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  #1  
Alt 04.06.2018, 19:57
daniell daniell ist offline
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Beitrag Alkoholisierter Unfall 1,67 Promille

Hallo Leute!
Ich lese schon seit Monaten jegliche Fragebögen und Threads in diesem Forum. Ich habe jetzt auch meinen eigenen fast fertig und wollte diesen schonmal posten.

Ihr seit eine Großartige Community und ich freue mich über jede Hilfe die Ihr mir geben könnt. Bitte um Feedback und Verbesserungsvorschläge bzgl. Ansätze und Formulierungen.

Ich hoffe es ist verständlich geschrieben, da es sehr viele Fragen sind und sich Antworten überschneiden.

Ich habe einen VerkehrsPsychologen Termin in 2 Wochen und wollte mich auch vorher schon mehr mit mir selbst befassen um nicht ganz unwissend und unreflektiert dort aufzutauchen.


Danke schonmal jedem der sich die Zeit nimmt auch nur einen Satz aus diesem Fragebogen zu lesen.


Das schlimme am Fragebogen ist das ich bei manchen Fragen garnicht so antworten kann als hätte ich ein riesen Alkoholproblem, da ich seit Jahren nur unregelmäßig und wenig Alkohol trinke. Bis natürlich auf den Abend an dem ich einen riesen Fehler gemacht habe -.-



Der Fragebogen:


Zur Person

Geschlecht: männlich
Größe: 178
Gewicht: 72
Alter: 28

Was ist passiert?

Datum der Auffälligkeit: 09.08.09
BAK: 1,67
Trinkbeginn: 19.00 Uhr
Trinkende: 01.15 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 03:50 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 12 Monate gesamt. 8 Monate (ST bis SB 4 Monate) übrig.

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein
Ich lebe abstinent seit: 01.01.2018 ( da ich an Silvester Sekt getrunken habe kann ich keine Haarprobe ageben und deshalb habe ich 01.01. als Startdatum der Abstinenz angegeben. )

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: nein
Leberwerte ja/nein: nein
ETG-Programm ja/nein: Ja, seit Mitte Februar.


Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: habe Mitte Juni den ersten Psychologentermin
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein

MPU
Datum: Noch kein Termin
Welche Stelle (MPI): TÜV SÜD
Schon bezahlt? nein

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein


Tathergang


1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten. (wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 09.08.2017 um 18:30 traf ich mich mit vielen Freunden zuhause um dann gegen 20:30 auf ein nahegelegenes Stadtfest zu gehen. 

Vorab: Ich trinke wirklich selten. ( Eventuell beim Grillen mal 1-2 Bier oder zu besonderen Anlässen. Und auch dann nur in maßen. Das schon seit Jahren. 

Viele meiner Freunde haben bis zum Aufbruch zum Statdfest vorgetrunken. Auch ich habe ca 4 (0,3) Bier und ca 2 Bacardi/Cola und 1 schnaps bis ca 20:30 getrunken. Auch hierzu muss ich sagen das ich mich hab überreden lassen von alten Freunden die ich lange nicht gesehen habe. „Ach komm trink mit mir einen…“ usw. 
Das war schon mein erster Fehler immer wieder mitzutrinken.

Ich war schon stark angetrunken als wir gingen. Auf dem Stadtfest angekommen traf ich viele alte Gesichter und habe immermal wieder ein Getränk zu mir genommen. Wahrscheinlich waren es 3-4 (0,5) Bier und 1-2 Schnaps. 
Ich habe mich um ca 00:15 von einer Freundin nachhause fahren lassen da ich sehr betrunken war und nur noch nachhause wollte.

Die Freundin setzte mich ab und fuhr weiter. Vor der Haustür angekommen bemerkte ich das mein Hausschlüssel im Auto ist bei meinem Freund bei dem wir vorgetrunken haben im Nachbarort ca. 6km entfernt.
Info: Da mein Schlüsselbund größer ist, und er mich in der Tasche gestört hat, habe ich nur den Autoschlüssel abgemacht und den Bund ins Auto gelegt. Das war der Auslöser für das ganze was danach geschah. Zudem hat es geregnet. Keine Menschenseele auf den Straßen ( Wohne in einem kleineren ort). Und Handyakku leer. Also alles was schief laufen kann schiefgelaufen.

Ich bin also ca 1:30 Stunden lang zu fuß pitschnass zu meinem Auto gelaufen um den Hausschlüssel zu holen.

Am Auto angekommen habe ich mich zwar noch angetrunken gefühlt, aber durch das lange laufen im nassen habe ich mich nicht mehr wirklich betrunken gefühlt. Verzweifelt und gefühlt fahrtüchtig führ ich dann über die Autobahn nachhause weil ich nicht erneut 1:30 Stunden zu fuß beim regen zurücklaufen wollte. 

An der Ausfahrt ca 500m von zuhause, habe ich zu spät gebremst und bin in die Leitplanke ca 30km/h, nasse fahrbahn Ich wollte rechts abbiegen, bin jedoch geradeausgerutscht und frontal in eine leitplanke.
( Gott sei dank ist keinem etwas passiert. Kein anderes Fahrzeug oder Person geschädigt. Es hätte so viel passieren können, das könnt ihr mir glauben. Ich bin so dankbar dafür das es so „glimpflich“ verlaufen ist und bereue jeden meter den ich gefahren bin.)

Der Unfall ereignete sich sich gegen 03:20 Uhr und es kam auch die Polizei zeitnah.
Ich musste Pusten: 1,46 Promille
Danach zur Blutentnahme 1,57 Promille BAK
Strafbefehl: 1,67 Promille
( Verstehe das die Werte schwanken, dachte aber nicht das nach dem Brief von der Polizei ( 1,57 ) der Strafbefehl mit einem Wert von 1,67 wertet.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)


4 Flaschenbier 0.33
3 Bier 0.5
4 Schnaps
1 Longdrink Vodka

In der Zeit von 19:00-01.15

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Angepeilte Fahrtstrecke ~ 6 km. Unfall bei ungefähr gefahrenen 5,5 km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Wiederholung aus Zusammenfassung oben:
Am Auto angekommen habe ich mich zwar noch angetrunken gefühlt, aber durch das lange laufen im nassen habe ich mich nicht mehr wirklich betrunken gefühlt. Verzweifelt und gefühlt fahrtüchtig führ ich dann über die Autobahn nachhause weil ich nicht erneut 1:30 Stunden zu fuß beim regen zurücklaufen wollte.

