Zurück   MPU Forum > MPU Diskussion > Alkohol MPU

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #31  
Alt 28.01.2018, 10:07
kapomick kapomick ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 18.04.2013
Beiträge: 5.845
Standard

Dann herzlichen Glückwunsch!
Man denkt einfach nur, dass man in der Gesellschaft Alkohol trinken muss. Aber ich habs erst gestern bei einer Faschingsveranstaltung gesehen, wie viele keinen Alkohol getrunken haben und niemand hat was gesagt. Es ist immer eine Frage des eigenen Denkens.
Mit Zitat antworten
  #32  
Alt 28.01.2018, 11:12
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Standard Weihnachtsmarkterfahrung

Also, die Weihnachtsmarkterfahrung mit Kinderpunsch oder Autofahrerglühwein, war durchweg positiv.

Bin ich hin und dachte, das wird schön blöd, am Liebsten würde ich weg bleiben.

Einmal mit Kollegen kam die Frage: "Warum trinkst du nichts?"
Antwort ganz ernst: "Aus religiösen Gründen".

Erstaunte Gesichter....und ich kicher.....

Dann sagte ich wegen der Gesundheit und bot den Autofahrerglühwein zum Probieren an. Der schmeckte super !!!!!

"Soll ich Euch mal paar Krankheiten aufzählen: zum Beispiel Knochenbrüchigkeit, wer will denn sowas im Alter haben ?" fuhr ich weiter.

Unsere Gesellschaft hat da ganz andere Probleme, wie Nichttrinker nicht zu akzeptieren.

Man darf sich natürlich nicht peinlich berührt geben (das habe ich auf der Intensivstation im KH nach der TF bereits ausgelebt) - Übung macht den Meister!!!!
__________________
Gruss Amira

Geändert von Amira (28.01.2018 um 11:37 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #33  
Alt 30.01.2018, 13:26
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Standard Sehr verunsichert und traurig

Hallo zusammen,

war heute beim Screening, da ich nichts getrunken habe, befürchte ich auch nichts.
Aber, heute musste ich unterschreiben, dass ich keine Medikamente nehme und das ist auch so.
Wie schon gesagt, habe ich das Gefühl, der Doc will unbedingt, dass ich 12 Monate bei ihm verweile. Sagte er mehrmals.

So, jetzt meine Frage. Er weiß, dass ich in der REHA war und hat auch den Kurzbericht von mir erhalten (freiwillig ). Das steht eigentlich nichts Schlechtes drin, keine Medikamente etc. Allerdings depressiv, wegen meinem Bein. Bin ja dort nochmals beim Joggen gestützt. Dem Knie geht es soweit gut, sonst würde ich nicht übers Skifahren nach der MPU nachdenken.
Kann es sein, dass dies nun mein Fehler war, dass ich ihm zuviel Vertrauen geschenkt habe und er das zum Abschlussbericht mit dazu schreibt?

Habe heute meinen Führerschein beantragt und kann mich jetzt gar nicht mehr freuen. Klar, warte erst auf Akteneinsicht. Bei unserer FSST sitzen die nettesten Leute, die man sich vorstellen kann. Man braucht nicht mal einen Termin.
Beim PIMA Infoabend war ich bereits gestern.

Ebenso wäre es schön, wenn ich ein Feedback zu meinen Trinkmengen hätte,
damit ich weiter arbeiten kann.

Ich könnte grad losheulen, der Doc legt mir bestimmt Steine in den Weg, aus denen ich mir nix bauen kann.
__________________
Gruss Amira
Mit Zitat antworten
  #34  
Alt 30.01.2018, 13:54
Kai R. Kai R. ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 3.223
Standard

Zitat:
Zitat von Amira Beitrag anzeigen
und er das zum Abschlussbericht mit dazu schreibt?
und dann schreibt er es eben dazu. Du warst wegen Deinem Bein in psychologischer Behandlung. Und?

