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  #1  
Alt 11.10.2018, 06:03
Cathy Cathy ist offline
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Beiträge: 5
Unglücklich MPU (15.10.2018) Ersttäter mit 1,61 Promille

Hallo ihr Lieben,
Ich bin vorhin auf euer Forum gestoßen und möchte mir keine Chance entgehen lassen meine Vorbereitung prüfen zu lassen.

Leider habe ich den Fragebogen nicht finden können. Vielleicht könnt ihr mit meiner Struktur auch etwas anfangen und mir helfen

Kurz zu mir:

-w
-Baujahr Feb 91
-75 kg
-178 cm
- ZWEITER MPU - TERMIN nächsten Montag den 15. 10. 2018
Den 1. MPU-Versuch hatte ich Mai ´18 und bin durchgefallen, weil ich mich in Widersprüche verstrickt und nicht mitgearbeitet habe. Zumindest meinte der Gutachter das, nachdem er mir eine vorläufige Bestätigung des Erfolges mitgeteilt hat.

1. Warum sind Sie heute hier?

Die FSST hat Bedenken, ob ich noch einmal mit einem PkW unter Alkoholeinfluss fahren werde. Diese Bedenken kann ich verstehen, da ich in der Vergangenheit keinen gesunden Umgang mit Alkohol hatte. Nun möchte ich meinen Führerschein zurück verdienen.

2. Wann war ihr 1. Kontakt/1. Konsum?

Meinen 1. Kontakt mit Alkohol hatte ich im Elternhaus. Meine Eltern tranken zu Familienfeiern mit unseren Gästen Alkohol.
Meinen 1. eigenen Konsum hatte ich mit 14 Jahren zu meiner Jugendweihe. Ich teilte mir mit 2 Freundinnen eine Flasche Sekt.

3. Trinkhistorie

(2007)

Ich bin mit 16J aus dem Elternhaus, in das 50 km entfernte Schwerin gezogen und trat dort meine 1. Ausbildung an. Ich musste und durfte somit eigene Entscheidungen treffen. Die ersten Partys standen an und ich konsumierte regelmäßig Alkohol. 2x im Monat, meist auf einen Freitag, gingen Klassenkameraden und ich zu Youngster-Partys. Dort trank pro Partyabend 3 Sekt a 0,1l und 3 Mischbier (V+Energy) a 0,3l.

(2010)

Mit 19J zog ich in das firmeninterne Wohnheim meiner 2. Ausbildung (FSS) in Schwerin. Kasernenähnliche Verhältnisse ließen eine Stimmung von Heimweh, Kameradschaft und Langeweile aufkommen. Mein Partygetränk änderte sich zu Havanna Cola. Auch die Häufigkeit und Trinkmenge stieg in den nächsten 3 Jahren stetig.
Von anfangs 1-2 Gläser Havanna Cola a 2cl waren es zum Ende der Ausbildung 15 Gläser Havanna a 2-4 cl und Berliner Luft a 2 cl. Die Häufigkeit stieg auf 4x im Monat.

(2013)

Nach bestandener Prüfung zog ich nach BS um meinen 1. Job anzutreten. Ich konzentrierte mich auf meine neuen Herausforderungen und war den neuen Arbeitskollegen dankbar, dass sie mich 1x in 2 Monaten mit ins Nachtleben genommen haben. Die Häufigkeit der Trinkabende veränderte sich somit auf alle 2 Monate 1x, die Trinkmenge allerdings blieb in etwa konstant bei 10 Mischgetränken Havanna/Cola 2-4cl und mehrere Kurze a 2cl.

(2015)

Mit 24 zog ich durch einen Arbeitgeberwechsel an meinen jetzigen Wohnort. Hier ergaben sich seit langem wieder Freundschaften. Ich fing neben meinem Vollzeitjob, eine Nebentätigkeit in einer Diskothek an. Diese sollte sich in der kommenden Zeit zu meinem 2. Wohnzimmer entpuppen. Entweder war ich da zum Arbeiten, zum Partymachen da oder um Geselligkeit zu genießen. Also trank ich des Öfteren Alkohol. Hochgerechnet 5x im Monat. Die Partys waren selten geplant. Ein festes Partygetränk hatte ich nicht mehr. Dies zog sich bis zur Tatfahrt.

