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  #11  
Alt 01.10.2014, 22:51
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Aber das ist jetzt auch nicht mehr wichtig, es ist wie es ist und ich will mein Augenmerk auf die Mpu richten.
Ein weiser Entschluß ...
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #12  
Alt 05.10.2014, 18:55
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Hallo Alana. Sorry das ich jetzt erst Antworte. Ich habe viel um die Ihren gehabt am We. Erstmal vielen Dank das du auf meine Fragen so schnell antwortest. Ich würde auch gleich eine los werden wollen.
Hast du vielleicht eine Übersicht von den Fragen die mir der Gutachter stellen könnte? Ich weiß das ist immer sehr unterschiedlich aber vielleicht hast du eine Ahnung was in meinem Fall gefragt werden könnte. Ich würde diese Fragen auch gerne beantworten und dir zukommen lassen. Oder sollte ich erstmal mit was anderem anfangen? Lg
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  #13  
Alt 05.10.2014, 20:05
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Alana Alana ist offline
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Den Fragebogen findest Du hier:

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...999#post192999

Ungefähr um diese Fragen wird auch das Gespräch mit den Gutachter kreisen. Aber vielleicht liest Dumerst einmal hier im Forum einige Threads von Anderen, damit Du siehst, wie die geantwortet haben. Deinen eigenen Fragebogen stellst Du dann hier ein. Es macht keinen Sinn, den nur an mich zu schicken. Warum willst Du auf die Meinungen der Anderen verzichten?
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #14  
Alt 08.10.2014, 22:33
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Hallo. Ich habe heute einen Terminvorschlag von der Begutachtungsstelle bekommen den ich nochmal verschieben werde auf Ende des Monats. Ich werde davor noch die Gespräche in Anspruch nehmen. Den Fragebogen würde ich spätestens Samstag einstellen. Ich will mich wirklich maximal vorbereiten. Ich hoffe ihr könnt euch dann meinen FB ansehen und mir helfen. Vielen Dank schon mal
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  #15  
Alt 08.10.2014, 22:35
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Gibts eventuell einen link von den anderen Fragebögen Threads? Sorry bin hier auf der Seite noch nicht sehr bewandert. Danke
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  #16  
Alt 09.10.2014, 00:42
kapomick kapomick ist gerade online
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http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...c&sort=voteavg

Aber auch ein bisschen drauf schauen, wie aktuell sie sind. Das ist geordnet nach der Reihenfolge der Besten
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  #17  
Alt 09.10.2014, 10:11
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Vielen Dank dafür
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  #18  
Alt 13.10.2014, 12:23
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Hallo Liebes Forum!
Ich habe nun in genau 14 Tagen den MPU Termin. Ich habe den Fragebogen ausgefüllt uns stelle Ihn jetzt ein. Ich bitte um Feedback! Danke für eure Hilfe. Habe jetzt am Donnerstag Psycholgoen Gespräch.
Ps. Rechtschreibung ist nicht mein Hobby

Fragebogen MPU


Was ist passiert?
Ich bin am 12.06.2014 mit 21km/h zu schnell innerhalb der Ortschaft geblitzt worden.

Warum sind Sie heute hier?
Erneuter A Verstoß innerhalb der Probezeit nach Neuerteilung der Fahrerlaubnis (FeV).
Die Führerscheinstelle hat Zweifel an meiner Fahreignung, die Ich heute mit Ihrer Hilfe ausräumen möchte.

Wieviele Verstöße hatten Sie?
Es sind 3 Aktenkundige Verstöße, wobei zwei unter Alkoholkonsum stattfanden. Desweiteren habe ich schon zweimal einen Blitzer im Ordnungswidrigkeitsbereich bekommen, einmal mit 8kmh und einmal mit 10 kmh zu schnell. Auf die erwischten Geschwindigkeitsüberschreitungen, folgen viele Überschreitungen im Ordnungswidrigkeitsbereich die nicht geahndet wurden.

Was waren das für Verstöße?
29.04.2006 Trunkenheitsfahrt 1,29 Promille
Bei dieser Trunkenheitsfahrt war ich 17 Jahre alt und hatte noch keine Fahrerlaubniss besessen.
Ich war bei einer Feier gewesen und als ich gegen 02:30Uhr wieder nach Hause kam, nahm ich mir den Autoschlüssel der Mutter und fuhr etwa 1km bis mich die Polizei anhielt.

