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  #21  
Alt 13.05.2018, 13:11
Tezzko Tezzko ist offline
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Ich fände Geschichtsoptimierungen keineswegs schlimm. (solange sie einen vor Eigentoren bewahren) Man darf nur nicht in Widersprüche verfallen.

Ich habe eine Frage zu einem Zitat aus einem FB:
"Religiöse Erweckungen sind ein sehr starkes Motiv für eine Lebenswandlung und ein gutes Fundament für eine dauerhaft stabile Änderung."

Meint ihr wirklich der GA sieht das als gut an?
Ich bin in einer frei christlichen Gemeinde und gehe seit der Abstinenz und dem Lebenswandel häufiger hin und habe Gemeinschaft mit drogenfreien Leuten :-)

Ich hätte dabei eher Angst, dass der Gutachter denkt, dass man völlig am Rad dreht und sobald das mit dem Gottes Glauben wieder nachlässt zur Droge greift.
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  #22  
Alt 13.05.2018, 21:19
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samuel samuel ist offline
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Du wirst darauf begutachtet, ob Du geeignet bist ein KFZ sicher im Verkehr zu führen. Wenn Dir Dein Glauben Halt gibt und Dich von den Drogen fern hält ist das ein sehr guter Weg für ein positives Gutachten.
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  #23  
Alt 19.05.2018, 18:38
Tezzko Tezzko ist offline
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Standard Ich werde es versuchen :-)

Leute, ich habe für mich den Entschluss gefasst, es nach 6 Monaten zu probieren.
Dementsprechend muss ich Sachen weglassen bzw. verändern.

Inwieweit ein GA einen Menschen durchschauen kann, kann ich mir nicht vorstellen. Ich kann die Story relativ gut rüber bringen.
Ist auch nicht komplett aus den Fingern gezogen.

Ich habe viele Storys hier gelesen, wo Leute sich den größten Unsinn ausgedacht oder von anderen einfach kopiert haben und durchgekommen sind. Also unmöglich scheint es nicht zu sein.

Aber nur mit eurer Hilfe, kann ich das schaffen, meine Story anzupassen. Mein VP will nicht einsehen, dass ich es nach 6 Monaten probieren möchte. Werde trzdem noch einige Male zu ihm gehen, um am Ende auf dem Papier stehen zu haben, dass ich ihn ein paar mal öfter besucht habe, als wie bisher 4 mal.
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  #24  
Alt 19.05.2018, 18:44
Tezzko Tezzko ist offline
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Ich hoffe sind keine Widersprüche drin, hab öfters korrigiert. Und muss wie gesagt optimal anpassen.

Weshalb sind Sie heute hier?
Ich bin heute hier, um Ihnen meine persönliche Veränderung aufzuzeigen und damit zu beweisen, dass ich fähig bin Konsum vom Führen eines Fahrzeuges zu trennen.
*Evtl. was anderes sagen oder ist das gut so?

Was ist passiert?
Ich wurde bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten und positiv auf THC getestet.

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
In der 7.ten Klasse, als man uns über Drogen aufgeklärt hat.

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Mitte Juli 2017

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?) Anfangs war es Neugier. Ich wollte mal etwas neues ausprobieren und es war zu der Zeit auch cool zu konsumieren. Ab da an gehörte ich zu einer Gruppe von Konsumenten und es war so, dass wir uns, meist am Wochenende, bei einem aus der Gruppe getroffen haben und zusammen konsumierten und zockten.
In der Woche habe ich 1-2 Joints geraucht, je nachdem wie lange der Abend ging. Nach der Trennung meiner Freundin konsumierte ich jeden oder jeden zweiten Tag 1-2 Joints.

Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Ich trinke keinen Alkohol. Lediglich bei Hochzeiten ein Glas Sekt zum Anstoßen.

Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Keine

Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Ja, ich wurde fauler und habe wichtige Freunde und meine Freundin vernachlässigt.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, weil ich dachte ich habe alles unter Kontrolle.

Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
2,9ng aktives THC und 72ng TCOOH

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
Ich konsumierte ab dem 20. Januar regelmäßiger als sonst, da sich meine Freundin von mir trennte und das hat mich nach ca. 4 1/2 Jahren Beziehung hart getroffen. Seit dem Tag konsumierte ich jeden oder jeden zweiten Tag, um das irgendwie zu verdrängen und mich auf andere Gedanken zu bringen.
* Ich habe nie alleine konsumiert. Will aber nichts verharmlosen

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
Ich habe 2 Joints am Abend vor der Auffälligkeit geraucht.
*eigentlich mit einem Freund, aber auch hier will ich nichts auf Freunde schieben. Evtl. ein Vorschlag?

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Ja, ich hatte frei und brauchte jemanden zum Reden.
*Auch hier ist nicht der Freund Schuld. Der Konsum gehörte zu unseren Treffen dazu. Das und das Zocken war das was mir gemeinsam hatten. Außerdem kannte er meine Freundin auch ziemlich gut

Wie sind Sie auffällig geworden?
Ich wurde ca. 3 Stunden nach dem Konsum, auf dem Heimweg, angehalten und positiv auf THC getestet.

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
Was war der Zweck der Fahrt?
Ich wollte nach Hause fahren.

Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
Geplant waren 12km und gefahren bin ich ca. 2,5km.

Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs? Nach meinem heutigen Wissenstand häufig (schätzungsweise 20 mal(Auto+Fahrrad)), da ich noch bis zu 72 Stunden nach dem Konsum nicht fahrfähig war/bin.
* als Fußgänger nimmt man doch theoretisch auch am Straßenverkehr teil, hinzufügen oder weglassen?

