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  #1  
Alt 16.05.2018, 18:11
Bux Bux ist offline
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Standard MPU wegen THC

Werte Forengemeinde,

ich habe folgendes Problem und dazu eine Frage:

Ich wurde im Februar 2017 beim Umparken(!) meines Autos von der Polizei angehalten und bei der folgenden Kontrolle wurden 1. 10g Cannabis gefunden und 2. beim Bluttest auf der Wache festgestellt, daß ich THC im Blut habe (die genauen Werte weiß ich nicht, da ich den entsprechenden Brief leider beim Umzug verloren habe).

Zwar wurde das Verfahren wegen des Besitzes eingestellt, jedoch mußte ich zwei Mal Geld zahlen (einmal an das Ordnungsamt und das andere Mal weiß ich das gar nicht mehr an wen genau das war) und mir wurde die Fahrerlaubnis entzogen. Um die wieder zu bekommen, muß ich nun also einen MPU machen.

Das ganze ist in Freiburg im Breisgau passiert, wo mir womöglich ein Abstinenznachweis von 6 Monaten ausgereicht hätte.

Da ich aber in meine ursprüngliche Heimat nach Bayern zurückgezogen bin, muß ich hier offenbar 12 Monate nachweisen.

Damit hatte ich es bis jetzt nicht eilig,weil ich sowieso kein eigenes Auto habe, aber da ich eigentlich geplant habe, im September eine Ausbildung zum Forstwirt zu starten und mir beim heutigen Vorstellungsgespräch der Ausbilder gesagt hat, daß das ohne FS nichts wird, habe ich nun großes Interesse daran, meinen FS wieder zu bekommen.

Das letzte Mal in Kontakt mit THC war ich PASSIV im Februar. Da bin ich noch in Freiburg bei nem Freund gewesen mich zu verabschieden und da wurde kräftig geraucht, ich selbst habe es aber nicht getan.

Ist es möglich, den FS nun dieses Jahr noch (bestenfalls natürlich bis September) zurückzubekommen, wenn ich per Haartest rückwirkend meine Abstinenz nachweise?

Mein Plan bisher sieht wie folgt aus:
Aufgrunddessen, daß ich hier gelesen habe, daß selbst Passivrauchen im Haar nachzuweisen ist, wären ja im August 6 Monate verstrichen. D.h. zu der Zeit den ersten Nachweis. In dem Fall könnte ich den zweiten Abstinenznachweis allerdings erst im Februar machen.
Der Ausbider hat gemeint, es wäre i.O. wenn ich innerhalb des ersten halben Jahres den FS bekomme, allerdings hat er ja Recht wenn er sagt, daß es nicht sicher ist, daß ich den MPU beim ersten Mal schaffe, sprich nur im Idealfall hätte ich ihn im Februar wieder.

Wie sähe es denn aus mit meinen Möglichkeiten den FS schnellstmöglich zu bekommen? Was würde passieren, wenn mein erster Nachweis, wenn ich den jetzt schon mache, doch positiv ist?
Und wieviel Zeit muß vergehen, falls ich bei der ersten MPU doch durchfalle, bis ich die zweite Prüfung machen kann?
Wie gesagt, in erster Linie ging es mir darum, daß ich bis zum Ausbildungsbeginn bzw. innerhalb eines halben Jahres danach den Führerschein wieder habe.

Daß ich diesen Zettel verloren habe, ist natürlich wirklich saublöd.

Falls ich wichtige Infos vergessen habe, liefere ich sie freilich nach!

Besten Dank fürs Lesen
Bux


P.S.: Und meine Akte wurde heute zum Amt nach Bayern geschickt, sollte dort also angeblich in einer Woche eintreffen (weil das alte Amt ja wegen Umzug nicht mehr zuständig ist). Sollte ich die Akten einsehen? Denn laut FSSt ist es in Bayern üblich bei Drogen (also Cannabis) IMMER 12 Monate Abstinenz nachweisen zu müssen.

P.P.S.:
Ich habe übrigens, obschon ich im Dezember und womöglich Januar (ich weiß das leider auch nicht mehr) noch gekifft habe (bis dahin recht regelmäßig), spätestens ab Februar wirklich nichts mehr geraucht. Wäre ein Haartest zum jetzigen Zeitpunkt dennoch positiv?
Man kennt ja diese Geschichten von wegen, bei unregelmäßigem Konsum sei in den Haaren nichts nachzuweisen blablabla. Ist dem wirklich so?
Sollte ich nämlich jetzt sofort einen negativen Haartest machen können, so stünden die Chancen nicht schlecht, den Lappen sogar im November wieder zu bekommen oder täusche ich mich da?