Ergänzung:
Ich habe auf jeden Fall gemerkt das ich noch Restalkohol hatte. Habe mich aber durch das lange laufen an der frischen Luft falsch eingeschätzt.
Beim fahren auf der Schnellstraße habe ich mich relativ gut konzentrieren können ( ca 70-90 km/h ). Merkte aber durch das verspätete reagieren vom Bremsvorgang in der Ausfahrt das ich doch nicht ganz bei sinnen war. Vielleicht lag das auch an der warmen Luft im Auto.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Durch den leeren Handyakku war ich nicht in der lage meine Freundin anzurufen und auch kein Taxi zu rufen. Ich wollte den nächsten Menschen den ich sehe bitten mir ein taxi zu rufen. Der weg zum Auto war jedoch ausserhalb der Stadt. Ich traf leider keinen. 
Ich habe auch überlegt im Auto zu schlafen, jedoch hatte ich angst das die Polizei das sieht und ich den Schlüssel ja einstecken habe mir den Führerschein wegnimmt.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ich habe hin und wieder mal nach dem Grillen wenn ich 1-2 0.33 Biere oder Radler getrunken noch gefahren, jedoch stunden später. Bisher sind so keine Auffälligkeiten entstanden. Das passierte auch jedoch nicht oft.

Da mir die 0,5 Promille grenze bekannt war und ich mich noch wirklich klar gefühlt habe und auch Stunden nach dem Genuss erst an das Steuer gesetzt habe.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen? (Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Ich schätze so mit 16 Jahren. Damals hatten wir uns zu dritt einen Sechser-Pack Bier geteilt und waren verhältnismäßig gut angetrunken.
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  #2  
Alt 04.06.2018, 19:58
daniell daniell ist offline
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9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Im Alter von 17-20 hat man dann hin und wieder an Wochenenden getrunken auf Parties. Jedoch nicht jedes Wochenende. Hin und wieder mal bei Freunden vorgetrunken ( 1-2 Bier, 1-2 Mischungen Vodka / Mischgetränk ). Dann auf der Party selbst eventuell 1-2 Bier um den „Pegel“ zu halten. Jedoch kam es nur sehr selten vor das ich keine Grenze kannte. Durch die Erfahrung das ich mich von Alkohol auch übergeben kann, hatte ich eine Abneigung schon sehr früh dagegen entwickelt und habe so gut wie möglich versucht nur eine gewisse Menge zu trinken um nicht zu übertreiben.

Ab dem 21. Lebensjahr nahmen die Trinkabende und die Alkoholmenge ab. Ich hatte irgendwie genug davon und habe nur noch relativ selten ( 1-2 Mal im Monat einige Bier am Wochenende getrunken.)

Durch ein geregeltes Leben, eine 4 Jährige Beziehung, und regelmäßigen Sport von 21-25, habe ich es nicht mehr wirklich für nötig gehalten betrunken zu sein. Durch den unregelmäßigen Konsum haben mir bereits 2 Bier gereicht um „angeheitert“ zu sein, was mir meist auch gereicht hat.

Es kam schonmal vor das ich mich überreden lassen habe, bzw. Selbst entschieden habe auch mal mehr zu trinken ( 1-2 mal im Jahr. ) Das heisst ich habe dann noch 1-3 Schnaps mitgetrunken und eventuell noch einen Longdrink. Für meine Verhältnisse war das schon ziemlich viel und ich habe da jedesmal den Tag danach bereut.

Von 26-29 ist mein Alkoholkonsum noch weiter zurückgegangen. Maximal 1 mal im Monat was getrunken. War auch meist gerne der Fahrer wenn wir mit freunden auf Parties gefahren sind.
Manchmal habe ich 1 Bier oder Radler beim Grillabend getrunken.

Alkoholexzesse gab es nicht mehr wirklich, da ich mit den jahren dazugelernt habe.

Bis natürlich zum Unfallabend. Ich habe mich selbst überschätzt und die Alkoholmengen falsch eingeschätzt. Ich dachte mir an diesem Abend, das ich wohl einmal wieder gut trinken kann. Das schlimme ist dabei gewesen, das ich mich nicht so sehr betrunken gefühlt habe nach diesen Mengen, klar ich habe mich betrunken gefühlt. Aber nicht so das ich mir dachte das ich mich übergeben muss oder stark torkel.


10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken? (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Von 16-20 Jahren:
Maximal 4 Flaschen 0,33 Bier. So jedes 1-2 Wochenende im Monat.
Manchmal auch 1-2 Schnaps zusätzlich.
Es gab Abende 1-3 Mal im Jahr, wo ich mich überschätzt habe und es ein wenig mehr wurde. Jedoch haben die Erfahrungen mich dazu gebracht meine Grenzen auszutesten.

Von 21-25
So 1-2 Mal im Monat 1-3 Flaschen Bier. Da ich für mich in den jahren davor gelernt habe das ich Harten Alkohol schlecht einschätzen kann.
Jedoch nicht regelmäßig 1-2 Mal im Monat. Es gab Wochenenden da habe ich 1-2 Bier mehr getrunken habe, aber auch ganze Monate wo ich komplett nicht getrunken habe. Habe damals viel Sport getrieben.

Von 26-29
Nicht regelmäßig aber so 1 Mal im Monat ein wenig getrunken.
Es waren vieleicht 1-3 Bier, je nach Dauer des Abends. Eventuell auch mal ein Cocktail wenn man in einer Strandbar war.
Manchmal auch beim Grillen einen Radler oder 1 Bier. Jedoch auch nicht immer.



11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?


Hauptsächlich in Bars, Diskotheken und Geburtstagen von Freunden. Manchmal auch bei Fruenden zum Vorglühen vor einer Party.



12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive)




13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)


Wenig Alkohol wirkte häufig stressbefreiend und lösend, vor allem nach einer anstrengenden Woche.



14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Wenn ich dann mal im Rausch war, bzw übermäßig getrunken habe, fiel ich bei nüchternen Leuten durch mein Auftreten auf. Dies machte sich bemerkbar durch Lallen und auch Koordinationsschwächen. Auch verbale Grenzüberschreitungen sind vorgekommen, wofür ich mich dann am nächsten tag sehr geschämt habe.



15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?



