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  #21  
Alt 12.11.2010, 22:51
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samuel samuel ist offline
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@ jenna!

Du wirst es auf Deinen Weg schaffen.
Aber warum sollte sich Eneglbiest selber ins Knie schiessen, wenn Sie mit Ihrer Variante auch durchkommt.

Wenn IV nicht aktenkundig ist, dann hat Sie ein Jahr lang was geschnupft.
Das ist schlimm genug.
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  #22  
Alt 13.11.2010, 14:51
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Jenna111 Jenna111 ist offline
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da hast du schon recht samuel....

engelbiest, du wirst es schon richtig machen!

grüßeee
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**Was sind 70 Jahre Lebenszeit, verglichen mit der Ewigkeit... Wozu Geld und Autos, wenn am Ende nur die Seele bleibt?!**
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  #23  
Alt 23.11.2010, 11:18
engelbiest engelbiest ist offline
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Hallo Ihr Lieben,

also habe den FB nooochmal überarbeitet.....

Hier mal ein Auschnitt wie meine Story aussehen soll .. wird in Live natürlich noch ausführlicher erzählt ... Bitte um Kritik :

Was ist passiert?

Vorgeschichte:

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?

Ich war ungefaehr 15 und bei einer Schulkameradin , sie hatte etwas aeltere Freunde und die hatten Peace dabei welches Sie uns unter die Nase gehalten

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)

Das war im Dezember 2003 , ich hatte mich gerade wieder mit meiner Freundin vetragen , sie hatte Speed dabei und ich habe es an diesem Abend aus Neugier und um dazu zugehoeren zu mir genommen.

Wie sah der Konsum aus? (Was, Wie, Welche Gelegenheit?)

Ich habe von Dezember 2003 bis August 2006 Amph konsumiert also gezogen.

Zu Anfang habe ich unregelmässig an den Wochenenden gezogen , also ich war nicht jedes Wochenende weg nur so jedes 2. oder 3. Wochenende. Und Anfangs habe ich auch nur 1-2 Lines am Abend gezogen.

Später bin ich dann regelmässig am Wochenende feiern gegangen und der Konsum hat auch zugenommen , sodass ich bald 3-4 Lines über den Abend verteilt gezogen habe

2 mal habe ich auch in der Woche was genommen, weil meine Mutter mich nicht reingelassen hat und ich nicht wusste wo ich hinsoll bin ich in die Alstadt feiern gegangen und habe dort dann auch über den Abend verteilt 3-4 Lines gezogen.

Generell habe ich aber nur am W-ende konsumiert.

Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?

Ja, aber selten habe ich über den Abend verteilt manchmal 1 -2 Flaschen Bier (0,5l) getrunken, diese habe ich aber nie richtig ausgetrunken da ich meist keinen Durst verspürt habe und somit das Trinken „vergessen“ habe , generell habe ich Wasser getrunken.


Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?

Ich habe Alkohol wie gesagt eher selten getrunken. Aber es kam schon vor, dass ich auf einer Party mal 1-2 Flaschen Bier oder auf einer Firmenfeier mit einem Glas sekt angestossen habe.


Sonstige Suchtmitteleinnahme?

Nein, ausser Zigaretten (eine Schachtel ueber 2 Tage verteilt)

Haben Sie bei sich negative Folgen fetsgestellt?

Ja ich habe angefangen die Schule und die Arbeit zu schwaenzen, habe mich des öfteren Montags krankschreiben lassen... weil ich Montags oft noch sehr muede vom W-ende war ausserdem konnte ich mich sehr schwer konzentrien, ich hatte probleme mich in der woche zu artikulieren,also probleme beim sprechen was mir echt angst gemacht hat, ich habe die einfachsten Wörter vergessen und sozusagen angefangen teilweise zu stottern (so kam es mir jedenfalls vor), und ich wurde total vergesslich und Ignorant . Ich verlor den Bezug zu meinen richtigen Freunden und die Beziehung zu meiner Mutter wurde auch leider immer gereizter, da ich mich an den Wochenenden meistens nicht mehr blicken gelassen habe oder so spät nach hause kam um meiner Mutter aus dem Weg zu gehen.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?