Geändert von Bux (16.05.2018 um 18:24 Uhr)
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  #2  
Alt 16.05.2018, 18:33
Jules91 Jules91 ist offline
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Zunächst einmal willkommen hier im Forum

Erst mal solltest du dich um Akteneinsicht bemühen. Das heißt, freundlich bei der FSST nachfragen, ob du Einsicht nehmen kannst und falls nicht, dann würdest du gerne die Werte erfahren. Die sind nämlich ausschlaggebend, um welche Länge die AB sein sollten.

Zum Thema Haaranalyse: Man sagt, dass spätestens 90 Tage (also 3 Monate) nach dem letzten Konsum nichts mehr in die Haare einwächst. Natürlich kommt es dabei auch drauf an, wieviel und wie regelmäßig du gequarzt hast.

War es viel, also mehrmals die Woche und der letzte aktive Konsum im Januar, sollte seit April cleanes Haar auf deinem Haupt sein.

Ich kann dir da aber nichts genaues sagen, da es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

CLICK

hier findest du alle nötigen Infos zum Thema HA.

Bring deine Werte in Erfahrung und füll den Fragebogen aus.

http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-f...ead.php?t=8086

Grüße
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  #3  
Alt 16.05.2018, 19:48
Bux Bux ist offline
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Was ist passiert?
Im Februar 2017 beim Umparken von der Polizei angehalten worden, dabei auch 10g Cannabis gefunden.

Vorgeschichte:
Vor ca. 4 Jahren das erste Mal gekifft, dann phasenweise täglich mehrmals, und phasenweise wieder gar nicht.

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
Gehört? In der 7. Klasse?

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Irgendwann 2014, kann ich nicht mehr genau sagen.

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
Nur Cannabis, Phasen täglichen Kiffens mit Phasen wenigen Kiffens mit Phasen völliger Abstinenz.

Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Auch.

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Als Jugendlicher habe ich mich schon öfters mal besoffen, seit etwa 9 Jahren trinke ich nur sporadisch und dann auch nie bis zur Besinnungslosigkeit (stattdessen zum Essen, des Geschmacks wegen)

Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Ne. (Änderung: Ah doch klar, ich rauche Pfeife und schnupfe Toback, hin und wieder trinke ich Kaffee)

Haben Sie bei sich negative Folgen fetsgestellt?
Abstumpfen der Gefühlswelt (sowohl positiver wie auch negativer Natur), Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Anfangs schon, mit zunehmender Stärke der negativen Folgen aber immer weniger bis letztendlich zum völligen Verzicht.


Auffälligkeit:
Fahren unter Drogeneinfluß (mit 10g in der Tasche)

Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
WIRD NACHGEREICHT

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
Weiß ich echt nicht mehr, ist schon mehr als ein Jahr her.

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
An jenem Abend an drei oder vier Tüten mitgeraucht.

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Geburtstagsfeier von nem Freund.

Wie sind Sie auffällig geworden?
Verstehe ich nicht. Denke das war eine Stichprobenkontrolle, weil ich nachts in nem Lieferwagen das einzige fahrende Auto in der Straße war?

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
Was war der Zweck der Fahrt?
Umparken.

Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
ca. 100m? Drei Häuser weiter.

Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
Nie zuvor.

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich dachte nicht groß nach, schließlich habe ich beim Ankommen eine Einfahrt unwissentlich zugeparkt und da erschien es mir selbstverständlich das Auto wegzufahren.

Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
Weil Cannabis die Reaktionszeit erheblich verlängert und die Sinneswahrnehmung eingeschränkt wird.

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
Direkte Auswirkungen würde ich sagen 2 Tage lang, indirekte womöglich sogar 3 Wochen (in Form z.B. von Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit)

Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Toleranzbildung gegenüber der Substanz, Abstumpfung dem Rausch gegenüber. Bei langem Konsum wohl auch eine Angewöhnung diverser Verhaltensweisen.

-----------------------------------------------

Warum ist es passiert?
Weil ich eine Einfahr zugeparkt habe, die am selben Abend noch gebraucht wurde.

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Mit Freunden ein kollektives Rauscherlebnis haben.

Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Verstehe ich nicht. Gar nicht?

Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Nachdem mich meine damalige Liebste verlassen hat, habe ich angefangen mit dem Kiffen, gleich relativ viel um den Kummer zu versenken.

Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer, mit welchem Erfolg?)
Nein.

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Nein.

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
So wie alles in der Natur einem steten auf und ab folgt, hatte auch mein Konsum ein auf und ab. Unmöglich zu sagen, wann. Gründe waren persönliche Launen bzw. eben oben genannter Schicksalsschlag.

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Die Konzentration THC in meinem Körper. In meinen Zeiten hohen Konsums gewöhnte sich mein Körper derart an das THC, daß ein Ausbleiben des THCs Unentspanntheit zur Folge hatte.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Nein.