4. Warum haben Sie getrunken?

Des Öfteren habe ich getrunken, weil ich meinem eigenen Leistungsdruck gerecht werden wollte, gleichzeitig Angst davor habe, in diesen Punkten zu versagen. Ich habe auch getrunken, wenn ich aus Einsamkeit zu irgendwelchen Anlässen gefahren bin und es dort Alkohol gab. Zusammen konnte man so über seine Probleme oder sein Glück leichter sprechen.

5. Welchen Wirkungen haben Sie nach Alkoholkonsum an sich bemerkt?

Bei wenig Alkohol bin ich leichter zu amüsieren und kann leichter Kontakt mit Fremden Menschen aufnehmen. Insgesamt bin ich lockerer.
Bei viel Alkohol gehen mir viele Menschen um mich herum auf die Nerven und ich fühle mich körperlich sehr unwohl.

6. Gab es Kritik zum Alkoholkonsum?

Nein, bis zur Tatfahrt nicht. Das Umfeld hat mit konsumiert und es wurde nicht in Frage gestellt, dass an dem Verhalten etwas falsch wäre

7. Gab es frühere Zeiten in denen Sie mehr Alkohol getrunken haben?

Die Zeit im Wohnheim und in der Diskothek waren die Höchststände meiner Trinkhistorie.

8. Welche Auswirkungen hatte der Alkohol auf Sie und ihr Umfeld?

In der Ausbildung verlor ich eine Menge Lernstunden. In den darauffolgenden Jahren wurden geplante Aktivitäten spontan abgesagt, man wurde unzuverlässig zu Freunden und Familie. Manchmal verschlief ich einfach 2 Tage.

9. Kontrolle über Ihr Trinkverhalten verloren?

Ja, öfter wusste ich nicht wie viel ich genau den Abend zu vor getrunken hatte

10. Haben Sie schon einmal bewusst auf Alkohol verzichtet?
Heute ja, früher nein

11. In welcher Kategorie Trinker würden Sie sich einordnen?

Früher: Problem- und Gelegenheitstrinker

Heute: Genusstrinker

12. Gab es in Ihrem Elternhaus Suchtproblematiken?

Mein Vater ist starker Raucher. Sonst keine.

13. Nennen Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen!

Ich finde, dass man das nicht voneinander strikt trennen kann. Z.B. kann ich schlecht nein sagen, wenn mich jmd. um einen Gefallen bittet. Andere würden das jedoch als Hilfsbereitschaft sehen.
Ich würde sagen ich gehe vorurteilsfrei durchs Leben, andere würden es naiv nennen.

14. Haben Sie schon einmal Verlangen nach Alkohol gespürt?

Nein.

15. Beschreiben Sie ihr Verhalten im Straßenverkehr in der Vergangenheit?

Meistens bin ich vorrausschauend und rücksichtsvoll, habe mich aber in der Zeit vor der Tatfahrt verstärkt zum emotionalen Fahren verleiten lassen.

16. Beschreiben Sie den Tag ihrer Trunkenheitsfahrt?

Ich bin am 16.03.2017 mit einem Kumpel nach Braunschweig zu einer Party seiner Freunde gefahren. Da er bei der Abendplanung schon gesagt hat, dass er nicht trinkt, sollte und wollte er den Fahrer zurück machen. Gegen 20 Uhr dort angekommen, trank ich mein erstes Mischgetränk Havanna/Cola a 4cl. Gegen 1 Uhr verließ mein Kumpel die Party. Ich blieb noch, weil ich mittlerweile einige Bekanntschaften gemacht hatte und noch keine Lust hatte nach Hause zu fahren. Nach ca. weiteren 2 Stunden, gegen 3 Uhr kam bei mir auch der Wunsch nach meinem Bett auf und ich verließ die Party. Jetzt realisierte ich, dass mein Kumpel schon längst weg war und ich aufgeschmissen bin. Ich stieg ins Auto um nach Geld zu suchen. Als ich kein Erfolg hatte, fuhr ich los.