Ja denn , ruhiger , schuechterner Mensch. doch ich habe mich damals in dieser, ich nenn sie mal W-end welt wie ein anderer mensch gefuehlt ich war aufgeschlossen , wortgewant, redelustig und selbsbewusst die negativen Folgen die ich dafuer in kauf genommen habe waren es mir damals wert.

Auffälligkeit:

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?

An dem Wochenende zuvor war ich feiern gewesen und habe ungefähr 3-4 Lines über den Abend verteilt gezogen

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?

siehe oben

Wie sind Sie auffällig geworden?

Ich habe innerhalb einer Beschuldigtenvernehmung am 31.08.2006 angegeben im Jahre 2006 ab und zu mal Amphetamine konsumiert zu haben.


Warum ist es passiert?


Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Drogenkonsum?

-> eine Zusammenfasung, das werde ich natürlich noch ein bisschen ausweiten mit Erzählungen:

Darüber habe ich intensiv nachgedacht und ich denke , dass sich hier viel aus meiner Kindheit herleiten lässt. Mein Vater ist sehr früh an Brustkebs gestorben, ich war damals halt noch sehr klein (6 Jahre alt) und habe es auch nicht wirklich verstanden. Ich kann mich nicht an viel erinnern als mein Vater noch am Leben war ... ausser, dass meine Eltern viel gestritten haben ... und mein Vater manchmal verrückte Sachen gemacht hat ... Mein Vater hatte sehr grosse Angst alleine zu sterben und das hat er uns auch manchmal spüren lassen (er hat z.B. ...) . Trotzalledem war mein Vater eine starke Bezugsperson für mich wir hatten viele Gemeinsamkeiten. Es war schon schwer für mich als er plötzlich nicht mehr da war und ich alleine mit meiner Schwester und meiner Mutter war. Das Verhältnis zu meiner Schwester damals war so, dass ich eig. kein Verhältnis zu Ihr hatte ... Ich denke, dass Sie schon immer eifersüchtig auf mich war aus welchem Grund auch immer , ich glaube sie war generell eifersüchtig das ich das Nesthäkchen war und dass ich mich so gut mit meinem Vater verstanden habe. Meine Schwester hat das mit Prügel und Mobbing an mir ausgelassen. Das Verhältnis zu meiner Mutter war eigendlich immer gut aber wir konnten halt nicht so gut über Probleme reden, den Tod meines Vaters haben wir auch lange Zeit totgeschwiegen. Generell habe ich wenn ich Probleme hatte und/oder es mir schlecht ging (..geritzt) Ich hatte also damals nie jemanden mit dem ich über meine Probs reden konnte. Ich denke diese Faktoren haben viel dazu beigetragen, dass ich Probleme in mich reingefressen habe und ich mich vom Charakter her sehr ruhig und schüchtern entwickelt habe.




Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?

Ausser meinen „Drogenfreunden“ wusste es keiner das ich Drogen nehme.


Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?

Ja an den 2 Tagen zum Beispiel wo meine Mutter mich rausgeschmissen hat und ich
In die Altstadt feiern gegangen bin und so in der Woche was genommen habe.

Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)

Eine grosse Hilfe war mir damals mein Freund, zum einen weil ich mich ihm anvertrauen konnte und er mir beiseite stand wenn es mir schlecht ging. Es hat mir sehr geholfen , dass wir viel am Wochenende unternommen haben, ausserdem habe ich mich einer ehemaligen Sozial-arbeiterin unseres jugendclubs anvetraut .

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?

Nein

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Welcher Zeitraum?



Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Ich war viel offener, konnte besser auf Menschen zu gehen , und habe geredet wie ein Wasserfall ich war alles was ich in der Woche nicht war– in meinem normalen Leben- nicht war und das hat mir gefallen.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Nein ich habe Drogen ja nur gelegentlich genommen


Waren sie Drogenabhängig?

Nein ich habe Drogen missbraucht



Hätten sie rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Mit dem jetztigen Stand sehr wahrscheinlich schon aber damals hatte ich kein anderes Ventil um meinen Missmut, meine Ängsten und meine Trauer loszuwerden.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?



Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

Das war in der Zeit in der ich meinen Freund kennengelernt habe, (das war kurz nachdem ich zur Polizei musste) er hat einen Sohn der damals 6 Jahre alt war. Sein Sohn war halt jedes zweite Wochenende bei uns , die beiden haben bei mir übernachtet oder ich habe bei meinem freund übernachtet und wir haben an diesen W-enden immer viel mit dem kleinem unternommen . Angefangen mit gemeinsamen Frühstück und Aktivitäten wie in den zoo gehen , schwimmen gehen, in freizeitparks gehen. Das war sehr schön und hat mir gezeigt wie schön es ist mal ganz normale Sachen am Wochenende zu machen anstatt meinen Rausch auszuschlafen. Wir sind früh aufgestanden haben zusammen gefrühstückt und den Tag geplant .(...) In der Zeit habe ich dann auch durch eine Bekannte ein Pflegepferd bekommen welches ich an den Wochenenden immer pflegen durfte , mit dem Pferd sind wir 3 dann auch oft am Wochenende im Wald spazieren gegangen oder ich bin alleine am W-ende ausgeritten. Durch den Umgang mit dem Sohn meines Freundes ist mir erstmal bewusst geworden was ich für einen Scheiss ich die ganzen vorherigen Jahre gemacht habe, wie verschwenderisch ich mit den Wochenenden umgegangen bin in denen ich soviel besseres hätte anfangen können und wieviel besser ich mich damit gefühlt habe und vorallem das ich für den kleinen ja eine Art Vorbildfunktion hatte. Ich habe festgestellt wie schön es ist morgens früh aufzustehen und den Tag zu nutzen und vorallem den Tag klar im Kopf zu sein. Und an den Wochenenden an denen der Sohn meines Freundes nicht da war habe ich viel mit meinem Freund unternommen (....)



Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?

Das Kapitel Drogen ist für mich absolut abgeschlossen, ich weiss, dass die Drogen mir in keinster weise bei meinen Problemen geholfen haben ich geniesse es am Wochenende und in der Woche einen klaren kopf zuhaben, keine Sprachprobleme mehr zu haben, mich mit meinen alten Freunden wieder zu treffen und normale Sachen am W-ende zu machen wie mich mit meinem Freund und dem Knirps zu beschäftigen. (...)


Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

Positiv, ich habe mich fitter und gesünder gefühlt,

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Eine grosse Hilfe war mir damals mein Freund, zum einen war es eine grosse Hilfe , dass wir viel am W-ende unternommen haben und meine beste freundin aus Schultagen mit der ich seit geraumer Zeit wieder befreundet bin

Gruss
engelbiest
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  #24  
Alt 23.11.2010, 11:37
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Bordeaux Bordeaux ist offline
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[quote=engelbiest;340340]

Warum ist es passiert?

Hier fehlt eine klare und nachvollziebare Antwort



Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Drogenkonsum?

Diese Frage ist auch von enormer Bedeutung!!!!




Waren sie Drogenabhängig?

Nein ich habe Drogen missbraucht

Sei dir in Klaren das der übergang vom Missbrauch zur sucht ganz schnell und schleichend geht, also fehlte in deinem Fall auch nicht mehr viel,bedeutet du warst sicherlich auch gefährdet hast aber die Notbremse gezogen..!!!


Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?

Hier feht noch war ganz entscheidentes!!!??? oder...




Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

Positiv, ich habe mich fitter und gesünder gefühlt,


Schreibe hier noch deine stimmungen auf, wie z,B. du hast wieder deine Umwelt richtig wahrgenommen, und z.B Vögel zwitschern höhen,alles was so mit wahrnehmung usw. zu tun hat,oder hattest dann keine Stimmungsschwankungen mehr , weniger reizbar,selbstbewusster ....usw..!!!!
__________________
Grüße Bordeaux-
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Geändert von Bordeaux (23.11.2010 um 12:00 Uhr)
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  #25  
Alt 23.11.2010, 11:56
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die hatten Peace dabei welches Sie uns unter die Nase gehalten

Die haben Dir den Frieden unter die Nase gehalten?
Wenn das mal keine harte Droge ist.

Wenn Du Dir einen Gefallen tun willst, dann verwende die offiziellen Bezeichnungen.

--------------

Ich denke diese Faktoren haben viel dazu beigetragen, dass ich Probleme in mich reingefressen habe und ich mich vom Charakter her sehr ruhig und schüchtern entwickelt habe.

Du kannst ruhig von mangelndem Selbstbewußtsein sprechen.
Das ist was, was der Gutachter schon öfter gehört hat und so hat er die Chance Dir ein positives Gutachten zu schreiben.

--------------

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Ich war viel offener, konnte besser auf Menschen zu gehen , und habe geredet wie ein Wasserfall ich war alles was ich in der Woche nicht war– in meinem normalen Leben- nicht war und das hat mir gefallen.


Wenn Du am Wochenende konsumierst, das sind maximal 3 Tage, dann nimmst Du vier Tage lang nichts. Dazu solltest Du eventuell auch was erzählen können.

--------------

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Nein ich habe Drogen ja nur gelegentlich genommen


Eine Gefährdung an sich, ist theoretisch immer gegeben.
Wer Drogen konsumiert ist immer gefährdet abhängig davon zu werden, wenn er es übertreibt. Du hast das nicht getan, aber wenn Du hättest...

-------------

Hätten sie rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Mit dem jetztigen Stand sehr wahrscheinlich schon aber damals hatte ich kein anderes Ventil um meinen Missmut, meine Ängsten und meine Trauer loszuwerden.


Das ist nicht ganz das, was Du bei den Konsumgründen erwähnt hast.
Suche Dir einen Konsumgrund und den bearbeitest Du auf allen Ebenen.
Nicht jedes mal eine neue Baustelle.

---------------
Die Änderungen sind ordentlich, aber hinten raus ist es ganz schön schmal.

Hier fehlt die Bearbeitung der Konsumgründe.
Wie gehst Du heute mit Deinen Gefühlen um, wie meisterst Du Krisensituationen?
Hilfe suchen, Hilfe annehmen, Bewertung?
Rückfall - prophylaxe und -früherkennung?
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  #26  
Alt 23.11.2010, 12:15
engelbiest engelbiest ist offline
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Hallo Bordeaux,

hier meine Ergänzungen/Änderungen ....

Warum ist es passiert? (Dachte das sei nur die Überschift *g*)

Ich habe diese Droge missbraucht um meinen Problemenen zu entfliehen und
meine schüchternheit zu überbrücken damals kannte ich keine andere Möglichkeit. Damals war die Droge mein Ventil heute weiss ich das das faslch war.


Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Drogenkonsum?
Diese Frage habe ich doch beantwortet