09.10.2011 Trunkenheitsfahrt 1,54 Promille
Bei dieser Trunkenheitsfahrt bin Ich nach der Arbeit nach langer Zeit mal wieder in die Heimat gefahren. Dort traf ich mich mit ein Paar damaligen Freunden in einer Disco. Dort habe ich dem Alkohol in großen Mengen zugesprochen. Gegen 05.00Uhr in der Nacht habe ich mitebkommen das mein Auto auf einem Parkplatz steht, wo Autos abgeschleppt werden. Darauf hin, wollte ich meinen PKW umparken. Meine damalgien Freunde haben mir davon abgeraten. Ich selber kann mich leider nicht mehr an alles erinnern, da der Alkohol bereits gravierende Spuren hinterlassen hatte. Nachdem ich 300m gefahren bin wurde ich von der Polizei angehalten.

12.06.2014 Geschwindigkeitsüberschreitung 21kmh
Ich hatte an diesem frühen Abend gegen 18 Uhr meine Freundin von der Arbeit abgeholt. Gegen 18.02Uhr wurde ich auf einer zweispurigen Straße mit 21kmh über der erlaubten Geschwindigkeit geblitzt.

Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Ich habe bei allen Delikten nicht nur meine Gesundheit sondern auch die anderer Mitmenschen aufs Spiel gesetzt. Ich hätte Menschen schwer verletzen könne oder sogar noch schlimmer töten können.
Bei den Alkoholfahrten war meine Wahrnehmung deutlich eingeschränkt, bis nicht mehr vorhanden und mein Reaktionsvermögen deutlich herabgesenkt. Nicht auszudenken was ich hätte anderen Menschen und mir selbst antun können. Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung, hätte ich nicht mehr rechtzeitig bremsen können bzw. auf unerwartete Dinge nicht reagieren können und einen Verkehrsunfall mit schwerwiegenden folgen bzw. Personenschaden verursachen können.

Was ist Ihrer Meinung besonders wichtig im Straßenverkehr?
Ich denke besonders wichtig ist es, dass sich alle Verkehrsteilnehmer egal in welcher Form an die Verkehrsregeln halten. Man sollte Rücksichtsvoll und nicht immer auf sein Recht beharend am Straßenverkehr teilnehmen. Andere Verkehrsteilnehmer können auch Fehler machen und wenn man sich an die Regeln hält kann man diese gefahren früher erkennen, und darauf reagieren.


Warum ist es passiert, warum sind Sie zu schnell gefahren?