Bei genauerer Exploration hat sich Alkohol bisher als ein Mittel der Verschleierung entpuppt. Vor allem Schwierigkeiten im familiären Umfeld wurden durch den Konsum (bewusst/unbewusst) beiseite geschafft. Mein konstruktiver Umgang mit Problemen im familiären Umfeld wurde durch den Konsum verhindert und Emotionen verdrängt.

Jedoch bemerkte ich mit dem zunehmenden Alter das Alkohol die Probleme nicht löst, sondern eher verschlimmert. Dies war auch der ausschlaggebende Punkt den Alkoholkonsum nach und nach zu reduzieren.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.


Mein Alkoholkonsum wurde mit dem Beginn des 17.Lebensjahres regelmäßig, da ich noch unreif war und es auf die leichte Schulter genommen habe. In der Zeit habe ich meine Grenzen gelernt und meine Erfahrungen mit dem „betrunken sein“ gesammelt.

Im Laufe der letzten Jahre bis zum 29. Lebensjahr reduzierte siche der Alkoholkonsum dafür mehr und mehr. Durch bewusstere Ernährung, Sport und eine Glückliche Beziehung ist Alkohol nach und nach aus meinem leben getreten.



17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?


Im Alter von 16 Jahren hatte ich meinen ersten Vollrausch. Im Rahmen einer Teenie-Party nahm trank ich einige Schnapsgläser und ein Mischgetränk. Da ich bis dato Erfahrungen nur mit Bier gesammelt habe, hatte ich danach einen Filmriss und kam 1-2 Stunden später in meinem Bett zuhause wieder zu Bewusstsein.

Später, im Alter von ca. 22 Jahren, habe ich ebenfalls spät am Abend nach dem Konsum von 4 (0,5l) Bier zusätzlich eine mir unklare Menge Schnaps getrunken. Der Abend endete ebenfalls mit einem Filmriss.


18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja. Im Alter von 23-25 habe ich sehr viel Sport getrieben und habe gänzlich auf Alkohol verzichtet. Es kam mal vor das ich einen Radler getrunken habe oder ein Alkololfreies Bier, jedoch nicht mehr als 2 Mal im Jahr. Eventuell an Sylvester ein Glas Sekt.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)


Früher habe ich meinen Konsum stets heruntergespielt und aufkommende Negativ-Entwicklungen bagatellisiert. Ich fühlte mich in Beisein meiner Trinkfreunde normal, Alkoholkonsum wurde stets als Selbstverständlichkeit angesehen. Bei pflichtbewusster Einhaltung beruflicher und Schulischen Pflichten habe ich meinen Konsum immer als moderat betrachtet.

Jedoch sehe ich das Trinkverhalten im meinen jungen Jahren aus der heutigen Perspektive anders.

Es war oft dann doch zu viel, jedoch war es im Damaligen Freundeskreis normal hin und wieder mal was zu trinken. Man kam sich normal vor.


Mit den Jahren habe ich dazugelernt und stets auf den Konsum geachtet.

Jedoch an dem Unfallabend verfiel ich in alte Muster und der Alkohol floss in höheren Mengen als die Jahre davor. Das schlimme dabei war, das ich es nicht so sehr gemerkt habe und es lag wahrscheinlich am Schnapskonsum und deren verzögerte Wirkung, die mich dann letztendlich so betrunken gemacht hat um auf solch einen hohen Promillewert zu kommen.





20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)


Nachdem ich mich für eine Freiwillige 6 Monatige Abstinenz Mitte Februar entschieden habe, trinke ich keinen Alkohol mehr. Aber auch seit dem Unfall habe ich keinen Alkohol mehr zu mir genommen.
Ich hatte leider im Oktober ( mein Geburtstag ) 1 Bier getrunken und an Sylvester 1 Glas Sekt. Was dazu führte das ich meine Haare zur Analyse nicht abgeben konnte als ich erfuhr das es besser wäre einen Abstinenznachweis zu belegen.


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 01. Januar 2018
( Beginn Abstinenznachweis war Mitte Februar aufgrund der damit verbundenen Kosten. Als Student musste ich erst die Strafe und das Auto zahlen, was eine immense menge Geld war. )

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Trinke sehr selten bis garnicht Alkoholfreies bier. Da es nicht wie echtes Bier schmeckt und ich auch nach keinem Ersatz suche.
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  #3  
Alt 04.06.2018, 19:58
daniell daniell ist offline
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23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Weil ich auch davor schon wenig getrunken habe und für mich beschlossen habe es noch weniger zu tun. 
Ich mag das Betrunken sein nicht, ich mag den Anblick von Menschen im Vollrausch nicht und finde es eher abwertend den Kontrollverlust den man durch Alkohol erleidet. Ich habe für mich gelernt das Alkohol nicht zu meinem Typ Mensch passt und würde auch gerne in Zukunft darauf verzichten oder mal zu einem besonderen Anlass ein Bier zu trinken.



24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?





25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nach einer Reflexion über künftige Erwartungen und Entwicklungen bzgl. meines weiteren Lebens habe ich mich entschlossen, so gut wie keinen Alkohol mehr zu trinken. Und wenn ich dann jemals Alkohol trinke, dann kontrolliert und mit einer Grenze von einem Bier.

Es fiel mir nicht schwer, keinen Alkohol mehr zu trinken da ich es auch nicht gewohnt war welchen zu trinken.

Es gab Tage an denen ich gerne bei einem heissen Grillabend ein Radler getrunken hätte, jedoch löste ich mich schnell von dem Gedanken und konnte problemlos darauf verzichten.



26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Da sich bis auf den


27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?








28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)


Es kann keine Garantie sowie Vorhersagen für zukünftiges Geschehen geben. Jedoch versuche ich stets mich selbst zu reflektieren und mit einem Erwachsenen Verstand an die Sache ranzugehen.
Ich habe letztmalig meine Alkoholkonsum Grenze durch den Vorfall gezeigt bekommen und werde bestmöglich versuchen soetwas zu vermeiden. Auch wenn ich weiss das ich nur ein Bier trinken werde, lasse ich meinen Autoschlüssel zuhause um garnicht erst in so eine Situation mehr zu geraten.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Diese Frage sollte sich bei anhaltender Abstinenz von selbst beantworten. Und wie in Frage 28. erklärt, werde ich den Autoschlüssel stets zuhause lassen wenn ich auch nur ein Bier trinke.