Waren sie Drogenabhängig?
Nein.

Wieso passiert das nicht wieder?
Weil ich mittlerweile ganz woanders wohne, verlobt bin, einen anspruchsvollen Beruf ausübe und mittlerweile schlicht zu alt für sowas bin.

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja klar, indem ich schlicht nicht mit Cannabis in Berührung gekommen wäre.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Wegen Beruf, Frau und dem schicksalhaften Wink mit dem Zaunpfahl (beim Umparken in einer menschenleeren Nebenstraße mitten in der Nacht von der Polizei angehalten zu werden kann kein Zufall sein).

Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Arbeit als Baumkletterer, für die körperliche Fitness und geistige Klarheit quasi überlebensnotwendig sind.

Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?
Weil ich 1. für meine Arbeit körperlich fit sein muß und Cannabiskonsum mich bisher stets über mehrere Tage hinweg "geplättet" hat.
2. Aus spirituellen Gründen (geistige Hygiene)

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Großartig! Eine Rückkehr meiner Energie, meiner Antriebskraft und meiner Lebensfreude!

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Der Allmächtige, damit daß er ist.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Gar nicht? Das war wirklich nicht der Rede wert.

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Den restlichen Monat schon noch, seit meinem Umzug nicht mehr.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
In Freiburg schon noch, in meinem neuen Wohnort nicht mehr.

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Dankend ablehnend.

Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein?

Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
Indem ich schlicht und einfach meine Nein-Danke-Attitüde aufrecht erhalte und mich daran erinnere, wie es war zu kiffen (um sofort darauf zu erkennen, daß es mir nach wie vor nichts gibt und nur verschwendete Lebensenergie ist).

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Verstehe ich nicht. Sofern ich je wieder anfangen sollte zu kiffen?

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Zum Essen gelegentlich ein Glas Wein und hin und wieder ein Bier mit meinem Vater an besonderen Tagen.



Eine Frage:

Ist das irgendwie ein offizieller Bogen, den man während der MPU ausfüllen muß? Klingt streckenweise so?

Falls ja, habe ich da irgendwo dergestalt geantwortet, daß ich beim MPU durchfallen würde?

Viele Grüße
Bux

Geändert von Bux (16.05.2018 um 20:04 Uhr)
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  #4  
Alt 16.05.2018, 19:58
Jules91 Jules91 ist offline
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Ich sitze mich später mal ran und analysiere es genauer, aber:

1) Viel zu dürftig.
2) Alkohol mit Gras zusammen -> 12 Monate AB
3) "Dankend ablehnend" ist ne Phrase, die der der GA nicht abnimmt.


P.s. ist kein offizieller Bogen, sind nur Fragen, die mit der Zeit hier zusammen gekommen sind. Du wirst bei der MPU nur n Zettel ausfüllen müssen, die für den untersuchenden Arzt relevant sind. Also Konsumgeschichte, Alkoholkonsum und sowas. Aber keine speziellen Fragen wie "Vermeidungsstrategie" oder ähnliches. Diese Fragen stellt der GA

Muss kurz los, aber dann schau ich mal genauer drüber. Alles andere --> Siehe oben.

Zitat:
habe ich da irgendwo dergestalt geantwortet, daß ich beim MPU durchfallen würde?
Klares JA.
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  #5  
Alt 16.05.2018, 20:04
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samuel samuel ist offline
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Der Fragebogen soll Dich auf das Gespräch vorbereiten. Den brauchst Du so nicht ausfüllen.

---------------------

Auch in Bayern gelten die Begutachtungskriterien, da kommt man auch mit 6 Monaten AN durch die MPU, falls die Kriterien es hergeben. Es besteht allerdings keine Pflicht in Bayern die MPU absolvieren zu müssen. Wenn Dir Freiburg lieber ist, dann lässt Du eben die Akte nach Freiburg, Hamburg oder Berlin schicken. Ganz egal, jede Begutachtungsstelle ist gleich viel wert.
__________________
Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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  #6  
Alt 16.05.2018, 20:28
Bux Bux ist offline
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Vielen Dank für die raschen Antworten!

Ich ahne schlimmes:

Kann es sein, daß ich mit Ehrlichkeit nicht weit komme??

Ich beziehe mich da jetzt auf dieses Dankend ablehnend. Was wäre denn eine korrekte Antwort?
Wenn mir jemand heute was zu kiffen anbieten würde, würde ich sagen "Nein, danke", deshalb verstehe ich nicht, warum der Gutachter das nicht abnehmen würde.

Soll ich etwa etwas dramatischeres erfinden wie:

Ich versuche dem unwiderstehlichen Drang nach Cannabis mit aller Härte Widerstand zu leisten. Denn ich weiß, ich bin ein Sünder vor dem GA.