Ich habe an diesem frühen Sommerabend (12.06.2014) gegen 18 Uhr meine Freundin von der Arbeit abgeholt. Ich arbeite als Techniker in einem Theater, und hatte an diesem besagten Tag Vorstellungsdienst. In unserem Theater ist es so, dass der Techniker mindestens eine Stunde bevor die Vorstellung beginnt, sofern er alles vorbereitet hat,vor Ort sein muss. Vorstellungsbeginn war 19.30Uhr. Er ist dann dafür zuständig, dass alle Sicherheitsrelevanten Bedienungen (Notbeleuchtung, Freie Fluchtwege,Foyerbeleuchtung, etc.) für das komplette Gebäude aktiviert und frei sind, sodass einen Reibungslosen Ablauf der Veranstaltung nichts mehr im Wege steht. Desweiteren nimmt er die komplette Licht und Tonanlage und alles was dazu gehört in Betrieb. An diesem besagten Datum sollte ich nun um 18.30 Uhr im Theater sein, da 19Uhr der Publikumsverkehr beginnt. Meine Freundin hatte Spätdienst der für Sie regulär 17.30Uhr vorbei ist. Ich hatte an diesem Tag leider beim Training wo ich mich davor befand, die Zeit aus den Augen verloren und kam erst gegen 17.20Uhr vom Sport los. Ich gehe 4-5 mal die Woche ins Fitnesstudio.
Ich begab mich also schon vom Sport verspätet auf den Weg zu meiner Freundin die noch keinen Führerschein besitzt und einen Heimweg von einer Stunde mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln hat. Ich kam natürlich genau in die ``Rush Hour`` sodass ich erst gegen 18 Uhr bei der Arbeitsstelle meiner Freundin ankam ( etwa 10 Stadtkilometer von meinem Studio entfernt). Ich fahre meine Freundin jeden früh auf Arbeit und versuche Sie auch so oft wie möglich wieder abzuholen um möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen, da wir durch meinen Job relativ wenig Zeit füreinander haben. So hatte ich Ihr nun auch an diesem Donnerstag Morgen gesagt, dass ich Sie zum Feierabend abhole da wir zu der Zeit auch einen schlimmen Schicksalsschlag erlebt habe, und wir füreinander da sein wollten. So kam ich also verspätet um ca. 18 Uhr bei Ihr an. Ich wollte Sie auf den Weg zu meiner Arbeit mit in die Stadt nehmen, da Sie noch einige erledigungen machen wollte. Die Stadt war nach wie vor noch sehr gefüllt und es ging nur sehr schleppend voran. Ich hatte also die Zeit ziemlich im Nacken, da ich spätestens 18.30 Úhr rechtzeitig auf Arbeit sein wollte um die Vorstellung vorzubereiten. So kam es leider dazu das ich nachdem links abbiegen, auf eine gerade Straße fuhr und dort kontinuierlich beschleunigte und mich nicht an die vorgegebende Geschwindigkeit hielt.
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  #19  
Alt 13.10.2014, 12:25
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Wie konnten so viele Verstöße zusammen kommen?
Zum Thema Alkohol war ich lange nicht einsichtig. Als ich meine erste Trunkenheitsfahrt 2006 hatte, war ich im jugendlichen alter und habe mir über mein Handeln wenig gedanken gemacht. Ich habe immer nur mein Umfeld gesehen die es alle genau so machten und sah keinen Grund etwas gravierendes zu ändern. Ich habe leider erst im Nachhinein festgestellt das alle Delikte die ich in meinem Jungen Leben hatte (zb. Körperverletzung, genannte Verkehrsdelikte) alle im Zusammenhang mit Alkohol stattfanden. Ich habe dann eine Begutachtung gemacht durch die ich 2008 durchgefallen bin. Als Begründung wurde genannt, dass ich mich nicht richtig mit der Thematik ausseinander gesetzt habe. Zu meiner Schande muss ich gestehen das dies auch so war, wenn ich mir jetzt 6 jahre später das Gutachten und meine Antwroten ansehe, kein Wunder das dieses gutachten negativ war. Ich habe mich gar nicht mit meinem Problem ausseinander gesetzt und so weiter gemacht wie bisher ohne was zu ändern. Nach der gescheiterten Mpu legte ich eine 16 Monatige Trinkpause in Absprache mit der Suchtberatung ein, mit dem Vorsatz irgendwann wieder kontrolliert trinken zu können. Im nachhinein betrachtet legte ich diese Abstinenz aber nur eín um irgendwann dann endlich mal die Fahrerlaubnis zu bekommen.
Am 24.09.2009 bekam ich dann ein positives Gutachten mit dem Vorsatz kontrolliert zu trinken.

Das kontrollierte trinken ist dann bei meinem 21 Geburtstag 2010 gescheitert. Ich dachte das ich mich jetzt mittlerweile so unter Kontrolle habe das ich auch wieder mehr trinken kann. So kam es an diesem Abend zu 4 Bier a 0,5l. Mein kontrolliertes Trinken von maximal 2Bier a 0,5l war gescheitert! Ich dachte zu diesem Zeitpunkt, ich kann fahren und trinken trennen. Es war ein schleichender Prozess und es wurde wieder mehr getrunken.

Ich bin im September 2011 wegen einer neuen Arbeit in eine andere Stadt gezogen etwa 100km von meiner Heimatstadt entfernt. Dort trat ich im gleichen Monat meine neue Arbeitstelle an.
Am 09.10.2011 fuhr ich dann das erste mal wieder in meine Heimat um mich mit meinen damaligen Freunden in einer Disco zum feiern zu treffen. Ich trank an diesem Abend viel Alkohol und stellte dann in der Nacht fest, dass mein Auto auf einem Platz stand wo Fahrzeuge abgescheppt werden. Ich beschloß mich entegegen den kritischen Stimmen meiner ``Freunde``, dass Fahrzeug umzuparken. Leider kann ich mich auch nicht mehr an alles Haargenau erinnern. Ich denke das ich den Abend ca. 7-8 Bier a 0,5l getrunken habe. Nach cirka 300m wurde ich von der Polizei angehalten. Mein Führerschein wurde sofort eingezogen und mein Albtraum begann.