30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
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  #4  
Alt 04.06.2018, 23:00
MrMurphy MrMurphy ist gerade online
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Hallo

Herzlich willkommen im Forum.

Für eine MPU ist dein Wissen noch nicht ausreichend. Deine Antworten widersprechen sich teilweise und zeigen eine fehlende Vorbereitung zur MPU.

Zunächst musst du dich für kontrolliertes Trinken oder Abstinenz entscheiden, jeweils für den Rest deines Lebens.

Abstinenz heißt, jeden Tropfen Alkohol vermeiden. Abstinenznachweise bringen nur etwas, wenn du mit Abstinenz in die MPU gehen willst.

Wenn du bei Abstinenz eine Antwort wie

Zitat:
Auch wenn ich weiss das ich nur ein Bier trinken werde ...
gibst, ist die MPU gelaufen, da du Abstinenz offensichtlich nicht mal ansatzweise verstanden hast.

Für den Vorfall nennst du zwei verschiede Daten, welches Datum ist korrekt?

Ich will dir auch ein Beispiel für einen Widerspruch nennen, der bei der MPU sehr kritisch gesehen würde:

Du schreibst

Zitat:
Und wie in Frage 28. erklärt, werde ich den Autoschlüssel stets zuhause lassen wenn ich auch nur ein Bier trinke.
Wie soll dass eine Fahrt verhindern, wenn du laut Frage 1 sogar bei Mistwetter 6 km zu deinem Auto gelaufen bist? Zudem: Wenn der Schlüssel zu Hause ist, dann das Auto doch wohl auch? Wenn du nach Hause kommst und du etwas wichtiges vergessen hast oder tun willst, hast du dort doch Schlüssel und Auto in Griffweite. Wie willst du dem Gutachter das erklären?

Gruss

MrMurphy
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  #5  
Alt 05.06.2018, 01:01
kapomick kapomick ist gerade online
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Ich hab mir mal deinen FB angeschaut, der zugegeben wie @MrMurphy schon angemerkt hat, noch voller Widersprüche steckt. Kommentieren werde ich ihn aber aktuell nicht:
1. Du hast die Königsfrage 12 nicht beantwortet. Darum dreht sich alles. Nur wenn du weißt, warum du diese Giftfestigkeit entwickelt hast, dann weißt du, warum du dies künftig vermeiden kannst. Ohne Antwort kommst du hier nicht weit.

2. Deine Trinkhistorie hat absolute Kaschierungs- oder Beschönigungstendenzen. Du hast nie in deinem Leben mehr als 4 oder 5 Bier getrunken, an diesem Abend aber ohne ersichtlichen Grund 7, Schnaps und Vodka. Das glaubt dir kein Mensch. Wenn du nicht schon früher ähnliche Mengen Alkohol mal konsumiert hättest, wärest du am Wegesrand eingeschlafen und nicht 1,5h durch den strömenden Regen gelaufen und dann noch alkoholisiert gefahren. Und die Behörde war ja noch großzügig. Sie hat wohl zurückgerechnet, was ihr bei mir als 2h zwischen Trinkende und BAK zusteht, weshalb du auf 1,67‰ hochgestuft wurdest. Realistisch warst du bei Trinkende aber über 1,7‰. Und das hättest du nicht erreicht, wenn dir diese Trinkmengen völlig unbekannt gewesen wären, wie du das in Frage 10 ja angibst. Da solltest du noch mal in dich gehen. Zumal du ja immer wieder durchscheinen lässt, dass es in deiner früheren Jugend wilder zugegangen sein muss (siehe Fragen 14, 16, 17, 19). Das drückt sich in den Trinkmengen allerdings null aus.

3.
Zitat:
Im Alter von 23-25 habe ich sehr viel Sport getrieben und habe gänzlich auf Alkohol verzichtet. Es kam mal vor das ich einen Radler getrunken habe oder ein Alkololfreies Bier,
Erkenne den Fehler! Wenn du GÄNZLICH auf Alkohol verzichtest, dann heißt das: NULL, NADA, NOTHING. Auch kein Radler. Das ist wie ein bisschen schwanger. Entweder abstinent oder nicht. Und das möge für auch für deine Zukunft gelten. Entweder du wählst den Weg AB, wobei ich deine Begründung diesbezüglich noch sehr dürftig finde oder du machst KT. Das sei bei deiner BAK ja auch ok.
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  #6  
Alt 06.06.2018, 22:52
daniell daniell ist offline
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Vielen Lieben Dank das ihr euch die zeit genommen habt wenigstens einen blick darauf zu werfen.
Das weiß ich sehr zu schätzen!
@MrMurphy und @kapomick, Ihr habt vollkommen recht und dafür bin ich dankbar mir die Augen weiter zu öffnen und offener meine Geschichte zu erzählen.

Anbei ersteinmal die Fragen 8. - 13. Korrigiert und ergänzt.


@MrMurphy: das Datum ist der 09.08.2017. Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen.
Ich werde auch die Fragen ab 13. weiter bearbeiten bis ich die Wiedersprüche ausgemerzt habe. Ich habe mir anfangs alles von der Seele geschrieben um Anhaltspunkte zu haben. Werde mir natürlich die Zeit nehmen und jede Frage überdenken.


@kapomick: Ich werde auch deine Anmerkungen alle Berücksichtigen. Ich wollte erst die Fragen 8-13 Korrigieren um nicht durcheinander zu geraten. Aber auch du hast vollkommen recht das sich das sehr widerspricht. Ich versuche morgen dann die weiteren fragen anzupassen und mir in Ruhe Gedanken machen. Auch dir ein riesen Dankeschön für die guten Denkanstöße


Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen? (Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Zwischen 15 und 16 Jahren. Damals hatten ich mit zwei freunden aus der clique ein Sechser-Pack Bier geteilt ( 2x 0,33 Bier Export jeder) und waren verhältnismäßig gut angetrunken, da es die erste richtige Erfahrung war mit Alkohol und ich nicht viel vertragen habe.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Im Alter von 16-19 ist der Alkoholkonsum gestiegen. Ich habe mit meiner damaligen Clique an immer mehr Wochenenden im Monat getrunken. Meist auf Geburtstagen und Privaten Parties.
Anfangs waren es nur 1-3 0,33 Bier, da es auch gereicht hat weil man nicht so Trinkfest war.
Später waren dann Alkopops populär und ich habe diese lieber getrunken als Bier weil es nicht so Bitter war.
Mit den Monaten und Jahren bis zum 19. Lebensjahr kam auch härterer Alkohol hinzu. Vodka-Orange/Energy sind dann zum Standart geworden auf Parties und beim Vorglühen.

