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  #1  
Alt 17.12.2017, 19:41
sunsetjesus sunsetjesus ist offline
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Beiträge: 4
Standard äG nach Führen eine KFZ nach Cannabiskonsum

Hallo und einen schönen guten Abend zusammen hier im Forum,

hier im Internet und auf einigen Foren habe ich mich die letzte Zeit schon sehr viel durchgelesen. Habe viel erfahren, aber leider keine wirklichen Beispiele für meinen Fall gefunden. Falls doch, sorry im Voraus. Über Hinweise wäre ich sehr dankbar!

Erst einmal zu meiner Person:
Geschlecht: m
Alter: 19
Ort: Düsseldorf, NRW
Führerschein seit: 11/15 -> also noch in der Probezeit

Zu meinem Fall:
Ich wurde am 8.12.16 - als ich auf meinem Motorroller unterwegs war - von der Polizei angehalten. Ich hatte circa 2 Stunden davor noch einen kleinen joint mit meiner Schwester geraucht und dummerweise davor noch 2 Antidepressiva von meiner Schwester eingeschmiessen die ich eigentlich garnicht nehmen darf. Ich war gerade dabei meinen Helm abzuziehen und hört direkt einen Polizisten mit mega aggressiver Stimmer "Wann haben se das letze mal gekifft?". Ich war total geschockt und hatte irgendwie nicht geantwortet. Dann hat er mich nochmal gefragt. Ich war dann so dumm und habe mir gedacht "Hmm ok die haben es anscheinend gecheckt. Sagst du mal lieber, dass du gestern geraucht hast anstatt heute.". Sollte dann meinen Roller da abstellen und musste mit zur Wache - Blutabnahme. Meinen Führerschein durfte ich behalten, sollte den Roller nur 2 Tage stehen lassen bevor ich den abhole.
Am 10.03.2017 kam dann auchmal der lang ersehnte gelbe Brief mit dem Bußgeldbescheid -> 822,92€. Drin stand außerdem noch dass ich ein Fahrverbot von 1 Monat habe. "Glück gehabt dachte ich schon.".
Dann kam am 17.03.2017 ein Brief von der Fahrerlaubnisbehörde Landeshauptstadt Düsseldorf. Ich solle meinen Führerschein bis zum 04.04.2017 übersenden. Ich hatte Kontakt zu einem Anwalt aufgenommen, der jedoch meinte dass sich nichts machen lässt und dass ich wahrscheinlich eine MPU machen müsse um den Lappen wiederzubekommen. Er hatte außerdem vorgeschlagen als ersten Schritt freiwillig auf den Führerschein zu verzichten. Er hat dies dann für mich gemacht und am 28.04.2017 kam dann noch ein Brief von der Fahrerlaubnisbehörde in dem sie mir bestätigten, dass meine Verzichtserklärung vom 07.04.2017 sowie der Führerschein eingegangen sind.
Mein Anwalt hatte mir außerdem dazu geraten schonmal freiwillige Urinproben zu sammeln, um meinen Verhaltenswandel zu dokumentieren. Ich bin dann seit Mitte März monatlich zu meinem Hausarzt gegangen und habe Urin abgegeben welches in einem Labor auf Cannabinoide etc untersucht wurde. Insgesamt war ich 4 Monate hintereinander beim Hausarzt und habe Urin abgegeben, die Ergebnise waren immer negativ. Das habe ich natürlich auch meinem Anwalt erzählt. Am 13.09.2017 bin ich dann einfach mal aus Neugier zu einem Infoabend einer Begutachtungsstelle gegangen und habe dort erfahren, dass diese freiwilligen Urinproben völlig umsonst waren und nicht akzeptiert werden, zumindest nicht bei deren Begutachtungsstelle. Am 18.10.2017 habe ich dann endlich mal den Mut gefunden meinen Führerschein neu zu beantragen. Jetzt kam am 15.12. endlich der Brief, was die von mir wollen. Dort steht, dass ich ein innerhalb von 4 Monaten ein Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung vorlegen soll und dass ich nach der erfolgreichen Begutachtung an einem Aufbauseminar teilnehmen soll.
So, ich bin jetzt etwas sehr verunsichert. Ich weiß, dass es einmal die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) und "nur" das Gutachten gibt. Im Schreiben steht außerdem "Durch das toxikologische Gutachten ]...] wurden ein THC-Wert von 4,8 ng/mL, ein 11-OH-THC-Wert von 2,0 ng/mL, ein THC-COOH-Wert von 39 ng/mL und ein Citalopram-Wert von 24 ng/mL in ihrem Blut nachgewiesen. Da man an diesen Werten meines Erachtens nach deutlich sieht, dass ich Einmalkonsument bin, verstehe ich die nicht. Wollen die ganz sicher nur ein Gutachten?? Weil eine MPU, bei der ich ja mindestens 6 Monate Abstinenz nachweisen soll, kann ich ja schlecht in 4 Monaten anchweisen .