Am nächsten morgen bzw. nachdem ich ein paar Stunden geruht hatte und mein Rausch langsam nachließ, ist mir erst richtig bewusst geworden was gerade passiert ist.
Ich saß alleine zu Hause, die Freundin war sauer und ich hatte riesen Angst meinen neuen Job den ich gerade einen Moant aussübte zu verlieren, da der Führerschein bestandteil des Vertrages war. Ich dachte das ich mein Leben komplett versaut habe. Ab diesem Moment war mir klar das ich ein Akoholproblem habe und in meinem Leben ernsthaft was ändern muss. Nachdem ich ein klärendes Gespräch mit meinem neuen Arbeitgeber hatte, wobei ich ihm nicht meine ganze Story aus Scham erzählte, musste ich mein anderes Problem in Angriff nehmen.
Ich musste erkennen das ich mit kontrollierten trinken nicht umgehen kann und das ich nicht weiß wann mein Limit beim Alkoholkonsum erreicht ist. Ich habe meine Alkoholproblematik immer verharmlost und konnte es mir nicht eingestehen(Die anderen machten es doch genau so). Es gab nur eine radikale Lösung ich trinke nichts mehr. Ich begab mich nun in professionelle Hände um meine Problematik aufzuarbeiten und zu verinnerlichen. Desweiteren besuchte ich einmal Wöchendlich die Anonymen Alkoholiker. Ich lebe seitdem 09.10.2011 Abstinent.
Nachdem ich mich effektiv über 2 Jahre auf eine erneute Begutachtung mit Hilfe von Screenings, Psychologen und den AA`s (erkenntnis Alkoholproblem), ausseinander gesetzt habe, ging ich erneut zu einer Begutachtung. Diese Bestand ich beim ersten mal. Ich lebe nach wie vor Abstinent und bin auch sehr stolz darauf. Ich habe in der Vergangenheit auch nur positives Feedback bekommen und Anerkennung.

Am 12.06.2014 kam es nun zu einer erneuten Auffälligkeit im Straßenverkehr durch einen erhbelichen Geschwindigkeitsverstoß mit meinem privaten Pkw. Hierzu muss ich sagen das ich mit meiner Arbeit im Jahr cirka 50000km unterwegs bin, da wir etwa 120 Gastspiele haben, wo wir Deutschlandweit und grenzüberschreitend unterwegs sind. Bei diesen Gastspielen haben wir einen Firmen Sprinter mit 7 Sitzplätzen die auch immer von Kollegen (Darsteller, Musikern) belegt sind. Meine Aufgabe ist es auch dieses Fahrzeug bei ``Ausseneinsätzen`` zu fahren. Ich bin mir hier der Verantwortung gegenüber der Kollegen und natürlich den anderen Straßenteilnehmern sehr penibel bewusst und fahre stets vorschriftsmäßig. In diesen 1,5 Jahren fahrt mit dem Firmenauto, habe ich noch keine Ordnungswidrigkeiten begangen. Leider habe ich diese Verantwortungsbewusste Fahrweise, nicht immer in meinem privaten Pkw an den Tag gelegt, wo Sie genauso angebracht wäre. So kam es an diesem 12.06.2014 zu einer geahndeten zu schnellen Fahrt mit 21kmh.

Wie war Ihre Gefühlslage bei diesen delikten?

Bei den Alkoholdelikten war es mir zu dem Zeitpunkt der Tat gar nicht so bewusst was ich tuhe, da der Alkohol auf mich eine sehr enthemmende Wirkung hatte und ich mir über die eventuellen folgen keine Gedanken gemacht habe.
Bei dem Blitzer hatte ich die Zeit im Kopf, da ich Angst hatte das ich meine Arbeit nicht mehr schaffe und somit die Veranstaltung gefährde. Ich wollte in dem Moment meine Freundin nicht enttäuschen aber natürlich auch meiner Arbeit professionell nachgehen.
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  #20  
Alt 13.10.2014, 12:26
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Was haben Sie als Ursache für die Verstöße rausgefundenn hatten Sie dabei Hilfe?
Als Ursache für die erste Trunkenheitsfahrt, sehe ich mein kindliches Verhalten und der daraus resultierenden Selbstüberschätzung. Ich habe dem Alkohol in Rauen mengen zugesprochen und wurde so enthemmter und machte mir um nachfolgende Probleme keine Gedanken.
Bei der zweiten Trunkenheitsfahrt, wie sich im nachhinein heraus gestellt hat, war es mein mangelndes Verantwortungsbewusstein und der unerkannte Alkoholmissbrauch. In den nachfolgenden Gesprächen mit Psycholgoen und den AA´s sowie Familie und Freunde ist mir dies erst bewusst geworden. Ich wollte mir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht eingestehen das ich ein Problem mit Alkohol habe und meine Grenzen in Bezug auf den Konsum nicht unter Kontrolle hatte. Ich wurde auch öfters von Freunden darauf hingewiesen das wenn ich was getrunken habe, teilweise unaustehlich geworden bin. Meine Mutti hatte sich ebenso große Gedanken über mich gemacht, da ich teilweise am Wochenende nur auf der Couch lag weil mir die nachwehen vom exzessiven Alkoholmissbrauch noch in den Knochen steckte. Leider habe ich diese Warnsignale immer nicht ernst genommen. Sie meine Freundin, Arbeitskollegen, Verwante und Freunde sind sehr stolz auf mich das ich diesen Schritt der kompletten Abstinenz gegangen bin und gehe.

Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung hatte ich mich absolut in der Zeit verschätzt und wollte es allen parteien Recht machen. Durch meine schlechte Zeitplanung, Zusage an meine Freundin, zu langes Training, Arbeitsbeginn und nicht an die gegeben Verkehrsverhältnisse angepasste Planung, dachte ich etwas Zeit mit erhöhter Geschwindigkeit gut zu machen. Dieses Zusammenspiel von vielen Faktoren hat dazu geführt das ich mich nicht an die Straßenverkehrsordnung hielt und geblitzt wurde.

Wie schätzen Sie sich für die damalgie Zeit als Fahrer ein?
Ich würde hier gerne die Zeit vor und nach der Neuerteilung trennen:
Vor der Neuerteilung: Ich war eine Gefahr für den Straßenverkehr. Mit den fahrten unter Alkoholeinfluss habe ich mich und andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet. Es war unverantwortungslos und grob fahrlässig in diesem Zustand am Straßenverkehr teilzunehmen. Ich schäme mich sehr dafür, mit 25 Jahren schon so eine Vorgeschichte vorzuweisen.

Nach Neuerteilung: Beim zu schnellen fahren habe ich ebenfalls meine Gesundheit bzw die von anderen Menschen gefährdet. Es hätten viele Dinge passieren können die Ich mir gar nicht ausmalen möchte. Leider habe ich das Fahrverhalten das ich auf Arbeit pflegte das doch sehr Vernatwortungsbewusst ist, nicht immer ins private Umgesetzt.

Wie haben Sie auf die ersten Verwarn bzw Bußgelder reagiert?
Es hat mich schon geärgert da ich dachte das der Staat damit doch nur abzocken will. Desweiteren habe ich mir gedacht es ist ja ``nur`` eine Geldstrafe. Ich wusste das ich in der verlängerten Probezeit bin und aufpassen muss das ich nie mehr als 20kmh zu schnell fahre. Ich wusste das es ab 20 kmh schlimmer wird. Leider war ich mir über die Ausmaße eines A Verstoßes bei meiner Vorgeschichte nicht bewusst. Als ich geblitzt wurde habe ich mich sehr erschrocken, da ich mit entsetzen festellen musste das ich über 70 war.
Als dann der Bußgeldbescheid kam, gab ich es anstandslos zu und bezahlte das Bußgeld.

Was hatten Sie sich vorgenommen um keine Verkehrssünden mehr zu begehen?
Bei meinen Alkoholfahrten war es klar das ich nur durch den kompletten Verzicht auf Alkohol, gewährleisten kann das ich nicht mehr betrunken am Straßenverkehr teilnehme. Mir war klar das ich effektiv daran mitwirken muss um die Abstinenz auf unbestimmte Zeit beizubehalten. Ich habe gelernt wenn ich Probleme habe mich mit meiner Familie ausseinandersetzen muss und darüber zu sprechen. Desweiteren besuche ich sofern es meine Arbeitszeit zuässt weiterhin die Anonymen Alkoholiker. Die erlebten Geschichten sowie jahrelangen erafhrungen einiger Menschen in Bezug auf Alkohol stärken mich immer wieder bei meinem Handeln. Ausserdem bin ich selber sehr stolz auf mich das ich mich selbst bei harten Schicksalsschlägen in der Vergangenheit, nicht dazu hinreisen lassen habe, ``zur Flasche zu greifen``.
Im allgemeinen Straßenverkehr hatte ich mir leider bis zum Bußgeldbescheid, nichts großes vorgenommen um Geschwindigkeitsüberschreitung bis 20kmh effektiv zu vermeiden.


Wie hat ihr Umfeld auf das Verhalten reagiert?

In Bezug auf meine Abstinenz hat meine Familie, Mutti, Freunde sehr positiv reagiert. Sie waren begeistert auch was ich für eine tolle Entwicklung innerhalb der neuen Arbeit geschafft habe und das ich es so eisern durchziehe. Das Feedback war durchgehend positiv.
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1 punkt mpu, geblitzt innerorts, probezeit, zu schnell

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