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  #1  
Alt 11.10.2018, 11:38
Davids Davids ist offline
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Standard Geldmaschinerie MPU

https://www.zdf.de/politik/frontal-2...ntest-100.html

Für alle Interessenten, ein netter Artikel von vorgestern im ZDF bei Frontal21.
Eigentlich nichts neues, trotzdem immer wieder erschreckend...
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  #2  
Alt 11.10.2018, 12:06
rüdscher rüdscher ist offline
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Beiträge: 52
Standard

Ein "einmaliger Fehltritt"... Ja nee, is klar...
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  #3  
Alt 11.10.2018, 12:59
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Registriert seit: 06.08.2011
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Nun ja, in dem kurzen Antexter auf den Beitrag schon drei Fehler ... Spricht nicht gerade für eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Setzt sich dann im Beitrag auch fort. Die Dame findet halt auch nach der zweiten MPU immer noch, daß ihre TF ein einmaliger Ausrutscher war. Das hat ihr der GA gemäß den BUK nicht geglaubt. That‘s it. Der Rest sind nur Trotzbehauptungen eine Frau, die sich ungerecht behandelt fühlt. „Steht doch sogar im Gutachten, daß ich nicht abhängig bin“ - sie versteht nicht, daß man das auch gar nicht sein muß um die Fahreignung einzubüßen.

Leider ein populistischer Beitrag des ZDF auf Stammtischniveau.
__________________
Liebe Grüße
Alana

Geändert von Alana (11.10.2018 um 13:11 Uhr)
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  #4  
Alt 11.10.2018, 13:16
kapomick kapomick ist gerade online
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Man kann natürlich eine zwiespältige Meinung zur MPU haben und die Tatsache, dass es keine Preisbindung mehr gibt, halte ich für eine Frechheit, aber in dem gezeigten Fall stellt sich halt die Frage: hat die gute Dame wirklich ihre Vergangenheit aufgearbeitet? Also bei 1,63‰ und Fahren eine gewisse Alkoholproblematik zu leugnen, ist wenig zweckdienlich. Ich finde den Bericht sehr einseitig gefasst. Und wir im Forum warnen nicht ganz zu Unrecht vor solchen Aussagen wie "Ausrutscher" oder "einmalige Sache". Die meisten, die sich ehrlich ihrer Trinkvergangenheit stellen, werden über kurz oder lang erkennen, dass da mehr dahinter steckt als man selbst wahrhaben will.
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  #5  
Alt 11.10.2018, 13:41
Davids Davids ist offline
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Natürlich habt ihr Profis Recht und vertrete eure Meinung. Die 1,63 Promille bei der Dame kommen ja nicht von irgendwo und ob es ein einmaliger Ausrutscher ist, ist fraglich.. wobei fraglich ist falsch. Die 1,63 sind antrainiert, Fakt.

Erschreckend finde ich auch eher, wie Kapomick schreibt, die Willkür hinsichtlich der aktuellen Preise und dass das Thema MPU nicht wirklich geregelt ist. Es scheint ja doch Unterschiede von Bundesland zu Bundesland, von Stadt zu Stadt zu geben so dass, wie im Beitrag, von MPU-Tourismus die Rede ist. Glück für manch einen, Pech für den anderen der aufgearbeitet hat und aber einfach keine Chance beim GA, wegen seines Aussehens oder warum auch immer, hat und tausende von Euros ausgibt...
Ebenso dass das Gespräch nicht aufgezeichnet werden darf und dass es scheinbar doch zu Fehlern seitens der GA kommt und davon Menschenschicksale abhängen..
Unabhängig davon, dass natürlich niemand "einfach so" eine MPU absolvieren muss.....

Das Wort zum Donnerstag
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  #6  
Alt 11.10.2018, 13:56
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Davids Beitrag anzeigen
Ebenso dass das Gespräch nicht aufgezeichnet werden darf
Das ist eben einer der sachlichen Fehler dieses Beitrags. Nach einer umfangreichen Diskussion auf dem Verkehrsgerichtstag und anschließender entsprechender Regeländerungen darf das Gespräch seit zwei Jahren aufgezeichnet werden. Natürlich unterliegt dieser Mitschnitt auch wieder einigen Vorschriften (fälschungssicher!), wird noch nicht von allen MPI angeboten und kostet zusätzlich.