So nun zu meinem Konsumverhalten. Bis zum 08.12.2016 wo ich angehalten wurde habe ich relativ oft, nicht täglich aber mehrmals in der Woche konsumiert. Selbst danach habe ich bis Februar/ März noch weiter konsumiert weil mir der Führerschein relativ egal war, da ich nicht auf ihn angewiesen bin. Seit März habe ich bis dato vielleicht 4-5 Mal geraucht, aber ungelogen immer nur 3 Züge. Geraucht habe ich immer, nachdem ich die Urinergebnise bekommen habe, weil ich mir so dachte "Ist doch nichts weiteres dabei. Jetzt bist du dann quasi Einmalkonsument.". Das letzte Mal wo ich Gras geraucht habe war der 11.08.2017. Ich habe auch gerne mal anderes genommen, aber nicht allzu oft. Das letzte Mal Xtc am 21.10., davor das letzte Mal am 19.8.2017. Das letzte Mal Pep habe ich leider leider am 9.12. (1 line Koka und 2 Pep) und da vor 3 lines am 19.8. auch. Auch Alkohol trinke ich mal sehr gerne, bin eigentlich jedes Wochenende mit Freunden und trinken halt ein bissl, also wirklich kein saufen, sondern einfach gemütliches Trinken.
So, eigentlich habe ich keine große Angst vor dem äG aber jetzt habe ich gelesen, dass die halt natürlich generell die körperliche Gesundheit etc feststellen wollen. Meine Leberwerte sollten auf jeden Fall erhöht sein, weshalb ich das Gutachten nicht so schnell machen will. Außerdem habe ich Angst dass die meine Haare wollen und dann Alkohol, Kokain etc sehen.
Meine Frage ist nun: Kann mir irgendjemand seine Erfahrungen von so einem äG berichten? Was wird da alles gemacht? Entsprechen die Tests nicht grundsätzlich denen einer MPU? Was ist wenn ich kein positives Gutachten bekomme? Im letzten Brief steht auch dass das alles kein Verwaltungsakt ist, also kann ich soviele Gutachten bei unterschiedlichen Gutachtern erstellen lassen "wie ich will"?

Es tut mir sehr leid, dass ich so unstrukturiert geschrieben habe. Aber ich bin so verunsichert und musste meine Gedanken und Fragen loswerden.

Ich bedanke mich jetzt schonmal für jede Antwort, danke !
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  #2  
Alt 17.12.2017, 20:59
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Alana Alana ist offline
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Willkommen hier im Forum!

Ich habe mehrere schlechte Nachrichten für Dich, die Dir nicht gefallen werden.

Die erste: dein Anwalt hat von diesem Fachgebiet keine Ahnung und alles für Dich nur schlimmer gemacht. Nur ein Beispiel: wenn ihr wirklich auf ein fäG hinaus wolltet, hättest Du nicht auf die FE freiwillig verzichten dürfen, sondern gerade in NRW hättet ihr in einem Schreiben auf Einmalkonsum plädieren müssen (auch wenn das ziemlich sicher nicht von Erfolg gekrönt gewesen wäre).
Zitat:
Dann kam am 17.03.2017 ein Brief von der Fahrerlaubnisbehörde Landeshauptstadt Düsseldorf. Ich solle meinen Führerschein bis zum 04.04.2017 übersenden.
Das war der Entzug der Fahrerlaubnis, die Du erst nach einer erfolgreichen MPU wiederbekommst. Daran ändert auch der freiwillige Verzicht nichts. Der hat Dir nur die Verwaltungsgebühren für den Entzug erspart.