Nach ca. 1,5km wurde ich von der Polizei um 3:22 Uhr angehalten. 4:11 Uhr wurde ein BAK von 1,61 Promille gemessen.

Insgesamt wollte ich 25 km fahren.

Ich konsumierte an dem Abend 12x Havanna/Cola a 4cl und 6x Berliner Luft a 2cl

17. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen?

Durch die vorherige Absprache mit meinem Kumpel. Letztlich im Auto sitzend, gar nicht.

18. Hatten Sie das Gefühl noch sicher fahren zu können?

Die Gefühlslage kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich wollte auf dem schnellsten Weg nach Hause. Erinnern kann ich, kurzweilige Ausfallserscheinungen, wie verschwommenes Sehen

19. Haben Sie bereits früher alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen?

Ja, früher bin ich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad zu Partys unterwegs und habe somit ca. 50x an- und betrunken am Straßenverkehr teilgenommen.
Die Tatfahrt war meine Erste Fahrt mit dem Auto unter Alkoholeinfluss.

Rückblickend schäme ich mich für mein Verhalten. Das sich auch ein Fahrradfahrer an Verkehrsregeln halten muss, habe ich einfach ignoriert. Egal ob mit dem Fahrrad oder besonders mit dem Auto, ich habe mir nicht genügend Gedanken über meinen Alkoholkonsum gemacht, deren Gefahren und Folgen gemacht.

20. Trinken Sie heute noch Alkohol?

Ja. Sekt oder Wein. 2x im Monat ein Glas a 0,2l

21. Wie viel müssen Sie trinken um einen BAK von o, 5 Promille zu erreichen?

0,4l Wein oder Sekt

22. Wann war ihr letzter Konsum?

31.08.2018 Hochzeit Claudia und Lutz. Ein Glas Sekt a 0,1l nach der standesamtlichen Trauung und eine Weinschorle 0,2l zu späterer Stunde auf der Hochzeitsfeier.

23. Warum trinken Sie Alkohol?

Früher wollte ich den Spagat zwischen meinem Chef (deren Anforderungen genügen) und den Mitschülern (dabei sein, Freunde finden, Kopf frei kriegen) hinbekommen.

Heute Trinke ich ein Glas Wein zu meinem Lieblingsessen, jeden 1. Samstag im Monat und zum Anstoßen bei feierlichen Anlässen ein Glas Sekt.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert und nicht schon eher?

Ich musste leider erst auffällig werden, damit ich mich mit meinem Trinkverhalten von Grund auf auseinandersetze und Fakt ist, die Häufigkeit und Trinkmenge waren nicht tragbar. Ich hätte viel früher etwas unternehmen müssen.
Mein Trinkverhalten habe ich letztlich reduziert, weil ich verstanden habe, wie verantwortungslos mein Verhalten für mich und mein Umfeld war.

25. Wie haben Sie die Veränderung ihres Trinkverhaltens erreicht?

Ich habe mir psychologische Unterstützung bei Herrn Dr. Harms gesucht und arbeitete meine Trinkvergangenheit auf. Ich verstand schnell, dass bei mir eine Alkoholgefährdung vorliegt und ich umgehend etwas ändern muss.
Also führte ich ein Trinktagebuch und reduzierte meinen Alkoholkonsum, überzeugt dass es mir mit einem normalen Konsum wesentlich besser gehen wird.

26. Wie haben Sie die Umstellungsphase erlebt?

(hier in Kurzfassung)
- Partys machen auch ohne Alkohol Spaß
- Partyfreunde entfernt und richtige Freunde behalten
- ich fühlte mich von Monat zu Monat energiegeladener
- es ist schwierig sich eine Akzeptanz zu schaffen

27. Wie stellen Sie sicher, dass ihr Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

- "Umgang" formt den Menschen - Kontakt zu Trinkern meiden
- wenig Alkohol aus Überzeugung und ein gutes Gefühl dabei
- Karriere weiterentwickeln
- glückliche Beziehung seit Juli 2017
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  #2  
Alt 11.10.2018, 06:04
Cathy Cathy ist offline
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Registriert seit: 10.10.2018
Beiträge: 5
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28. Was haben Sie für Verhaltensweisen zum KT gelernt?