Ganz ehrlich, mir fällt es nicht schwer, nein zu sagen. Es macht aber den Anschein als wolle man einem auf so eine Weise eine Abhängigkeit andichten, die ich aber nicht habe.

Und das ist kein Ausblenden der Tatsachen oder sowas. Ich bin einfach rausgewachsen aus diesem Habitus.

Ich bin ein wenig aufgebracht, deswegen dieser "Ton" meines Beitrags, aber das ist natürlich nicht an euch gerichtet, vielmehr an diese irrationale Art des Staates, meinen Fall zu bewerten.
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  #7  
Alt 16.05.2018, 20:44
Jules91 Jules91 ist offline
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Zitat:
Ich beziehe mich da jetzt auf dieses Dankend ablehnend. Was wäre denn eine korrekte Antwort?
Du lehnst ab, warum? (da müsste jetzt n zwei-dreizeiler kommen)

Zitat:
etwas dramatischeres erfinden
Erfinden brauchst du garnichts, du musst dich nur damit auseinandersetzen, wieso es passiert ist und weshalb es nie wieder vorkommt. Da musst du einfach aus dir rauskommen, wieso hast du jemals angefangen zu kiffen? Wieso konntest du davor nicht "Nein" sagen?

Schau dir mal einige 5-Sterne Beiträge durch, lesen - lesen - lesen. Dann bekommst du langsam ein Gefühl dafür, was verlangt wird.

http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-f...c&sort=voteavg

Und bitte komme von der Einstellung "Der Staat blabla" weg. Du warst es, der trotz Konsum in ein Auto gestiegen ist. Du warst es, der das Auto angemacht hat und bewegt hat. Hier in BRD sind die Bestimmungen nunma so geregelt.

Von einem Bekannten aus Polen weiß ich, dass es dort keine MPU gibt. Je nach Schwere der Widrigkeit verlierst du den FS für eine bestimmte Zeit mit einer hohen Geldstrafe. Wenn du zukünftig nochmals was Verkehrsrechtlich verbrechen solltest, ist die FE weg - > Für immer und ohne Möglichkeit einer MPU oder Ähnlichem. Soviel mal dazu.

Also fang an zu lesen, zu akzeptieren und vor allem: Finde deine Werte (THC, THC-COOH) heraus
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  #8  
Alt 16.05.2018, 20:53
Jules91 Jules91 ist offline
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Zitat:
Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
Weiß ich echt nicht mehr, ist schon mehr als ein Jahr her.
Damit schießt du dir ins Knie. Genaue Angaben sind bedeutend für den GA. Weil du auch mit diesen dann deine Werte erklären kannst.

Zitat:
Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
An jenem Abend an drei oder vier Tüten mitgeraucht.
Ich prophezeihe einen hohen aktiven Wert!

Zitat:
Wieso passiert das nicht wieder?
Weil ich mittlerweile ganz woanders wohne, verlobt bin, einen anspruchsvollen Beruf ausübe und mittlerweile schlicht zu alt für sowas bin.
Ist vor nichtmal 16 Monaten passiert. Wie schnell alterst du?

Spaß beiseite. Da musst du VIIIIEL mehr schreiben, wie toll dein Beruf und deine Kollegen sind, wie Bombenmäßig die Beziehung mit deiner Freundin ist, welche Hobbies ihr zusammen (als Ausgleich) betreibt, was ihr unternimmt.

Da muss viel viel mehr kommen, weil diese Frage ein Stück weit entscheidend ist.
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  #9  
Alt 16.05.2018, 20:54
Bux Bux ist offline
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Ja ich akzeptiere schon, aber so oder so halte ich meine Strafe für völlig übertrieben und wüßte auch nicht, wie man das Problem mit dem Zuparken anders hätte lösen können.

Wie auch immer, tausend Dank für Deine Hilfe.

Demut hat mich das ganze schon gelehrt, aber mein Stolz ist so groß, daß ich eben doch nicht so ganz ohne Widerstreben kuschen kann
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  #10  
Alt 16.05.2018, 20:56
Bux Bux ist offline
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Zitat:
Zitat von Jules91 Beitrag anzeigen
wie toll dein Beruf und deine Kollegen sind, wie Bombenmäßig die Beziehung mit deiner Freundin ist, welche Hobbies ihr zusammen (als Ausgleich) betreibt, was ihr unternimmt.


Ja ok, aber das heißt ja dann doch daß ich so tun muß, als sei ich ein geläuteter Süchtiger?

Weil ich brauch nichts als Ausgleich fürs Kiffen z.B. so lebensausfüllend war das nie.

Aber so muß ich also tun?
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