Und ich würde auch die Hoffnungen dieser Dame an einen Mitschnitt dämpfen wollen: egal, ob da einige Aussagen falsch wiedergegeben worden sind, wenn in dem Mitschnitt etwas „einmaliger Ausrutscher“ und „ Ich trinke sonst nie!“ zu hören ist, wird ihr das auch nicht helfen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #7  
Alt 11.10.2018, 13:57
Benutzerbild von Solala
Solala Solala ist offline
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Also einiges wäre natürlich praktischer. Feste Fragenkataloge und Aufzeichnungen würden definitiv die MPU kontrollierter (oder kontrollierbarer) machen.

Aber alleine der Aufwand, den ganzen Schmuh zu speichern würde wahrscheinlich über mittlerer Frist zu noch höheren Preisen für die MPU führen. Auch nicht klasse.

Die Dame in dem Video überrascht nicht damit, dass sie durchfällt. Gerade, weil ihr Gutachten (pausieren hilft) deutlich sagt, was sie noch an Historie aufzuarbeiten hat.

Zum MPU-Tourismus: Ich komme genau aus der Region Kassel / Göttingen (jedenfalls bis kurz nach meiner TF), und dort hieß es, gerade in Göttingen (im Vergleich zu KS) seien die MPUs 'strenger'. Soviel zu solchen Meinungen, wird im Video ja genau anders rum genannt. Jeder hört was anderes. An was für einen Gutachter man kommt hängt nicht nur am Ort, sondern auch vom Tag ab und wahrscheinlich auch noch 1000 anderen Faktoren.
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  #8  
Alt 11.10.2018, 15:29
Benutzerbild von marianee
marianee marianee ist offline
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Zitat:
Das ist eben einer der sachlichen Fehler dieses Beitrags. Nach einer umfangreichen Diskussion auf dem Verkehrsgerichtstag und anschließender entsprechender Regeländerungen darf das Gespräch seit zwei Jahren aufgezeichnet werden. Natürlich unterliegt dieser Mitschnitt auch wieder einigen Vorschriften (fälschungssicher!), wird noch nicht von allen MPI angeboten und kostet zusätzlich.

Und ich würde auch die Hoffnungen dieser Dame an einen Mitschnitt dämpfen wollen: egal, ob da einige Aussagen falsch wiedergegeben worden sind, wenn in dem Mitschnitt etwas „einmaliger Ausrutscher“ und „ Ich trinke sonst nie!“ zu hören ist, wird ihr das auch nicht helfen.
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Liebe Grüße
Alana
Sehr gut Alana. Ich trinke sonst nie, Was heisst sonst? Es kann gar nichts heißen.
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  #9  
Alt 11.10.2018, 19:56
sand sand ist offline
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Registriert seit: 24.10.2011
Beiträge: 176
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hier will ich gern mal meinen Senf dazu geben.

Natürlich sind Fehltritte im Leben möglich, so auch Einmalige. Die meisten, solchen Behauptungen, sind freilich Schutzbehauptungen, was sich auch die GA´s an fünf Fingern ausrechnen können.

Ich finde aber trotzdem, dass der Herr von AvD gar nicht so unrecht hat. Es sollte einen bundeseinheitlichen Verlauf geben und ein Mitschnitt sollte verpflichtend sein, ohne wenn und aber.
Wenn kein Alkoholmissbrauch bewiesen werden kann, dann darf dieser auch nicht unterstellt werden. Selbst dann nicht, wenn der Verdacht oder die Vorgeschichte dies begründet.

Vor Gericht zählen schließlich auch immer nur Beweise.
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  #10  
Alt 11.10.2018, 20:36
Traurig2017 Traurig2017 ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 21.10.2017
Beiträge: 484
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Ja ich finde MPU und KT auch höchst fraglich...
Das KT für die MPU hat mit dem Trinkverhalten von 10 Millionen Bundesbürgern nichts zu tuen..
Auch die Aussage: ich bin nie betrunken gefahren- ich hatte immer punktnüchternheit.. außer: an dem 19.10.2017..
3 Wochen nach dem Tod und Ende eines Jahres das einfach scheiße war...
Dann muss ich MPU konform nach den Statistiken schauen- nach Restalkohol und allem Kram...
Der individuelle Fall wird nicht gesehen- ich bin froh es anders geschafft zu haben- auch wenn ich letztlich am gleichen Endpunkt stehe - Abstinenz..
Aber der Spießrutenlauf für die MPU- nur um dann zu sehen wie oft die 2/3 MPU ansteht... was war das? Abstinenz für Beurteilungskriterien und weiter nichts- gebeugt dem System und dann gescheitert...
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