- tagsüber keinen Alkohol
- Durst mit unalkoholischen Getränken löschen
- Essen bevor man Alkohol trinkt
- immer kleinste Menge bestellen
- keine Mischgetränke
- eher verlängerte Getränke
- Glas nicht in der Hand behalten
- keinen harten Alkohol mehr
- insgesamt langsamer Trinken
- zwischendurch etwas unalkoholisches Trinken
- erst austrinken, dann nachschenken
- Trinkeinheiten vorher festlegen

29. Können Sie sich vorstellen in alte Gewohnheiten zurückzufallen?

In dem letzten Jahr habe ich mir ein sehr stabiles Umfeld aufgebaut und würde es als unwahrscheinlich ansehen. Dennoch kann jeder von Rückschlägen eingeholt werden.
In meinem Fall wäre es das Scheitern der Beziehung. Ich würde in dem Fall versuchen mir über meine Gefühle klar zu werden und sie zu akzeptieren. In dem Fall muss man die Gefühle aushalten und zulassen.
Ich habe gelernt Unterstützung einzufordern und anzunehmen. Probleme im sozialen Umfeld würde ich mit einer neuen Akzeptanz zum Nein begegnen wollen. Mitunter trenne ich mich von Menschen, die mir nicht gut tun.

Ich habe die Vergangenheit akzeptiert, kann mich aber keinesfalls heute mit ihr identifizieren.

30. Wie wollen Sie künftig das Trinken vom Fahren trennen?

In erster Linie durch die Menge an Alkohol. Ich möchte nie wieder so naiv trinken. Des Weiteren mache ich mir zukünftig Gedanken wie sich der Hin- und Rückweg gestaltet, halte mir Geld für ein Taxi zurück oder kümmere mich im Vorfeld um einen Schlafplatz.

31. Was haben Sie über sich gelernt?

Es ist alles andere sich selbstkritisch mit seinem Verhalten auseinanderzusetzen. Ich bin in der Zeit ohne Führerschein in ein tiefes Loch gefallen und habe mich von meinen Gefühlen fast auffressen lassen. Aber ich habe gelernt, die Hilfe anderer anzunehmen und über meine Probleme zu sprechen. Ich habe die Selbstsicherheit erlangt, zu entscheiden, wann ich Alkohol trinke und nicht meine Freunde. Ich nutze die letzten 1,5 Jahre um an meinen Erfahrungen zu wachsen und aus meinem Fehler zu lernen.

32. Haben Sie zum Abschluss noch etwas zu sagen?

Ich bereue die Tatfahrt und bin im Nachhinein einfach nur froh dass Niemand körperlich zu Schaden gekommen ist.

Alkohol soll in meinem Leben nur noch eine feierliche Ausnahme oder ein seltenes Ritual des Genusses sein - nie wieder Normalität.


Zu den Nachweisen: Ich habe drei Haaranalysen gemacht. Der erste Wert war 14, bei den anderen Beiden war der Wert bei 7 rum.


Vielen Dank fürs Durchlesen und hoffentlich ganz viel konstruktive Kritik

Geändert von Cathy (11.10.2018 um 06:12 Uhr) Grund: zusätzliche Informationen
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  #3  
Alt 11.10.2018, 06:14
Benutzerbild von gipsy
gipsy gipsy ist offline
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Hi,
über deinem Beitrag steht:Wichtig:wer Hilfe sucht...
darauf klicken und auf dieser Seite findest zu weiter unten die fragebögen.