Früher war das noch relativ regelmäßig. Es gab kaum einen Monat wo man nicht 1-2 Mal auf Parties oder mit Freunden einige Gläser getrunken hatte.

Ab dem 20/21 Lebensjahr wurde der Alkoholkonsum weniger. Das Arbeitsleben, eine neue Lebenspartnerin und der Führerschein wurde zunehmend wichtiger sodass man nicht mehr so häufig dazu kam viel zu trinken.
Wenn ich aber dann doch auf einen Geburtstag eingeladen war oder eine Party bevorstand, den Alkohol wie in früheren Zeiten in größeren Mengen konsumiert habe.

Ab dem 21. Lebensjahr nahmen die Trinkabende und die Alkoholmenge ab. Ich hatte irgendwie genug davon und habe nur noch relativ selten ( 1-2 Mal im Monat einige Bier am Wochenende getrunken.) Es gab aber auch Abende an denen ich mich überschätzt habe durch den ungeregelten Alkoholkonsum. Deshalb passierte es auch mal das ich über mein Limit getrunken habe und mich übergeben.

Durch ein geregeltes Leben, eine 4 Jährige Beziehung, und regelmäßigen Sport von 21-25, habe ich es nicht mehr wirklich für nötig gehalten betrunken zu sein. Durch den unregelmäßigen Konsum haben mir bereits 2 Bier gereicht um „angeheitert“ zu sein, was mir meist auch gereicht hat.

Es kam schonmal vor das ich mich überreden lassen habe, bzw. Selbst entschieden habe auch mal mehr zu trinken ( 1-4 mal im Jahr. ) Das heisst ich habe dann noch 1-3 Schnaps mitgetrunken und eventuell noch einen Longdrink. Für meine Verhältnisse war das schon ziemlich viel und ich habe da jedesmal den Tag danach bereut, da man ich nicht mehr wie in jungen Jahren den Kater gut weggesteckt habe.

Von 26-29 ist mein Alkoholkonsum noch weiter zurückgegangen. Maximal 1 mal im Monat was getrunken ( max 2 Bier oder einen Cocktail ). War auch meist gerne der Fahrer wenn wir mit freunden auf Parties gefahren sind.
Manchmal habe ich 1 Bier oder Radler beim Grillabend getrunken.

Alkoholexzesse gab es nicht mehr, da ich mit den Jahren dazugelernt habe.

Bis natürlich zum Unfallabend. Ich habe mich selbst stark überschätzt und die Alkoholmengen falsch eingeschätzt. Ich dachte mir an diesem Abend, das ich wohl einmal wieder gut trinken kann.


10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken? (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Von 15-20 Jahren:
Anfangs wenige 0,33 Bier. So 1-3 Wochenenden im Monat.
Später kamen Alkopops hinzu 2-3 Stück.
Manchmal auch 1-2 Schnaps zusätzlich.
Vodka und andere Harten Alkoholsorten kamen ab dem 17/18 Lebensjahr hinzu.
Meist waren es 2-4 Longdrinks, manchmal auch kurze Schnaps 1-2 und eventuell noch 1-2 Bier, je nach länge der Feier.

Damals habe ich auch die ersten Erfahrungen mit Wetttrinken gemacht, musste jedoch schnell lernen das ich nicht dafür geeignet bin. Aber ich wollte mich damals unter meinen Freunden beweisen.
Es gab Abende 2-4 Mal im Jahr, wo ich mich stark überschätzt habe und es ein wenig mehr wurde. Ich habe in dieser zeit mehrere Vollrausch Abende erlebt und auch Filmrisse erlebt. Zum Glück nicht so häufig,
jedoch haben die Erfahrungen mich dazu gebracht meine Grenzen auszutesten.

Von 21-25
So 1-2 Mal im Monat 2-3 Flaschen Bier. Da ich für mich in den jahren davor gelernt habe das ich Harten Alkohol schlecht einschätzen kann.
Jedoch nicht regelmäßig 1-2 Mal im Monat. Es gab Wochenenden da habe ich 1-2 Bier mehr getrunken habe, aber auch ganze Monate wo ich komplett nicht getrunken habe. Habe damals viel Sport getrieben.

Von 26-29
Nicht regelmäßig aber so 1-2 Mal im Monat/2 Monaten ein wenig getrunken.
Es waren vieleicht 1-3 Bier, je nach Dauer des Abends. Eventuell auch mal ein Cocktail wenn man in einer Strandbar war.
Manchmal auch beim Grillen einen Radler oder 1 Bier. Jedoch auch nicht immer und nicht regelmäßig.


12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive)

Anfangs wollte ich dazugehören. In der damaligen Clique war es "cool" Alkohol zu trinken.
Ich wollte nicht der Aussenseiter sein der dagegen ist. Der Alkoholrausch hat mir damals auch spaß gemacht weil ich so aus mir rauskam und mich zugehörig gefühlt habe. Da ich in meiner Kindheit ein eher introvertierter Mensch war, hat es mir geholfen mich zu öffnen und mutiger zu sein.
Ich habe es auch nicht hinterfragt ob die Mengen die man zu sich genommen hat in Ordnung sind. Ich habe eher meine Grenzen ausgekostet und einfach die Abende mit meinen freunden genossen.

Auch Probleme in der Schule oder Familie wurden durch den Alkohol unter den Teppich gekehrt und ich fühlte mich zur damaligen zeit betrunken sorgenfrei. Die Hauptgründe waren eher weil es Hemmungsbefreiend war und das Mittrinken aus Gruppenzwang, um sich nicht auszugrenzen.



13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)


Wenig Alkohol wirkte häufig stressbefreiend und lösend, vor allem nach einer anstrengenden Woche.
Ich wurde lockerer und konnte schneller und einfacher das Gespräch mit fremden suchen.
Mein Selbstbewusstsein stieg auch durch den Alkoholkonsum.

Bei zu viel Alkohol habe ich meine Motorischen Fähigkeiten mehr und mehr verloren. Orientierungslosigkeit und leichte Reizbarkeit bei unpassenden Situationen waren auch vorhanden. Ab einem bestimmten Pegel wurde ich einfach nur Schläfrig und Müde und wollte immer nur noch in das Bett. Im Bett hat sich dann alles gedreht, was dazu führte das ich mich manchmal übergeben musste.