Darüber habe ich intensiv nachgedacht und ich denke , dass sich hier viel aus meiner Kindheit herleiten lässt. Mein Vater ist sehr früh an Brustkebs gestorben, ich war damals halt noch sehr klein (6 Jahre alt) und habe es auch nicht wirklich verstanden. Ich kann mich nicht an viel erinnern als mein Vater noch am Leben war ... ausser, dass meine Eltern viel gestritten haben ... und mein Vater manchmal verrückte Sachen gemacht hat ... Mein Vater hatte sehr grosse Angst alleine zu sterben und das hat er uns auch manchmal spüren lassen (er hat z.B. ...) . Trotzalledem war mein Vater eine starke Bezugsperson für mich wir hatten viele Gemeinsamkeiten. Es war schon schwer für mich als er plötzlich nicht mehr da war und ich alleine mit meiner Schwester und meiner Mutter war. Das Verhältnis zu meiner Schwester damals war so, dass ich eig. kein Verhältnis zu Ihr hatte ... Ich denke, dass Sie schon immer eifersüchtig auf mich war aus welchem Grund auch immer , ich glaube sie war generell eifersüchtig das ich das Nesthäkchen war und dass ich mich so gut mit meinem Vater verstanden habe. Meine Schwester hat das mit Prügel und Mobbing an mir ausgelassen. Das Verhältnis zu meiner Mutter war eigendlich immer gut aber wir konnten halt nicht so gut über Probleme reden, den Tod meines Vaters haben wir auch lange Zeit totgeschwiegen. Generell habe ich wenn ich Probleme hatte und/oder es mir schlecht ging (..Limo & geritzt) Ich hatte also damals nie jemanden mit dem ich über meine Probs reden konnte. Ich denke diese Faktoren haben viel dazu beigetragen, dass ich Probleme in mich reingefressen habe und ich mich vom Charakter her sehr ruhig und schüchtern entwickelt habe.

Waren sie Drogenabhängig?


Nein denn ich habe Drogen nur gelegentlich genommen, ??

Sei dir in Klaren das der übergang vom Missbrauch zur sucht ganz schnell und schleichend geht, also fehlte in deinem Fall auch nicht mehr viel,bedeutet du warst sicherlich auch gefährdet hast aber die Notbremse gezogen..!!!


Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?

Weil ich gemerkt habe, dass es mir ohne die Droge viel besser geht ich nehme aktiver am Leben teil, fühle mich gesünder, ich sehe gesünder aus .. ich unternehme viel mehr als damals , ich gehe joggen , mit dem Hund raus , ernähre mich gesund. Ausserdem, weiss ich jetzt das diese Droge keins meiner Probleme gelöst hat , sondern mir nur weitere beschert hat . Mittlerweile habe Erfolg in meinen Job und das würde ich niemals auf s spiel setzen.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

Positiv, ich habe mich fitter und gesünder gefühlt, ich stand nicht mehr neben mir und habe alles viel klarer und intensiver wahrgenommen, wie die Vögel zwitscherten . Ich bin viel unternehmenslustiger geworden was das W-ende betrifft anstatt stunden zu schlafen und dann nur zuhause rumzusitzen bin ich raus in die Natur und habe mit meinem Freund oder meinen Freunden was unternommen. Ausserdem habe ich meine innere Ruhe wieder gefunden , ich war nicht mehr so gereitzt und fribbelig.
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  #27  
Alt 23.11.2010, 12:25
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Iss schon viel besser und etwas ausführlicher,,

(Samuel hat ja schon bereits auch gesagt worauf es ankommt..)

Seh es so

desto detailierter du erzählen kannst/tust desto glaubwürdiger wird die ganze Sache,
Du kannst ja auch mal erzählen was du und dein Freund so alles Unternehmt/unternommen habt.Wennn ich richtig gelesen hab hast du ein Kind? dann kannst du ja auch erzählen das du nun viel öfter am Wo-ende auf´m Spielplatz gehst, oder in Erlebnissparks-(falls dein freund FS hat) (Das füllt auch die Rede-zeit die du dort vorm GA verbringst)...Die positive Veränderung ausführlich zu beschreiben ist ein wichtiger Teil der ganze Sache
__________________
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  #28  
Alt 23.11.2010, 14:36
engelbiest engelbiest ist offline
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[quote=samuel;340348]die hatten Peace dabei welches Sie uns unter die Nase gehalten

Verstanden rede von Canabis.
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Ich denke diese Faktoren haben viel dazu beigetragen, dass ich Probleme in mich reingefressen habe und ich sich bei mir ein mangelndes selbsbewusstsein entwickelt hat.