Ein zweites: Urinproben beim Hausarzt, noch dazu bei freier Terminsetzung, sind für die Fsst unbrauchbar, damit kann man allenfalls einen gutmütigen Richter besänftigen.
Zitat:
Am 13.09.2017 bin ich dann einfach mal aus Neugier zu einem Infoabend einer Begutachtungsstelle gegangen und habe dort erfahren, dass diese freiwilligen Urinproben völlig umsonst waren und nicht akzeptiert werden, zumindest nicht bei deren Begutachtungsstelle.
Auch bei keiner anderen. Die sind definitiv nicht für eine MPU tauglich. Gut gemeint, schlecht gemacht von deinem Anwalt.

Zitat:
innerhalb von 4 Monaten ein Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung vorlegen soll
Wie kommst Du darauf, daß dies ein fäG ist? Das ist eine richtige, vollwertige MPU. Das Thema fäG ist spätestens seit deinem freiwilligen Verzicht erledigt, wenn es überhaupt realistisch jemals eines war.

Zitat:
wurden ein THC-Wert von 4,8 ng/mL, ein 11-OH-THC-Wert von 2,0 ng/mL, ein THC-COOH-Wert von 39 ng/mL und ein Citalopram-Wert von 24 ng/mL in ihrem Blut nachgewiesen. Da man an diesen Werten meines Erachtens nach deutlich sieht, dass ich Einmalkonsument bin, verstehe ich die nicht.
Woran siehst Du das denn? Für einen Einmalkonsum sind die Werte recht hoch, zumal ja deine Aussage, daß der Konsum am Vortag stattgefunden hat, noch in der Akte steht. Und dann geht es zudem nicht nur um THC, sondern auch um Mißbrauch eines verschreibungspflichtigen Medikamentes.

Zitat:
Wollen die ganz sicher nur ein Gutachten?? Weil eine MPU, bei der ich ja mindestens 6 Monate Abstinenz nachweisen soll, kann ich ja schlecht in 4 Monaten anchweisen .
Die wollen ganz sicher ein MPU-Gutachten! Daß Dir die Zeit nicht reicht, hast Du selbst zu verantworten. Du hast den Antrag auf Neuerteilung gestellt, bevor Du die notwendigen Abstinenznachweise erbracht hast.

Zitat:
Außerdem habe ich Angst dass die meine Haare wollen und dann Alkohol, Kokain etc sehen.
Ob Du Urin- oder Haarproben für die MPU machst, bleibt Dir überlassen. Allerdings wird bei beiden auf alle Drogen getestet, so daß Kokain, Pep und was Du sonst noch so nimmst auf jeden Fall nachgewiesen würde.

Zitat:
Was ist wenn ich kein positives Gutachten bekomme?
Ist doch klar: Du gehst weiter zu Fuß.

Zitat:
Im letzten Brief steht auch dass das alles kein Verwaltungsakt ist, also kann ich soviele Gutachten bei unterschiedlichen Gutachtern erstellen lassen "wie ich will"?
Das bedeutet nur, daß die Aufforderung zur MPU kein selbständiger Verwaltungsakt ist und es deshalb keine Rechtsmittel dagegen gibt. Trotzdem kannst Du so viele Gutachten machen wie Du willst - so oft Du die rund 150 € Antragsgebühr und die 554,54 € für die MPU bezahlen kannst.
__________________
Liebe Grüße
Alana

Geändert von Alana (17.12.2017 um 21:19 Uhr)
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  #3  
Alt 18.12.2017, 06:38
Spugy Spugy ist offline
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Zitat:
Mein Anwalt hatte mir außerdem dazu geraten schonmal freiwillige Urinproben zu sammeln, um meinen Verhaltenswandel zu dokumentieren. Ich bin dann seit Mitte März monatlich zu meinem Hausarzt gegangen und habe Urin abgegeben welches in einem Labor auf Cannabinoide etc untersucht wurde. Insgesamt war ich 4 Monate hintereinander beim Hausarzt und habe Urin abgegeben, die Ergebnise waren immer negativ. Das habe ich natürlich auch meinem Anwalt erzählt.
Ich denke, dass er und sein Anwalt komplett nebeneinander her geredet haben. Der eine meint so, der andere so ohne überhaupt nachzufragen.
Der Ansatz war ja schon richtig mit der Abstinenz, aber da sind wohl entscheidene Informationen komplett untergegangen.

