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  #1  
Alt 03.01.2018, 19:22
Alexander215 Alexander215 ist offline
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Registriert seit: 03.01.2018
Beiträge: 2
Standard 2. MPU steht an, benötige Eure Hilfe

Hey zusammen,

ich habe nächste Woche meine zweite MPU bei AVUS.
Ich hatte vor über einem halben Jahr bereits eine MPU beim TÜV, leider negativ ausgefallen.

Ich muss zur MPU, da ich damals unter Drogeneinfluss (Amphetamin <10 ng/ml) mit einem Auto gefahren bin und angehalten wurde.

Leider habe ich ein ganz großes Problem..
Ich habe im Alter von 15 einmal an einem Joint gezogen, dies allerdings nicht vertragen, mich übergeben und seitdem nie wieder einen Joint angefasst.
3 Jahre später, also im Jahr 2012, habe ich nach langer Zeit einen alten Freund X wiedergetroffen, der regelmäßig PEP konsumiert hat.
Ich bin mit diesem besagten Freund X und einem weiteren Kumpel Y an dem Abend zu mir nach Hause gegangen um ein bisschen über alte Tage zu quatschen .
Im Verlauf den abends wurde von Freund X PEP konsumiert, wobei Freund Y und ich auch etwas davon probiert haben. Als ich nach 15 Minuten noch nichts spürte, wiederholte ich es und zog noch eine Line PEP.


Der Konsum von PEP war an dem Abend mein einziger Kontakt mit PEP, ich habe davor und danach nie wieder etwas damit zutun gehabt und auch nicht konsumiert.

3 Tage nach dem Abend fuhr ich mit meinem Auto durch die Stadt, mein rechtes Vorderlicht war kaputt und ich wurde daraufhin von der Polizei angehalten. Im Verlauf der Kontrolle fiel auf, dass meine Augen gläsrig sind und ich musste einen Drogenschnelltest machen,der positiv ausfiel. Auf der Polizeidienststelle wurde eine Blutprobe angeordnet mit dem Ergebnis von <10 ng/ml Amphetamin im Blut.

Soweit sogut.. Das große Problem ist, dass mir der Gutachter die Geschichte bei der letzten MPU schon nicht geglaubt hat und jetzt mache ich mir Sorgen, dass der Gutachter nächste Woche mir auch nicht glauben wird..
Der Gutachter kommentierte die Geschichte im Gutachten mit den Worten "Sehr unrealistische Angabe, da die Chance bei einem einmaligen Drogenkonsum erwischt zu werden sehr, sehr gering ist und daher ist dies als unrealistisch zu betrachten"

Ich habe zur letzten MPU bereits einen Abstinenzzeitraum von 3,5Jahren aus der JVA vorgewiesen, sowie nochmals 6 Monate Abstinenz durch eine Haaranalyse vor der MPU.

Nächste Woche werde ich wieder eine Haaranalyse abgeben, wodurch ich somit insgesamt 4,5 Jahre Abstinenz nachweisen kann.


Was meint ihr dazu?
Meint ihr, dass ich mit der Wahrheit keine Chance habe die MPU zu bestehen?
Soll ich lieber erzählen, dass ich PEP über mehrere Tage/Wochen konsumiert habe?
Ich bin echt ratlos

Vielen Dank für eure Hilfe!
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  #2  
Alt 07.01.2018, 18:59
Alexander215 Alexander215 ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 03.01.2018
Beiträge: 2
Standard

Kann mir keiner einen Rat geben?
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  #3  
Alt 07.01.2018, 21:11
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 06.08.2011
Beiträge: 11.128
Standard

Willkommen hier im Forum!

Schwierig.

Zitat:
Der Konsum von PEP war an dem Abend mein einziger Kontakt mit PEP, ich habe davor und danach nie wieder etwas damit zutun gehabt und auch nicht konsumiert.
In der Tat ist es so, daß alle polizeiliche Erfahrung und damit auch die aller, die mit den aufgedeckten Delikten zu tun haben, zeigt, daß es höchst unwahrscheinlich ist, bei der ersten und einzigen Fahrt unter Drogeneinfluß sofort erwischt zu werden. Alle Experten gehen von einer Dunkelziffer von ca. 600 nicht entdeckten auf eine entdeckte Drogenfahrt aus. Gilt übrigens auch für Fahrten unter Alkohol.

Nun ist es natürlich nicht auszuschließen, daß es so etwas dann doch einmal gibt. So wie Du es bist. Aber das scheinst Du dem Gutachter nicht rübergebracht zu haben. Er hat Dir wohl schlicht nicht geglaubt. Woran das gelegen hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dazu müßte ich das Gutachten kennen.

Zitat:
Ich habe zur letzten MPU bereits einen Abstinenzzeitraum von 3,5Jahren aus der JVA vorgewiesen,
In welcher Form hast Du denn diese Nachweise erbracht? In aller Regel sind die nicht gemäß den Regeln einer MPU, so daß es auch sein kann, daß die der Gutachter, weil er Dir sowieso nicht geglaubt hat, auch nicht berücksichtigt hat.

Hatte deine Haft irgendetwas mit dem Betäubungsmittelgesetz zu tun?
__________________
Liebe Grüße
Alana
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