Auch der Tag danach bei zu viel Alkohol war sehr schlimm, da man Verkatert war und sogesehen zu nichts zu gebrauchen war.
[/quote]
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  #7  
Alt 06.06.2018, 23:39
daniell daniell ist offline
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So, hier auch die Fragen 14-18.


14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Wenn ich dann mal im Rausch war, bzw übermäßig getrunken habe, fiel ich bei nüchternen Leuten durch mein Auftreten auf. Dies machte sich bemerkbar durch Lallen und auch Koordinationsschwächen. Auch verbale Grenzüberschreitungen sind vorgekommen, wofür ich mich dann am nächsten tag sehr geschämt habe.



15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich kam zwar den Pflichten unter der Woche stets nach, jedoch nach langen Parties und viel Alkohol an Wochenenden war ich am nächsten tag nicht zu gebrauchen. Ich habe mich dann eher zurückgezogen und viel geschlafen.

Auch meine Eltern hatten in meiner Jugend mich belehrt damit ich langsam anfangen soll mich in den Griff zu bekommen.

Anfangs habe ich nicht auf Sie gehört, als die Pflichten und Aufgaben mit dem Alter wuchsen, verstand auch ich das man langsam anfangen soll weniger zu trinken.

Da ich unter der Woche nahezu nie getrunken habe, ausser es gab einen Anlass ( Geburtstagsparty in den ferien), hat sich das nur am Wochenende bemerkbar gemacht.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.


Mein Alkoholkonsum wurde mit dem Beginn des 16.Lebensjahres regelmäßig, da ich noch unreif war und es auf die leichte Schulter genommen habe. In der Zeit habe ich meine Grenzen gelernt und meine Erfahrungen mit dem „betrunken sein“ gesammelt. Ich wollte dazugehören und auch einer von den "coolen" jungs sein die viel Alkohol vertragen und mithalten können.
Auch der Schulstress und Familiäre differenzen trugen dazu bei das man am Wochenende die "stressige" Woche mit einem Rausch beendet hat.

Im Laufe der letzten Jahre bis zum 29. Lebensjahr reduzierte sich der Alkoholkonsum dafür mehr und mehr. Durch bewusstere Ernährung, Sport und eine Glückliche Beziehung ist Alkohol nach und nach aus meinem leben getreten. Zwar nicht gänzlich, da ich angefangen habe Kontrolliert zu trinken und aus meinen Jugendfehlern gelernt habe.



17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?


Im Alter von 16 Jahren hatte ich meinen ersten Vollrausch. Im Rahmen einer Teenie-Party nahm trank ich zu meinem Bierkonsum einige Schnapsgläser und ein Mischgetränk. Da ich bis dato Erfahrungen nur mit Bier gesammelt habe, hatte ich danach einen Filmriss und kam 1-2 Stunden später in meinem Bett zuhause wieder zu Bewusstsein.

Es gab auch momente wo ich so viel getrunken habe bis ich mich übergeben musste. Jedoch nur im Alter von 16-18 und auch da nicht regelmäßig.


Später, im Alter von ca. 22 Jahren, habe ich ebenfalls spät am Abend nach dem Konsum von 4 (0,5l) Bier zusätzlich eine mir unklare Menge Schnaps getrunken über den Abend verteilt. Der Abend endete ebenfalls mit einem Filmriss.


18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja, ich hielt zum Teil abstinente Phasen von bis zu 10 Monaten ein, um mir selbst zu beweisen, dass ich auch ohne Alkohol kann, da ich Phasen hatte in denen ich mich ausschließlich gesund ernährt habe und 6 tage die Woche Sport getrieben habe. Allerdings habe ich keine lebenslange Abstinenz Entscheidung getroffen, weswegen ich nach dieser Phasen wenig Alkohol konsumiert habe.

Die Phasen erstreckten sich im Alter von 23-25 Jahren. Mal waren es 10 Monate, dann 1-2 mal ein wenig getrunken, dann wieder mehrere Monate komplett Abstinent.
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  #8  
Alt 07.06.2018, 12:14
mats mats ist offline
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Hi @daniell.
Also nichts für ungut, aber wenn deine gestern eingestellte überarbeitete Frage 10 tatsächlich Deine Trinkhistorie ist, dann müssten 99,8 % aller Autofahrer irgendwann mal zur MPU
Demnach hast Du ja im jugendlichen Leichtsinn mal über die Stränge geschlagen aber ab dem 21 Lebensjahr erkenne ich daraus nur noch einen sehr sehr kontrollierten Umgang mit Alkohol.
Aber mit sowas erreicht der Körper niemals das Training, mit einer BAK von 1,67 klarzukommen. Und Du bist damit immerhin 6 km zu Fuß gelaufen und noch gefahren.
Ich hatte damals eine BAK von 1,84 und musste im Rahmen meiner Aufarbeitung feststellen, dass ich dafür einige Zeit echten Mißbrauch betrieben hab.
Und ein untrainierter Körper liegt bei Deiner BAK kotzend im Straßengraben.
Sorry, aber ein Gutachter bei der MPU geht von Erfahrungen aus und zur Erreichung der MPU Promillegrenze 1,6 gibt es irgendwo hier im Forum sogar Kriterien, was bei Gewöhnung an Alkohol zu Grunde gelegt wird.
Und dann wird im Rahmen der Trinkhistorie geschaut, ob KT reicht oder AB verlangt wird.
Im Rahmen der MPU wird der Gutachter Deine BAK und Deine Trinkhistorie werten und Dir schlicht und einfach nicht glauben.
Er wird Dir absolute Verschönerungstendenzen und mangelnde Aufarbeitung attestieren und Dich durchfallen lassen.

Bei Frage 12 sprichst Du nur über äußere Motive. Du wolltest dazugehören.
Äußere Motive werden Dich aber Dein ganzes Leben begleiten und immer wiederauf Dich zukommen.
Und dazugehören will man sein ganzes Leben. Am Arbeitsplatz, in der Familie, Gemeinde, Freundeskreis....
Warum also würdest Du heute nicht mehr trinken? Was wäre anders?
Für die MPU ist daher ganz entscheidend, neben verständlichen äußeren Motiven sogenannte "innere Motive" auszuarbeiten.
Andere Menschen wollen ja auch dazugehören, aber warum trinken die nicht?
Was ist bei Dir anders, daß Du getrunken hast?