Das 1. was er tun sollte ist: mit dem kiffen aufzuhören.

Das 2. ein paar nächte damit verbringen hier die Treats anderer User diesen Forum komplett durchzulesen, um zu verstehen was bei Ihm falsch gelaufen ist!
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  #4  
Alt 18.12.2017, 07:03
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Spugy Beitrag anzeigen
Das 1. was er tun sollte ist: mit dem kiffen aufzuhören.
Das hat er ja anscheinend:
Zitat:
Das letzte Mal wo ich Gras geraucht habe war der 11.08.2017
Nur reicht das nicht, denn
Zitat:
Ich habe auch gerne mal anderes genommen, aber nicht allzu oft. Das letzte Mal Xtc am 21.10., davor das letzte Mal am 19.8.2017. Das letzte Mal Pep habe ich leider leider am 9.12. (1 line Koka und 2 Pep) und da vor 3 lines am 19.8. auch.
Bei der MPU wird Freiheit von allen Drogen erwartet.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #5  
Alt 18.12.2017, 13:51
sunsetjesus sunsetjesus ist offline
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Hallo Alana und Spugy,

erst einmal recht herzlichen Dank für eure schnellen Antworten und Bemühungen.
Also ich bin schon wieder verunsicherter als davor.

Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Wie kommst Du darauf, daß dies ein fäG ist? Das ist eine richtige, vollwertige MPU. Das Thema fäG ist spätestens seit deinem freiwilligen Verzicht erledigt, wenn es überhaupt realistisch jemals eines war.
Aber so wie ich das verstanden habe, sollte in dem letzten Schreiben der Fahrerlaubnisbehörde nun drinen stehen, was die endgültig wollen. Und wenn die eine MPU verlangen wollen würden sag ich mal, dann müssten die das doch auch wortwörtlich so in dem Schreiben erwähnen, oder sehe ich das falsch? In dem Schreiben vom 28.04. war lediglich ein Anhang "Merkblatt zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach einer Entziehung" in dem auch steht "Wenn Sie für sich erkannt haben, dass die Vorlage eines medizinisch-psychologische Gutachtens erforderlich wird, [...]"

Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Die wollen ganz sicher ein MPU-Gutachten! Daß Dir die Zeit nicht reicht, hast Du selbst zu verantworten. Du hast den Antrag auf Neuerteilung gestellt, bevor Du die notwendigen Abstinenznachweise erbracht hast.
Bist Du dir da ganz sicher und wieso? Also mich wundert es selber habe fest mit einer MPU gerechnet, aber mein Anwalt meinte ich solle erst einmal den Führerschein neu beantragen um überhaupt zu erfahren was die wollen?!

Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Ob Du Urin- oder Haarproben für die MPU machst, bleibt Dir überlassen. Allerdings wird bei beiden auf alle Drogen getestet, so daß Kokain, Pep und was Du sonst noch so nimmst auf jeden Fall nachgewiesen würde.
Ich habe die Wahl ob Urin- oder Haarprobe? Aus dem Urin sollte ja alles raus sein.

Also wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, war der Antrag zur Neuerteilung fürn A**** und ich stehe quasi schon wieder am Anfang?

LG
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  #6  
Alt 18.12.2017, 13:56
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von sunsetjesus Beitrag anzeigen
Also wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, war der Antrag zur Neuerteilung fürn A**** und ich stehe quasi schon wieder am Anfang?
Du stehst immer noch am Anfang, da Du ja auch noch gar nicht angefangen hast.

Im ersten Schritt würde ich mal den Anwalt rauskegeln, der hilft Dir nicht. Im zweiten Schritt würde ich mit der FSSt reden, dass sie Deinen Neuantrag unbearbeitet zur Seite legen, weil Du erst jetzt weißt, dass Du AB nachweisen musst. Im dritten Schritt 6 Wochen warten, bis Du drogenfrei bist und dann mit den AB-Nachweisen beginnen. Mit nachgewiesenen mindestens 6 Monaten AB (ggf. 12!) und gründlicher Aufarbeitung können wir dann über eine positive MPU reden. Das besondere Aufbauseminar würde ich übrigens vor der MPU machen, das hilft bei der Vorbereitung.
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  #7  
Alt 18.12.2017, 14:40
sunsetjesus sunsetjesus ist offline
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Zitat:
Zitat von Kai R. Beitrag anzeigen
Du stehst immer noch am Anfang, da Du ja auch noch gar nicht angefangen hast.

