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  #1  
Alt 01.10.2014, 12:48
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Hallo Forum!
Ich bin neu hier und muss gleich mal ein paar Fragen los werden.
Zu meiner Vorgeschichte:

1. Delikt 2006/04
Fahrlässige Straßenverkehrdgefährdung in Tateinheit mit vorsätzlichen Fahren ohne Fahrerlaubnis : 1.29 Promille
MPU beim 2 Anlauf bestanden

2010/01 Ersterteilung Fahrerlaubnis

2. Delikt 2011/10
Fahrlässige Trunkenheit im Verkehr: 1,54
MPU beim 1 Anlauf bestanden

2013/01
Neuerteilung der Fahrerlaubnis

3. Delikt (Aktuell, Probezeit)
21kmh innerorts zu schnell

Fazit: erneute Mpu verkehrsrechtliche Fragestellung.

Ich habe vor 2 Wochen von der Führerscheinstelle eine Aufforderung bekommen ein Gutachten vorzulegen das meine Eignungszweifel ausräumen soll. Ich soll wieder zur Mpu wegen 21 kmh zu schnell.
Nun zu meinen Fragen ich war gestern bei einem Beratungsgespräch beim TÜV 100 Euro hat das gekostet.
Meint ihr das es nötig ist weitere 3 Gespräche (ihr Vorschlag) in Anspruch zu nehmen?
Ich nehme die Mpu definitiv nicht auf die leichte schulter.
Nun meine Frage, würde es reichen mich zb. mit dem Forum vorzubereiten oder meint ihr bei meiner Vorgeschichte wäre es ratsam die Gespräche in Anspruch zu nehmen?
Es war wirklich ein Schock für mich das ich schon wieder zur mpu soll und mein Führerschein wie sollte es auch anders sein Bestandteil meiner Arbeit ist.
Ich bitte um eure Hilfe vielen Dank
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  #2  
Alt 01.10.2014, 18:16
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Kann mir keiner helfen?
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  #3  
Alt 01.10.2014, 19:20
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Alana Alana ist offline
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Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!

Wenn ich das recht sehe, dann war die erste MPU eine wegen einer Verkehrsrechtlichen Fragestellung? Die zweite ist ja klar: Alkohol. Die dritte nun auch wieder wegen Verkehrsrecht. Leicht wird das nicht. Aber auch nicht unmöglich.

Das schwierige in Deinem Fall ist, daß bei einer MPU eine für ein halbes Jahr bereits gelebte Veränderung (wann war die Geschwindigkeitsübersxhreitung?) nachzuweisen ist. Das ist bei Verkehrsrecht natürlich schwer, insbesondere als Wiederholungstäter.

Viele haben sich nur hier im Forum vorbereitet. Setzt dann aber auch wirkliche Mitarbeit voraus. Und auf Deine Veränderungen. Nur zu sagen "ich fahr jetzt echt langsam" reicht halt nicht. Aber auch nicht, wenn Du VP-Stunden vorzuweisen hast.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #4  
Alt 01.10.2014, 20:25
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Hallo Alana.
Danke für deine Antwort. Die erste Mpu war auch die Alkohol Fragestellung. Es ist die erste Mpu mit Verkehrsrechtlicher Fragestellung eben wegen diesen 21 kmh. Hatte davor nur mal eine Ordnungswidrigkeit mit 10kmh zu schnell.
Geblitzt wurde ich am 12.06.2014.
Ich will auf jeden Fall effektiv mitarbeiten, und mich bestens auf die Begutachtung vorbereiten.
Lg
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  #5  
Alt 01.10.2014, 20:32
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Alana Alana ist offline
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Bis wann mußt Du denn das Gutachten abgegeben? Das von mir erwähnte halbe Jahr wäre ja erst im neuen Jahr erreicht.

Lies mal hier
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=23172
Das erwartet man von Dir.

Daß bereits die erste MPU eine reine Alkoholfragestellung war, verwundert mich. Dafür ist der Wert eigentlich zu gering und die FoF zu gewichtig. Aber Du wirst es wissen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #6  
Alt 01.10.2014, 20:46
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Ich soll das Gutachten bis zum 23.11 einreichen. In dem Gespräch gestern wurde das gar nicht erwähnt mit dem halben Jahr?
Bei meinem ersten Alkohol vergehen war ich noch minderjährig und hatte keine Fahrerlaubnis. Das war wie mir gesagt wurde auch ermessens sache der Behörde.
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  #7  
Alt 01.10.2014, 21:11
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Nur zur Info, ich habe noch nie ein Aufbauseminar und eine Empfehlung zur Verkehrspsychologischen Gesprächen von Seiten der Führerscheinstelle her gehabt. Ich musste bis jetzt immer zur Mpu.
Nochmal zu dem halben Jahr mir wurde gestern im Gespräch extra gesagt, dass es nicht wie bei der Alkohol Fragestellung Zeit braucht um Veränderungen durch zu machen, sondern eher sozusagen ein Momentan Zustand ist.
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  #8  
Alt 01.10.2014, 21:18
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Mein Anwalt hat mir übrigens auch gesagt, dass es diesmal wieder eine Art ermessenssache war. Es steht im Gesetz kann die Führerscheinstelle.( Fev Paragraph 11 abs.3) also muss nicht. Er fande es sehr überzogen, weil ich einmal zu schnell war (21kmh) sofort wieder zur Mpu muss. Zumal die Instanzen Aufbauseminar und Psychologische Gespräche noch nicht gezogen wurden.
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  #9  
Alt 01.10.2014, 22:23
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Alana Alana ist offline
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Mal wieder ein Anwalt, der nur eines kann: Rechnungen schreiben.

Sag ihm mal, er soll mal die FeV zu Ende lesen. Dein Zauberwort heißt nämlich: Probezeit! Nach 11 kommt nämlich noch der § 34 und die Anlage 12. Und danach ist Deine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe ein A-Verstoß. Dieser führt, wenn wie bei Dir bereits eine Neuerteilung vorliegt, gemäß BKatV zwingend zur (erneuten) MPU.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #10  
Alt 01.10.2014, 22:38
Arno Nühm Arno Nühm ist offline
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Hallo Alana. Jetzt bin ich gerade ein bisschen baff. Ich hatte mich schon ein bisschen gewundert da ich im netz schon oft gelesen habe bei einem a Verstoß nach neuerteilung folgt die mpu. Er hat es mir auch so erläutert, das in der Anordnung der Führerscheinstelle nicht direkt der paragraph genannt wurde sondern, nur aufgrund der uns vorliegenden.... Ich habe versucht den Paragraphen 34 zu verstehen leider ist es mir daraus nicht ersichtlich. Gut das die erstberatung beim anwalt kostenlos war. Aber das ist jetzt auch nicht mehr wichtig, es ist wie es ist und ich will mein Augenmerk auf die Mpu richten.
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1 punkt mpu, geblitzt innerorts, probezeit, zu schnell

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