Nur die Bewältigung von inneren Motiven macht Dich stark für das Bestehen gegenüber äußeren Einflüssen.

Analysiere Deine Person mehr.
Warum warst Du als Kind introvertiert, was waren die Probleme in Familie oder Schule? Warum war es für Dich nur durch Alkohol lösbar?
Und was ist oder wäre heute anders?
Sowas gehört in die Aufarbeitung mit der ein GA erkennt, da hat sich jemand Gedanken gemacht.

LG
mats
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  #9  
Alt 07.06.2018, 15:27
daniell daniell ist offline
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Ersteinmal Danke für deine offene und ehrliche Meinung @mats.


Zitat:
Zitat von mats Beitrag anzeigen
Hi @daniell.
Also nichts für ungut, aber wenn deine gestern eingestellte überarbeitete Frage 10 tatsächlich Deine Trinkhistorie ist, dann müssten 99,8 % aller Autofahrer irgendwann mal zur MPU
Demnach hast Du ja im jugendlichen Leichtsinn mal über die Stränge geschlagen aber ab dem 21 Lebensjahr erkenne ich daraus nur noch einen sehr sehr kontrollierten Umgang mit Alkohol.
Aber mit sowas erreicht der Körper niemals das Training, mit einer BAK von 1,67 klarzukommen. Und Du bist damit immerhin 6 km zu Fuß gelaufen und noch gefahren.
Ich hatte damals eine BAK von 1,84 und musste im Rahmen meiner Aufarbeitung feststellen, dass ich dafür einige Zeit echten Mißbrauch betrieben hab.
Und ein untrainierter Körper liegt bei Deiner BAK kotzend im Straßengraben.
Sorry, aber ein Gutachter bei der MPU geht von Erfahrungen aus und zur Erreichung der MPU Promillegrenze 1,6 gibt es irgendwo hier im Forum sogar Kriterien, was bei Gewöhnung an Alkohol zu Grunde gelegt wird.
Und dann wird im Rahmen der Trinkhistorie geschaut, ob KT reicht oder AB verlangt wird.
Im Rahmen der MPU wird der Gutachter Deine BAK und Deine Trinkhistorie werten und Dir schlicht und einfach nicht glauben.
Er wird Dir absolute Verschönerungstendenzen und mangelnde Aufarbeitung attestieren und Dich durchfallen lassen.
Weisst du was das schlimme ist? Das ich selbst nicht verstehen kann wieso ich das überhaupt verkraften konnte ohne mich zu übergeben oder einzuschlafen.
Vor dem Unfall habe ich ca 1 mal im Monat (nicht regelmäßig) getrunken. Es waren eventuell 1-3 Bier und 2-3 Longdrinks ( wenns hoch kommt noch einen kurzen Schnaps). Das hat mir meist schon gereicht um gut "dabei" zu sein.
An dem tag des Unfalls war ich wie im Rausch/Trance. Ich bin stark in meine alten muster verfallen ( leicht Reizbar, aber trotzdem nicht auf Stress aus gewesen. Aber auch Lustig und Heiter und sehr froh darüber viele alte Leute getroffen zu haben). Ich hatte nur sehr kurze Aussetzer an die ich mich nicht zu 100% erinnern kann, waren aber vll 10-20 Minuten vom ganzen Abend.

Es schockiert mich sogar das ich so viel ausgehalten habe! Und ich weiss auch das es unglaubwürdig klingt, aber was soll ich machen?
Aber ich müsste Lügen wenn ich sagen muss das ich mich vor dem Unfall oft stark betrunken habe.

Vielleicht war es eine Mischung aus Euphorie/Adrenalin und Frischluft die mich dazu gebracht hat. Ich muss hierzu noch weiter in mich gehen und hoffe das ich auf die Ursache stoße. Danke hierfür



Zitat:
Zitat von mats Beitrag anzeigen
Bei Frage 12 sprichst Du nur über äußere Motive. Du wolltest dazugehören.
Äußere Motive werden Dich aber Dein ganzes Leben begleiten und immer wiederauf Dich zukommen.
Und dazugehören will man sein ganzes Leben. Am Arbeitsplatz, in der Familie, Gemeinde, Freundeskreis....
Warum also würdest Du heute nicht mehr trinken? Was wäre anders?
Für die MPU ist daher ganz entscheidend, neben verständlichen äußeren Motiven sogenannte "innere Motive" auszuarbeiten.
Andere Menschen wollen ja auch dazugehören, aber warum trinken die nicht?
Was ist bei Dir anders, daß Du getrunken hast?

Nur die Bewältigung von inneren Motiven macht Dich stark für das Bestehen gegenüber äußeren Einflüssen.

Analysiere Deine Person mehr.
Warum warst Du als Kind introvertiert, was waren die Probleme in Familie oder Schule? Warum war es für Dich nur durch Alkohol lösbar?
Und was ist oder wäre heute anders?
Sowas gehört in die Aufarbeitung mit der ein GA erkennt, da hat sich jemand Gedanken gemacht.


12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive)

Anfangs wollte ich dazugehören. In der damaligen Clique war es "cool" Alkohol zu trinken.
Ich wollte nicht der Aussenseiter sein der dagegen ist. Der Alkoholrausch hat mir damals auch spaß gemacht weil ich so aus mir rauskam und mich zugehörig gefühlt habe. Da ich in meiner Kindheit ein eher introvertierter Mensch war, hat es mir geholfen mich zu öffnen und mutiger zu sein.
Ich habe es auch nicht hinterfragt ob die Mengen die man zu sich genommen hat in Ordnung sind. Ich habe eher meine Grenzen ausgekostet und einfach die Abende mit meinen freunden genossen.

Die Hauptgründe waren eher weil es Hemmungsbefreiend war und das Mittrinken aus Gruppenzwang, um sich nicht auszugrenzen.

Innere Motive:
Es hat mir damals Spaß gemacht berauscht und benebelt zu sein. Ich habe das Gefühl gemocht nicht mehr die volle Kontrolle zu haben und mal loslassen zu können. Ich konnte mich mit Alkohol entspannen und einfach loslassen weil ich in meinen Jungen jahren mich nicht stark mit mir selbst befasst habe und auch nicht wusste wie man sonst aus sich rauskommt und wie man überhaupt ohne alkohol spaß haben kann auf Parties wenn alle um einen Betrunken sind und Spaß haben. Ich wollte in diesem Moment einfach nur sein wie die anderen.

