisbehörde. Aber wenn Du uns hier alle noch vorhandenen Eintragungen nebst Tilgungsdatum auflistest, können wir das in der Regel recht schnell herausfinden.
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  #5  
Alt 09.01.2017, 18:22
chrischi chrischi ist offline
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Registriert seit: 09.01.2017
Beiträge: 6
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Super Danke...

Ich habe direkt das Zentralregister vom Kba beantragt.

Außerdem habe ich heute mittag eine Email an die Führerscheinstelle geschrieben und soeben Antwort bekommen, für mich hört es sich so an als würde gar keine Akte über mich geben.

Ich Zitiere "Auf Ihre Anfrage zur Einsichtnahme in Ihre Fahrerlaubnisakte teile ich zunächst mit, dass eine solche nach meiner Kenntnis hier nicht vorliegt. Bitte rufen Sie mich doch einmal an."

Kann es denn sein,dass es keine Akte gibt, ich hatte den Führerschein ja schon so gut wie fertig, bis auf die Praktische Prüfung?
(Leider war der Herr bei der Führerscheinstelle nicht mehr zu erreiche)
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  #6  
Alt 12.01.2017, 11:31
chrischi chrischi ist offline
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Hallo nochmal,

ich habe gestern meine Führerscheinakte aus Baden Württemberg an die führerscheinstelle nach köln schicken lassen und habe direkt heute Morgen eine Email bekommen.

Zitat"bezugnehmend auf Ihre Mail möchte ich Ihnen mitteilen, dass nach Sachlage nur ein Fristablauf vorliegt.

In diesem Fall können Sie einen Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis bei jedem Kundenzentrum in Köln stellen."

Was bedeutet ein Fristablauf?

Soll ich es wagen den Führerschein zu beantragen oder soll ich vielleicht besser auf den Auszug vom Kba warten?

Nicht das irgendwelche Fristen Von vorne los gehen.
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  #7  
Alt Gestern, 12:43
chrischi chrischi ist offline
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Hi,
jetzt habe ich den Auszug vom Kba:

Unanfechtbare Versagung der Fahrerlaubsnis

Rechtsgrundlage: § 11 Abs. 2 FeV

Tilgungsdatum : 28.06 2021

Gutachten einer Amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung nicht beigebracht.

Somit gibt es wohl keinen weg die MPU zu umgehen oder eben bis 2021 zu warten bis die Frist abgelaufen ist, oder habt Ihr andere Erfahrungen gemacht?

Man liest ja immer von einer Tilgungsfrist bis zu 15 Jahren, ist denn die Tilgungsfrist die das Kba angibt bindent oder kann das die Führerscheinstelle selbst nochmal enntscheiden?
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  #8  
Alt Gestern, 18:40
falo999 falo999 ist offline
Stammpersonal
 
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Beiträge: 947
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Ist jetzt genau das passiert was ich befürchtet habe.

Du hattest 2006 einen neuerteilungsantrag gestellt, den nicht zurückgezogen sondern er wurde versagt und hat damit die Tilgung neu gestartet.


Sobald du einen neuerteilungsantrag stellst holt sich die FSST die Informationen ein , vom KBA aber auch ein polizeiliches Führungszeugnis (falls du außerhalb des Straßenverkehr was ausgefressen hast was deine Fahreignung betrifft).
Und dann ist erst die FSST Akte auf den aktuellen Stand.

Und bei der Sachlage muß die FSST bis 2021 eine MPU anordnen da gibt es keinen Spielraum.
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  #9  
Alt Heute, 00:31
Westfalenradler Westfalenradler ist offline
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Beiträge: 2.846
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Zitat:
Zitat von chrischi Beitrag anzeigen
Rechtsgrundlage: § 11 Abs. 2 FeV

Tilgungsdatum : 28.06 2021

Gutachten einer Amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung nicht beigebracht.
Steht da nur das drin? Oder auch noch die Altlasten, aufgrund derer das Gutachten damals gefordert wurde?
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  #10  
Alt Heute, 12:26
chrischi chrischi ist offline
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Zitat:
Zitat von Westfalenradler Beitrag anzeigen
Steht da nur das drin? Oder auch noch die Altlasten, aufgrund derer das Gutachten damals gefordert wurde?
Nein da steht sonst nichts drin, nur das die Entscheidung die Deutsche allgemeine Fahrerlaubnis betrifft.

Macht das denn einen Unterschied?
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Stichworte
bundesland, mpu ?, verjährung der mpu

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