Zitat:
Zitat von Amira Beitrag anzeigen
Ebenso wäre es schön, wenn ich ein Feedback zu meinen Trinkmengen hätte, damit ich weiter arbeiten kann.
was willst Du denn noch wissen? Die Trinkmenge während der TF ist ja geklärt. Die Trinkmengen im Vorfeld sind natürlich viel zu gering, um eine Trinkfestigkeit zu erwerben, die zu Deinem Promillewert passt. Aber muss ja auch nicht, da Du in einer einmaligen Ausnahmesituation so viel getrunken hast und im Auto warst, bevor der Alkohol im Blut aufgenommen war. Da hat es Dich dann umgehauen mit den bekannten Folgen.
Mit Zitat antworten
  #35  
Alt 30.01.2018, 14:55
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Standard REHA Antrag

Danke Kai, jetzt bin ich echt fetrig.

REHA Antragsgründe:

Schlafstörungen
Burn out Syndrom
Kreuzbandrutur
Kniebinnenschaden
Radiusfraktur

Den Armbruch habe ich ja bereits weg gelassen und beim Tod meiner Mutter angefangen. Der Armbruch ist am Garadasee bei einer geführten MTB Tour (gibt es Unfallbericht) passiert und meine Krankmeldung endete mit der Nacht im KH als meine Mama starb und ich bei ihr war. Bin zur Arbeit am morgen.....

Wäre ich in einer Orthopädischen Klink besser aufgehoben gewesen, so war es aber Pychosomatisch. Das ist gar net gut, gell Alana????
Jetzt kommt doch alles ans Licht.

Und dann die Trinkmengenangaben. Soll ich erhöhen? Wer bietet mehr?

Gut, heulen tue ich jetzt, aber kein Bedürfnis auf Schorle.....Gott sei Dank.
Probleme werden dadurch nicht gelöst, das habe ich gelernt!!!!
Das ist wirklich das einzig Postive im Moment.

Meine Güte, wenn die Dame, die mich am Feldberg vor genau einem Jahr zusammengefahren hat, wüsste, was für ne persönliche Lawine da bei mir los gegangen ist.......Habe nicht mal die Adresse, die war gleich wieder weg.
__________________
Gruss Amira
Mit Zitat antworten
  #36  
Alt 30.01.2018, 15:42
Kai R. Kai R. ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 3.223
Standard

mir scheint, Dein eigentliches Problem liegt nach wie vor woanders. Dir fehlt das Selbstvertrauen, um zu dem zu stehen was Du warst und die Überzeugung, dass das was Du erreicht hast, richtig und genug ist. Du machst Dich vollkommen unnütz klein.

Wo soll denn das Problem sein: Du warst fertig, körperlich und mental. Das kannst Du zugeben, weil es elementar zu Deiner Geschichte gehört. Die TF war die Katharsis und dann hast Du Dich am eigenen Haar aus dem Sumpf gezogen. Heute ist Dein Leben strukturiert und die mentalen Probleme sind überwunden. Außerdem lebst Du stabil abstinent. Das ist genau die Geschichte, die ein Gutachter hören will.

Und Du ziehst es in Zweifel wegen einem Therapiebericht? Die MPU ist kein Schachspiel, wo man für jeden Zug des Gutachters einen Gegenzug braucht. Natürlich gibt es auch einen formalen Rahmen in der MPU, aber da bewegst Du Dich allemal innerhalb. Es geht hier um Dich. Wenn Du zufrieden und stabil (und abstinent) bist, wird es zu keinen weiteren Trunkenheitsfahrten kommen und das ist genau die Überzeugung, die Du einem Gutachter vermitteln musst.
Mit Zitat antworten
  #37  
Alt 30.01.2018, 17:07
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Standard Danke Kai !

Mir bleibt ja gar nichts anders übrig, als weiter zu machen, Antrag ist ja gestellt.
Es bleibt spannend.

Dem Doc werde ich die gesamte Doku von 2016 incl Sterbeurkunde und 2017 beim nächsten (hoffentlich letzten) Screening vorlegen und ihn bitten, Rücksicht darauf zu nehmen.
Man hat auch einen "Ruf" hier bei uns.

Ausserdem habe ich der Klinik einen freundlichen Drohbrief geschrieben, die muss mich rehabilitieren - wenigstens zum Schluss. Warte natürlich immer noch auf den mir zugesagten Bericht.
Sind keine orthophädische Klinik haben sie immer gesagt.....ja , warum nehmen sie mich dann? Da gibt es mehrere berechtigte Vorwürfe.
Dachte, dieses Negativerlebnis "einer flog übers Kuckucknest" könnte ich zu den Akten legen. Es geht ja auch um unnötige Kosten, die meine Krankenkasse zusätzlich bezahlt hat.
__________________
Gruss Amira
Mit Zitat antworten
  #38  
Alt 30.01.2018, 20:19
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Rotes Gesicht Nochmals ich

War im Sport, jetzt gehts wieder.