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Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Ich war viel offener, konnte besser auf Menschen zu gehen , und habe geredet wie ein Wasserfall ich war alles was ich in der Woche nicht war– in meinem normalen Leben- nicht war und das hat mir gefallen.
In Ordnung hier erzähle ich dann noch vom meinem Arbeitsalltag und das ich es hier nicht nehmen braucht etc.

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[b]Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Nein ich habe Drogen ja nur gelegentlich genommen, ich habe immer darauf geachtet es nicht zu übertreiben und es vorallem aus der Woche raus zuhalten.
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Hätten sie rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Mit dem jetztigen Stand sehr wahrscheinlich schon aber damals hatte ich kein anderes Ventil um meinen Missmut, meine Ängsten und meine Trauer loszuwerden.


Stimmt ... meine konsumgründe sind ja mein mangelndes selbstbewusstsein und dass ich mich keinem Öffnen konnte bei Problemen.
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Hier fehlt die Bearbeitung der Konsumgründe.
Wie gehst Du heute mit Deinen Gefühlen um, wie meisterst Du Krisensituationen?
Hilfe suchen, Hilfe annehmen, Bewertung?
Rückfall - prophylaxe und -früherkennung?

Ich weiss irgendwie nicht in welcher Frage ich da darauf eingehen soll.

Bearbeitet habe ich sie bspws. , dass ich beim tae –bo angemeldet habe was mein selbstvertrauen angeht bei problemen kann ich immer mit meinem Freund oder einer sehr guten Freundin reden die beiden stehen mir immer zur seite, ansonsten geh ich joggen , oder mit meinem Hund spazieren was mir auch schon hilft.
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  #29  
Alt 23.11.2010, 14:41
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desto detailierter du erzählen kannst/tust desto glaubwürdiger wird die ganze Sache,
Du kannst ja auch mal erzählen was du und dein Freund so alles Unternehmt/unternommen habt.Wennn ich richtig gelesen hab hast du ein Kind? dann kannst du ja auch erzählen das du nun viel öfter am Wo-ende auf´m Spielplatz gehst, oder in Erlebnissparks-(falls dein freund FS hat) (Das füllt auch die Rede-zeit die du dort vorm GA verbringst)...Die positive Veränderung ausführlich zu beschreiben ist ein wichtiger Teil der ganze Sache[/quote]

Klar das werde ich ganz ausführlich erzählen wollte euch nur nicht langweilen mit Geschichten vom Maislabyrinth

Aber ein Kind habe ich nicht, das ist der Sohn meines Freundes von dem ich gesprochen habe ... aaaber ist ja schon zur hälfte meiner *g*

LG
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  #30  
Alt 23.11.2010, 23:01
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samuel samuel ist offline
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Die Droge hatte für Dich eine Funktion.

Du warst schüchtern, hattest eine miese Woche und hast Dich aufs Wochenende gefreut. Kumpel, Halli Galli und so viel Speed wie nur reingepaßt hat und dann war der biestige Engel richtisch jut druff.

-----------

Das vergleichst Du mit heute.
Woche ist schon nicht so mies, weil sie Montag nicht blau anfängt, Du bist fitter, kommst besser mit, die Leute mögen Dich usw.

Immer schön klein, klein.

Wenn es doch mal mies kommt, dann machst Du am Wochenende statt Drogen ... und das gefällt Dir ..., weil Du davon ... hast.

Rat und Hilfe holst Du Dir von ..., was Du früher gar nicht kanntest/konntest.

--------------

Früherkennung läuft immer so:

Du erkennst Dich selber und Du läßt Dich erkennen.
Wenn Du merkst es läuft mies, dann ergreifst Du Gegenmaßnahmen.
Gleichzeitig achtest Du wie Dein Umfeld auf Dich reagiert und fragst auch nach.
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