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  #1  
Alt 07.10.2009, 15:25
snatchmo snatchmo ist offline
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Registriert seit: 07.10.2009
Beiträge: 2
Frage MPU vor eigentlichem Drogenscreening-Ende auf Rat vom Psychologen beantragt

Hallo Ihr hilfsbereiten MPU - User,

kurz zu meinem Sachverhalt:
Ich wurde Stichprobenartig aus dem Verkehr gezogen und bei mir wurde THC im Blut nachgewiesen.
Der Konsum fand am Abend zuvor statt und ich wurde am nächsten Tag gegen 5 Uhr untersucht.

Toxikologischer Befund:
THC: 5,0 ng/mL
Hydroxy - THC: 1,3 ng/mL
THC - Carbonsäure: 42 ng/mL

Konsumverhalten:
4-5 Jahre (angefangen mit regelmäßigem Konsum nach dem Abitur,bis und während des Studiums (studiere Wirtschaftsrecht im 7. Semester))
Wöchentlich ca. 4 Gramm..

Würdet Ihr aufgrund der Werte bei mir auf kompletten regelmäßigen Missbrauch schließen, wenn Ihr das oben genannte Konsummuster nicht kennen würdet?
Ich weiß nicht ob ich bei den Werten auch sagen könnte, dass es weniger war.

Aufgrund des vorliegenden Befundes bekam ich natürlich von der Führerscheinstelle Post, mit der Bitte mein Führerschein abzugeben und mich einem 12-monatigen Abstinenzcheck mit 6 Proben anzumelden. Danach dürfte ich erst zur MPU.

• Führerschein gab ich freiwillig ab. (Im Dezember 08 – war auch mein letzter Konsum)
• Meldete mich zum Drogenscreening an. (erst im April 09, da ich sicher gehen wollte, dass ich wirklich clean bin…)
• Vollzog bis dato 4 Screenings die alle keinen Konsum bestätigen (dies also in einem Zeitraum von 6 Monaten)
• Einzelberatungsgespräch beim Verkehrspsychologen durch den TÜV Hessen (69,- Euro)

So nun zum eigentlichen Anliegen:
Der mir zugeordnete Verkehrspsychologe gab mir, nach Offenlegung meines Konsums und meiner (wahrheitsgetreuen) Vorgeschichte, den Rat die MPU schon nach 6 Monaten und 4 Tests zu beantragen, bzw. die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Wie erwähnt war der Psychologe davon überzeugt, dass ich die MPU bestehen sollte da ich bei dem Gespräch auch (merkbar) ehrlich war und meine Vergangenheit aufgearbeitet hätte. Nur 1-2 Vorteile, warum ich kiffen so toll fand sollten mir noch einfallen…
Eine schriftliche Empfehlung oder etwas in der Art bekam ich nicht, sodass ich dem MPU-Psychologen keinen Beweis darlegen könnte warum ich denn die MPU vorgezogen hätte. Der Verkehrspsychologe sagte diesbezüglich, dass eine Empfehlung unüblich sei und er aufgrund meines dargelgten Konsums zu dem Entschluss kam und der MPU-Psychologe zum gleichen Entschluss kommen müsste, was ich allerdings mehr als fragwürdig finde...

Ich setzte mich mit der zuständigen Führerscheinbehörde in Verbindung und diese gab mir auch “grünes Licht“ die MPU, bzw. den Führerschein früher beantragen zu können, da es nur auf das positive GA des Psychologen ankomme.

Nun bin ich ein wenig unsicher ob mein Konsummuster von dem MPU - Psychologen doch so eingestuft wird, das eine 12-monatige nachgewiesene Abstinenz von Nöten ist. Wie gesagt dem Verkehrspsychologen sagte ich genau das was ich da oben unter Konsumverhalten geschrieben habe.

Was denkt Ihr dazu?
Habe ich mit den Werten eine realistische Chance nach 6 Monaten den FS wieder zu erlangen?
Oder könnte ich die Zeit, oder Menge des Konsums glaubhaft verkürzen/verringern?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen und bedanke mich schonmal im Voraus bei allen die mir helfen wollen und können!

Euer unsicherer Neuling
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  #2  
Alt 07.10.2009, 16:39
Benutzerbild von K.Putnik
K.Putnik K.Putnik ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 07.10.2006
Beiträge: 2.049
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Das ist schon richtig, 6 Monate sollten in deinem Fall ausreichen, die Werte sehen nach Gelegenheitskonsum aus.

Die Fsst bzw. dein Sachbearbeiter hat da gar nichts zu entscheiden. Die wollen ein positives Gutachten, nicht mehr und nicht weniger. Wie du dazu kommst ist deine Sache. Und bei deinen Werten sollten 6 Monate überall reichen.

Allerdings bekommst du natürlich nicht nur aufgrund des Abstinenznachweises ein positives Gutachten, aber das dürfte dir ja klar sein, wenn du beim Verkehrspsychologen bist.
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  #3  
Alt 07.10.2009, 16:53
snatchmo snatchmo ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 07.10.2009
Beiträge: 2
Standard

Danke für deine schnelle Antwort,

das erleichtert mich schon ein wenig!
Beim Verkehrspsychologen war ich genau einmal, den konsultierte ich seit dem nicht mehr.
Aber denkst du, dass ich das Konsumverhalten so lassen sollte oder sogar ein wenig runterschrauben, bspw. auf gelegentlich unter der woche und am WE was geraucht, so 2 Gramm??
Oder ist das egal, wenn ich dem klipp und klar gestehe das ich 4 jahre täglich abends, nach meinen Aufgaben sozusagen als Belohnung was geraucht habe??

Und das ich keine Empfehlung/Nachweis bekommen habe ist auch unrelevant?

Danke nochmal und ich hoffe ich nerve nicht mit solchen "Lappalien"..

Lieber Gruß
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  #4  
Alt 07.10.2009, 17:04
manajah21 manajah21 ist offline
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Registriert seit: 03.01.2008
Beiträge: 381
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also ich würd jetzt nich hardcore 4 jahre jeden tag rüberkommen, nachher heißts dann doch das die 6 monate dafür zu kurz waren. Aber du kannst ruhig sagen das du täglich gekifft hast mit pausen , mal nur am wochenende, während prüfungen z.b. sehr wenig und sonst wieder viel....das is ok...das halt im großen und ganzen schon eher regelmäßig rauskommt aber pausen trotzdem eingebaut wurden ...


aber wirklich 4 jahre jeden abend, das risiko würd ich nich eingehn =)
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Stichworte
abstinenzcheck, empfehlung, mpu, verkürzen

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