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  #11  
Alt 16.05.2018, 15:35
Robber Robber ist offline
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2,7 Promille. Weiss halt nicht ob ich therapiepflichtig bin und ob der Gutachter vielleicht bei dem Promillegehalt davon ausgeht. Deshalb wollte ich evtl. sozusagen sicherheitshalber an einer Therapie ohne dies mitzuteilen teilnehmen um im Fall einer negativen MPU ( ohne Therapie ) früher eine neue MPU beginnen zu können. Denn je früher die Therapie um so früher Abstinenznachweis.
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  #12  
Alt 16.05.2018, 15:56
octopussy octopussy ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 10.12.2014
Beiträge: 1.791
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Hallo Robber

Füll doch mal bitte den Profilfragebogen aus. Mit den "spärlichen" Informationen können wir wenig dazu sagen.
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=15226

Es sind da eben noch andere Infos wichtig wie:
Ersttäter ?
Alter ?
Aktenlage (bei der Fsst.) evtl. Diagnosen oder Entgiftungen bekannt?
etc.

Zitat:
Deshalb wollte ich evtl. sozusagen sicherheitshalber an einer Therapie ohne dies mitzuteilen teilnehmen um im Fall einer negativen MPU ( ohne Therapie ) früher eine neue MPU beginnen zu können. Denn je früher die Therapie um so früher Abstinenznachweis.
Wenn du eine Therapie machst, müssen nach dem Beenden der Therapie noch 6 Monate AN vorliegen. Eine evtl. Nachsorge verlängert diese 6 Monate nicht.
Sollten bei der MPU keine Diagnosen oder sonstige stichhaltige Hinweise auf eine Abhängigkeit in der Akte bekannt sein, wird in aller Regel A2 (Missbrauch) angenommen, was keine Therapiepflicht zur Folge hat. Selbst wenn der GA zum Ergebnis A1 kommt, könntest du die MPU mit 15 - 18 Monaten AN ohne Therapie bestehen, sprich eine generelle Therapiepflicht besteht eh nicht. Wer dem GA mit entsprechendem langen AN erklärt, wie er die Abhängigkeit selbst zum Stillstand gebracht hat, kann durchaus erfolgreich sein.

Deine Therapieentscheidung solltest du also nicht von der MPU, sondern von deiner Situation abhängig machen. So wie ich das im Moment sehe, würde eine jetzt begonnene Therapie den Weg zu einer positiven MPU keinesfalls verkürzen.
__________________
Liebe Grüße
Octopussy

Geändert von octopussy (16.05.2018 um 16:16 Uhr)
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  #13  
Alt 16.05.2018, 16:12
kapomick kapomick ist gerade online
MPU Profi
 
Registriert seit: 18.04.2013
Beiträge: 5.629
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@robber: du hast schon richtig eingeschätzt, dass bei einem Wert von über 2,5‰ der GA zumindest mal von einer Abhängigkeit ausgeht. Ob die nun vorliegt oder nicht, ist eine andere Frage. Auf jeden Fall musst du mehr leisten als das Standardprogramm. "Nennenswert länger als 1 Jahr" sind wenigstens 15, besser 18 Monate. @octopussy hat auch beträchtliche BAK-Werte und es ohne Therapie geschafft, gar mit 12 Monaten, aber da ist er ein Spezialfall. Andere hier im Forum haben es bei solchen Werten nur mit einer deutlich länger nachweisbaren AB-Zeit geschafft, wenn sie keine Therapie gemacht haben.
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  #14  
Alt 16.05.2018, 16:28
octopussy octopussy ist offline
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Registriert seit: 10.12.2014
Beiträge: 1.791
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Zitat:
Zitat von kapomick
@octopussy hat auch beträchtliche BAK-Werte und es ohne Therapie geschafft, gar mit 12 Monaten, aber da ist er ein Spezialfall.
Nur bei meiner ersten MPU, und da hat mich die GA in A2 trotz 3 ‰ eingeschätzt.
Bei der 2. MPU hatte ich schon eine Therapie gemacht.

Aber nochmal, wenn keine Diagnosen aktenkundig sind, sind die GA in den Beurteilungskriterien angehalten von A2 auszugehen, was mit 12 Monaten und einer perfekten Aufarbeitung machbar sein sollte.
Hintergrund ist der, dass mit 12 Monaten AN eigentlich laut ICD oder DSM keine gesicherte Diagnose mehr möglich ist.
Was aber der GA dann zumindest erwartet ist professionielle Hilfe durch die Suchtberatung und der Besuch einer SHG.
Nichts desto trotz wären 15 Monate sicher besser...
__________________
Liebe Grüße
Octopussy
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  #15  
Alt 16.05.2018, 16:43
Robber Robber ist offline
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Registriert seit: 19.07.2017
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vielen Dank.
Hat mir schon ein Stück weiter geholfen.
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  #16  
Alt 16.05.2018, 17:10
Robber Robber ist offline
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habe gerade gelesen der Hausarzt schrieb im Fragebpgen an die Führerscheinstelle:Z.n. Alkoholabusus Pat. abstinent, Leberwerte stark rückläufig, Fettleber.
Kann sich dies negativ auswirken?
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  #17  
Alt 16.05.2018, 17:37
octopussy octopussy ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 10.12.2014
Beiträge: 1.791
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Zitat:
Zitat von Robber Beitrag anzeigen
habe gerade gelesen der Hausarzt schrieb im Fragebpgen an die Führerscheinstelle:Z.n. Alkoholabusus Pat. abstinent, Leberwerte stark rückläufig, Fettleber.
Kann sich dies negativ auswirken?
Nein, Abusus ist der schädliche Gebrauch. Davon geht der GA bei 2,7 ‰ aus.
Stehen da noch Diagnoseziffern dabei?
__________________
Liebe Grüße
Octopussy
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  #18  
Alt 16.05.2018, 19:52
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 20.11.2004
Beiträge: 16.705
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Ich schieb es in die Alk Spalte, da gibt es mehr Rückmeldung.
__________________
Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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  #19  
Alt 17.05.2018, 10:13
Robber Robber ist offline
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Keine Ziffern wie f10. Nur dass wie oben beschrieben.
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