Im ersten Schritt würde ich mal den Anwalt rauskegeln, der hilft Dir nicht. Im zweiten Schritt würde ich mit der FSSt reden, dass sie Deinen Neuantrag unbearbeitet zur Seite legen, weil Du erst jetzt weißt, dass Du AB nachweisen musst. Im dritten Schritt 6 Wochen warten, bis Du drogenfrei bist und dann mit den AB-Nachweisen beginnen. Mit nachgewiesenen mindestens 6 Monaten AB (ggf. 12!) und gründlicher Aufarbeitung können wir dann über eine positive MPU reden. Das besondere Aufbauseminar würde ich übrigens vor der MPU machen, das hilft bei der Vorbereitung.
Danke Dir Kai für die Antwort. Okay, dann werde ich mal bei der FSSt anrufen und nachfragen, denke aber nicht dass die das machen. Egal ein versuch ist es wert. Werde dann erst meine Ausbildung fertig machen und mich 2020 vielleicht mal an eine MPU ranwagen.. Danke euch!
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  #8  
Alt 18.12.2017, 15:53
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Aber so wie ich das verstanden habe, sollte in dem letzten Schreiben der Fahrerlaubnisbehörde nun drinen stehen, was die endgültig wollen
Das haben sie doch! Deine Fahrerlaubnis und zwar endgültig.

Ob Du jemals eine wieder haben willst, interessiert die FSST erstmal nicht. Da mußt Du schon durch einen Antrag, wie geschehen, deinen Wunsch auf Wiedererteilung kundtun. Dann wird geschaut, was dafür nötig ist: in deinem Fall die MPU. Ohne deinen Antrag hättest du nie wieder von der FSST etwas gehört.

Zitat:
Ich habe die Wahl ob Urin- oder Haarprobe?
Ja. Aber diese Mal nach CTU-Kriterien. D.h., bei einem Jahr sechs Proben mit unvorhersehbaren, kurzfristig anberaumten Terminen.

Hier: http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=24570
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #9  
Alt 18.12.2017, 16:17
kapomick kapomick ist offline
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Zitat:
Zitat von sunsetjesus Beitrag anzeigen
Okay, dann werde ich mal bei der FSSt anrufen und nachfragen, denke aber nicht dass die das machen. Egal ein versuch ist es wert.
Also so ganz ausschließen würde ich es nicht. Immerhin hast du keine FE und stellst somit erst mal keine Gefahr für den Straßenverkehr da. Da ist so manche FSSt dann kulanter, was das Ruhen von Anträgen betrifft.

Zitat:
Werde dann erst meine Ausbildung fertig machen und mich 2020 vielleicht mal an eine MPU ranwagen.
Das würde ich jetzt wiederum nicht machen. Ich weiß zwar nicht, was für eine Ausbildung du machen willst, aber im Regelfall sollte eine MPU parallel zu machen sein. Stell dir vor, du bekommst kurzfristig ein tolles Stellenangebot gleich nach der Ausbildung, das aber Mobilität erfordert. Dann hast du in der Prüfungsphase den großen Stress. Die Werte von Cannabis allein sind natürlich hoch genug, um eine MPU zu verlangen, innerhalb dieser sind es allerdings eher Baby-Werte, bei denen du mit Gelegenheitskonsum ganz gut durchkommen solltest, sprich 6 Monate AB. Was natürlich schwierig ist, sind die Medis, aber da kenn ich mich auch nicht aus. Dennoch würde ich das nicht ewig hinschieben, das Leben verlangt heute schnell mehr Mobilität, als du denkst und wenn du dann hinterher hinkst, dann ist die Gefahr groß, dass du in alte Verhaltensmuster zurückfällst.
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  #10  
Alt 18.12.2017, 16:43
Kai R. Kai R. ist offline
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bis 2020 werden sie den Antrag nicht zurückstellen. Dann musst Du halt die Antragsgebühren erneut zahlen. In diesem Fall solltest Du aber den Antrag formell zurückziehen, sonst wird er abgelehnt und damit beginnt die Verjährung neu.
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cannabis mpu, probezeit, ärztliches gutachten

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