Ich hatte Probleme in der Schule weil ich meist zu den schlechteren Schülern auf einem gymnasium gezählt habe. Und bin auch in der 7. Klasse sitzengeblieben durch meine schlechten Leistungen. Jedoch war mir schule damals egal und ich habe nur das nötigste gemacht.
Dadurch hatte ich Probleme in der Familie, weil ich schlechte Noten hatte und die Eltern sich sorgen gemacht haben. Der Alkohol half mir aber die Sorgen und Ängste einfach gehen zu lassen die meine Zukunft betreffen. Zur direkten Problembewältigung habe ich es nicht jedoch nicht genutzt, da ich die schule damals nicht als Problem gesehen habe. Jedoch war es ein schöner nebeneffekt des Alkohols nicht mehr an die Schule und die Noten und der Eltern denken zu müssen. Wenn man es genau nimmt habe ich es auch zur Problembewältigung getrunken, jedoch wurde es mir später bewusst

-------------

Ich war früher als Kind zwar sehr beliebt im Freundeskreis, jedoch hatte ich ein vermindertes selbstwertgefühl. Mit 5 Jahren kam ich mit meinen Eltern nach Deutschland und ich habe mich stets bemüht dazuzugehören. Mal hat es gut geklappt, mal nicht. Auch wenn ich ein verhältnismäßig schlaues Kerlchen war, habe ich mich meist nicht getraut meine Meinung oder Wissen in der Schule zu äußern. Im Freundeskreis war ich dann aber immer der coole und habe stets das gemacht was meine Freunde taten um mitzuhalten. Wir haben unfug getrieben, Alkohol getrunken und waren die "coolsten" in unserer Gegend.
Meine Introvertiertheit schließe ich auf die Erziehung meines Vaters. Seine Erziehung war streng und eher auf Tadel ausgelegt als auf Lob. Somit wurde ich nie gelobt, sondern nur getadelt wen ich was falsch gemacht habe. Deshalb habe ich eine Grundangst gehabt "etwas falsch zu machen", aus der sich meine verschlossene Art geprägt hat. Alkohol war da der ausweg in meiner Jugend. Ich konnte das Gefühl loslassen "etwas falsch zu machen" und konnte der sein der ich bin.




Ich hoffe das ist jetzt offener und tiefgründiger. Ich danke auch weiterhin jedem für die nette mithilfe bis zu meinem Verkehrspsychologen Termin. Dort werde ich zwar auch nochmal vieles vertiefen, aber ich möchte mich bestmöglich darauf vorbereiten und mir über vieles meine Gedanken machen.
Danke :9

Geändert von daniell (07.06.2018 um 15:47 Uhr)
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  #10  
Alt 07.06.2018, 16:19
mats mats ist offline
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Hi,
das ist schon wesentlich deutlicher und lässt sich mit den Profis hier im Forum weiter entwickeln.
Du hast also damals in der Schule so wie ich das verstehe eine echte Zwickmühle erlebt.
In der Schule hast du dein echtes Können und Wissen oftmals nicht angewendet, weil du Angst hattest, als Streber mißachtet zu werden.
Damit hast Du Dir bei den gleichaltrigen eine Akzeptanz erkauft, die sich in schlechteren Zensuren rächte und Dir widerum die Kritik und die Tadel in der Familie brachte. Speziell von Deinem Vater.
Aber auch von seinen Eltern sucht man natürlich Anerkennung.
So hast Du dich wahrscheinlich in einem Teufelskreis bewegt, was zu dem schlechteren Selbstwertgefühl zumindest beigetragen hat.
Eine ähnliche Zwickmühle ergab auch meine Aufarbeitung.
In meinem Elternhaus erlebte ich regelmäßig Liebesentzug, wenn ich nicht den Erwartungen entsprach.
Diese Erfahrung hat mich bis in die spätere Beziehung alles tun lassen, nur um keinen Liebesentzug zu bekommen. Und in dem Versuch, immer alles gut zu machen, zehrten sich meine eigenen Kräfte immer mehr auf.
Der Alkohol war dann Entlastung von dem immer mehr steigenden inneren Druck.
Verstehst du, was ich meine mit innerem Motiv?
Nachdem ich das erkannt hatte, kann mich kein äußeres Motiv mehr instabil machen, weil ich jetzt eine Gegenstrategie für diese Gefühle habe.
Und das seit 4 Jahren.
Arbeite weiter mal die Kindheit auf in diese Richtung. Sehr oft liegt unser aller Alkoholproblem in der Kindheit verborgen.

Bezüglich Deiner Trinkhistorie glaube ich Dir gern.
Für den GA müßtest Du die Trinkvergangenheit etwas frisieren.
Du müßtest mehrmals durchaus eine ähnliche BAK gehabt haben und sei es, wenn Du von Feierlichkeiten, Sylvester, oder was auch immer erzählst.
Ich habe mir zu meiner MPU damals eine Grafik gemalt. Richtig schön per Hand.
Nach oben die Trinkmenge und zur Seite die Monate des Jahres.
Habe dann für die letzten 5 Jahre je eine gemalte Jahresgrafik dabei gehabt.
In der Farbe grün habe ich meine normalen Trinkmengen für die Monate markiert und mit einem roten Stift sogenannte Ausreisser markiert, an denen ich richtig zugelangt hatte und die BAK sozusagen in der Vergangenheit immer mal erreicht hab.
Hab dann von Grillfesten, Sylvester usw erzählt und konnte visuell meine Worte beim GA unterstützen, indem ich ihm das Blatt zeigte.
Vorteil war:
Die gleichen Blätter habe ich dann auch beim Arzt vorgelegt.
Sie haben mir geholfen, bei Beiden exakt das gleiche zu erzählen.
Und die handschriftliche Grafik sah richtig schön nach persönlicher individueller Vorbereitung und Aufarbeitung aus.
Du darfst nämlich Unterlagen bei der MPU dabei haben.
Also bastel mal Gelegenheiten in die Historie, bei denen Du die BAK schonmal gerissen hattest.
Das macht im Zweifel alles etwas glaubwürdiger ohne wirklich zu lügen.

VG
mats
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