Darf der Doc das überhaupt weitergeben?

Ich habe ihn doch nur für das Screening beauftragt. Jetzt bezahle ich den, damit er mir das Leben noch zusätzlich schwer macht .

Wir hatten die Vereinbarung getroffen, dass er mich in der 5.Woche rufen kann. Ich waere die insgesamt 800km mit dem Zug hin und zurück gefahren. In der Klinik sagte ich das am 1.Tag, dass dies eintreten kann und auch warum.

Den Kurzbericht zeigte ich ihm, damit er sieht, ich war wegen dem Kreuzbandriss und dem Armbruch dort.
Mein Hausarzt wusste es nicht besser, wie Psychosomatische Klinik. Im Nachhinein waere Orthopädie (bin ich noch in Behandlung) richtiger gewesen. 1/2 Std pro Woche hat man dort den Psychologen. Überall Sparmassnahmen - das bringt doch Null.

In 1 Stunde beim GA kann ich das nicht erklären, weil die Geschichte viel zu lang ist. Könnte allerdings eine Chronik mit Nachweisen zusammenstellen.
Waere kaum Arbeit, habe alles bereits in einem Ordner. Aber da hätte der GA ja Arbeit es sich anzuschauen, da hat der bestimmt keine Lust drauf.


2,01 Promille, Trinkmenge stimmt nicht und dann noch Psychosomatische Klinik.
Das soll ich schaffen mit 6 Monaten Nachweisen?

@Alana: Siehst Du da ne Chance?

So, jetzt ruft die SHG, mal sehen wie der Stand heute ist.
__________________
Gruss Amira
Mit Zitat antworten
  #39  
Alt 31.01.2018, 08:53
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Standard SGH Feedback

Guten Morgen,

war gestern in der SHG und es gefaellt mir immer besser.
Die haben mir gesagt, der Doc wäre ein Chaot. Haben nette Beispiele erzaehlt. Ich soll das bloß nicht persönlich nehmen.
Und die sagen, das wäre Quatsch, dass er das mit der REHA weiter gibt. Dazu wäre er viel zu faul, waere ja Zeitaufwand. Man bekommt nur den Screening Nachweis und auf dem waere kein Platz noch was zusätzlich zu vermerken. Ich hoffe, die haben Recht.
Also habe ich mich und leider auch euch, umsonst verrückt gemacht. Das ist nichts Neues fuer mich , sorry an alle.

Natürlich gehe ich ein großes Risiko nun ein, aber darüber wurde ich von euch bereits aufgeklärt.

Leute geht in die SHGs !!!!!!

Das hilft parallel zu diesem super Forum sehr.

Allen einen tollen Tag .
__________________
Gruss Amira
Mit Zitat antworten
  #40  
Alt 08.02.2018, 06:53
Amira Amira ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 14.12.2017
Beiträge: 441
Standard Danke Punktlandung

Hallo zusammen,

@Punktlandung,

Antwort zum Thread 202 von Traurig2017:

Danke für deine ausführliche Erklärung an uns beide.

Genau davor habe ich auch Bedenken, wenn ich von selbst auferlegter Abstinenz in der MPU rede. Die Wahrheit ist tatsächlich, dass ich mir ein bissl Trinken auf lange Dauer nicht zutraue. Die Wahrheit ist aber auch ebenso, dass ich kein Verlangen mehr habe, deswegen ist es einfach, aber ich habe den Zeigefinger noch im Kopf.
Dass ich mir bissel trinken nicht zutraue, liegt aber auch an den vielen negativen Beispielen (die natürlich für die Aufarbeitung positiv sind) , die ich hier lese.

Ich drehe mich noch um meine eigene Achse. Lady Gaga


Punktlandung, Danke für deine Denkanstöße!!!!Das hilft mir weiter!

Allen ein schöner Tag ! Ich bin so froh ueber Eure Hilfe
__________________
Gruss Amira
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:12 Uhr.