lg.
__________________
Don`t worry,be happy
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  #4  
Alt 11.10.2018, 06:19
Benutzerbild von marianee
marianee marianee ist offline
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Zitat:
tagsüber keinen Alkohol
- Durst mit unalkoholischen Getränken löschen
- Essen bevor man Alkohol trinkt
- immer kleinste Menge bestellen
- keine Mischgetränke
- eher verlängerte Getränke
- Glas nicht in der Hand behalten
- keinen harten Alkohol mehr
- insgesamt langsamer Trinken
- zwischendurch etwas unalkoholisches Trinken
- erst austrinken, dann nachschenken
- Trinkeinheiten vorher festlegen
Sorry, hab bloß mal überflogen. Aber damit kannst du keinen Blumentopf gewinnen. Da wirst du noch bisschen reinlesen müssen. Erst austrinken, dann nachschenken z. B. Was? Bier, Wein, Schnaps?
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  #5  
Alt 11.10.2018, 06:52
Cathy Cathy ist offline
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Anhand der anderen Verhaltensregeln bleibt nur Sekt/Wein/Bier übrig. Und ich habe mich vorher schon für einen ausschließlichen Konsum von Wein oder Sekt 2x im Monat 2 TE ausgesprochen.
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  #6  
Alt 11.10.2018, 08:55
Benutzerbild von marianee
marianee marianee ist offline
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Damit wirst du aber die Fleppen nicht kriegen. Du bist betrunken gefahren. Pech gehabt und erwischt worden. Mit Sekt geht gar nichts. Es ist nun mal so. Stell dir vor, das nächste Mal ist ein Kind ins Auto gerannt. Hab ja bloß Sekt getrunken.
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  #7  
Alt 11.10.2018, 09:41
Krüger Krüger ist offline
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Willkommen hier

Den Fragebogen findest du hier: http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=15226

Die Frage nach dem "Warum hast du getrunken?" (Punkt 12+13 im Fragebogen) sind mega wichtig. Daher bitte keine Kurzfassung - um dir zu helfen brauchen wir alle Infos von dir.
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  #8  
Alt 11.10.2018, 10:04
Traurig Traurig ist offline
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Zitat:
Zitat von marianee Beitrag anzeigen
Damit wirst du aber die Fleppen nicht kriegen. Du bist betrunken gefahren. Pech gehabt und erwischt worden. Mit Sekt geht gar nichts. Es ist nun mal so. Stell dir vor, das nächste Mal ist ein Kind ins Auto gerannt. Hab ja bloß Sekt getrunken.
Aber natürlich geht was mit Sekt! Wenn der nach dem KT-Plan der TE konsumiert wird, also zwei Standart-Sektgläser zweimal monatlich zu entsprechenden Anlässen, und sie das glaubhaft vermitteln und mit einem Trinktagebuch und evtl. einer Haaranalyse untermauern kann, wieso sollte das nicht gehen?

Es ist nicht jeder Alkoholiker, der eine MPU ablegen muss!
__________________
MPU per 14.08.2012 im 1. Anlauf bestanden !
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  #9  
Alt 11.10.2018, 10:26
rüdscher rüdscher ist offline
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Sekt geht, aber nicht in diesen Mengen/Häufigkeit.
Mit dem KT aus Sicht der VP/GA hat das nichts zu tun.

KT:
- max 2 TE je geplantem Anlass
- ca. 10-12 Anlässe pro Jahr max
- klar voraus geplant und ernsthafte Anlässe (z.B. Hochzeiten, erfolgreiches Rasenmähen ist kein Anlass für Sekt)

Sekt geht schon für die MPU, aber nicht in diesem Umfang, so gibt es den Lappen nicht zurück.

Generell: KT ist herausfordernd, vielleicht schwieriger (aber je nach Fall glaubwürdiger) als AB. Es geht eben um eine Struktur, die sicherstellt, dass das ganze nicht nochmal passiert.
Die Anzahl der Wiederholungstäter, bei denen KT scheiterte ist übrigens recht gross (mich inclusive).

Viele Grüsse,
rüdscher
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  #10  
Alt 11.10.2018, 10:30
Cathy Cathy ist offline
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Beiträge: 5
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Ich habe eine Haaranalyse mit einem Wert von 14 und zwei darauf folgende mit einem Wert von 7.
Die Kritik mit dem Sekt verstehe ich nicht. Immerhin habe ich ja geäußert, dass ich noch Alkohol trinke und die Verhaltsregeln sind ja als Strategie zu verstehen, seinen Plan für die Zukunft weiterhin stabil halten zu können. Oder verstehe ich da was grundlegend nicht?

Ich werde wohl noch einmal meine Geschichte mit eurem Fragebogen erzählen. Vielleicht kann ich mich dann verständlicher ausdrücken.
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