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich habe meist geschlafen und habe mich am darauffolgenden Tag fit und für fahrfähig gehalten. Heute ist mir bewusst, dass das Schwachsinn ist.


Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
Cannabis macht leichtsinnig, beeinträchtigt das Reaktionsvermögen und es kann zu einem Tunnelblick führen, indem man andere Verkehrsteilnehmer nicht wahr nimmt. Dadurch werden andere Fahrer und Fußgänger massiv gefährdet.

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
Ich kann nicht genau sagen, wie lange mein Körper braucht, um Drogen bzw. THC abzubauen, da es dafür keine Regel gibt. Als Richtwert würde ich sagen bis zu 72 Stunden nach dem Konsum.

Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Täglicher Konsum führt zu einer Abhängigkeit und der Konsument kann physische sowie psychische Schäden erleiden.

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Anfangs ein kollektives Rauscherlebnis beim Zocken. Durch den Konsum haben wir viel gelacht und uns amüsiert. Zum Ende meines Konsums hin, habe ich versucht die Trennung meiner Freundin und meine Probleme, wie das Vernachlässigen von Freunden/Freundin, Faulheit und Antriebslosigkeit zu verdrängen.

Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Mein Umfeld wusste nichts von dem Konsum.

Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Ja, die Trennung meiner Freundin.

Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer, mit welchem Erfolg?)
Nein

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Mir sind keine Verstöße bekannt. Mein Onkel ist aufgrund seiner Alkoholsucht verstorben.

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
Ich hatte kein Konsumpausen. Die Konsumspitze war die Zeit nach der Trennung meiner Freundin, da ich regelmäßiger konsumiert habe als sonst.

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Hier weiß ich nicht genau, was ich sagen soll.
Ich konnte auch ohne & habe halt immer beim Zocken(es gehörte zum Treffen dazu) + nach der Trennung konsumiert, will aber nichts auf die Freunde schieben. Evtl. ein Tipp?
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  #25  
Alt 19.05.2018, 18:44
Tezzko Tezzko ist offline
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Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Ich denke das ist jeder und rückblickend kann ich sagen:
Hätte ich weiter konsumiert wäre ich sehr wahrscheinlich abhängig geworden.

Waren sie Drogenabhängig?
Nein

Wieso passiert das nicht wieder?
Weil ich mich verändert habe und den Drogenkonsum hinter mir gelassen habe. Ich habe zum christlichen Glauben gefunden und nun ist mir klar, dass der menschliche Körper der Tempel Gottes ist und ich diesem nicht schaden will. Ebenfalls spricht die Bibel/das Wort Gottes darüber nicht süchtig zu sein. Ich nutze nun die Zeit, die ich damals dem Konsum und dem Zocken gewidmet habe, um mit nicht konsumierenden Freunden oder Glaubensgeschwistern Essen zu gehen, über Probleme oder das Wort Gottes zu sprechen, Freizeitaktivitäten auszuüben, programmieren zu lernen (für mein Gewerbe und die Gemeinde(Technik Team) und meine Gemeinde zu unterstützen.
Wir gehen oft zusammen raus, evangelisieren und erzählen anderen Menschen von Gott.

Hätten Sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja, ich hätte Cannabis nicht ausprobieren dürfen. Ich habe die möglichen Folgen des Konsums nicht ernst genommen.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Mir und meiner Gesundheit wegen. Ich habe eingesehen, dass mir Cannabis schadet und nur kurzfristig für Euphorie sorgt. Meine Erfolge in der letzten Zeit hingegen sorgen für ein dauerhaftes gutes Gefühl.
Auch bin ich nun gläubiger Christ und mein Glaube steht dem Konsum negativ gegenüber. Außerdem wurde ich in die Gemeinde aufgenommen, finde dort meinen Hilfe und meinen Halt und bin ein Teil des Technik Teams geworden.

Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Der Knackpunkt war meine Auffälligkeit. Es war ab nun für alle offenkundig, dass ich konsumiert habe, da ich meinen Eltern und meinem Umfeld über die Entziehung der FE berichtete. Mir wurde versucht zu helfen, den Konsum einzustellen und mich anderen Dingen im Leben zu widmen. Freunde haben mich versucht fernab von Drogen zu unterhalten, indem sie mich jedes Wochenende mit zum Fußball spielen in einem Verein mitgenommen haben. Anschließend habe ich einen gläubigen Christen kennengelernt, der mir vom Glauben erzählte und mich in seine Gemeinde eingeladen hat. Diese besuchte ich und ich habe eine Menge neuer Leute kennen gelernt, teilweise mit mehreren über meine Vergangenheit gesprochen und mir wurde viel von Gott erzählt.

Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht gelegentlicher Konsum in Betracht?
Weil der Konsum nun nicht mehr in mein Leben passt. Ich möchte meinen Glauben ausleben und dieser sieht keinen Konsum vor. Außerdem verfolge ich heute meine Ziele(Ausbildung/Studium, eigenes Gewerbe) & ein sportliches Hobby (Kraftsport oder am Wochenende Fußball spielen). Der Konsum von Cannabis hemmt meine Erfolge in all diesen Bereichen extremst. Es haben also andere Dinge in meinem Leben den Platz der Droge ausgefüllt, sodass für diese nun kein Platz mehr ist.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Ich habe mich positiv verändert und sehe heute den damaligen Konsum von illegalen Drogen als eine negative Entwicklung an. Ich hatte weder physisch noch psychische Probleme mit der Abstinenz und bin stolz darauf den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Ich habe neue Freunde gefunden und zu alten nicht konsumierenden Freunden engeren Kontakt. Wir unternehmen, fern von Drogen, schöne Dinge, wie zum Beispiel die Erkundung anderer Städte, das Studium der Bibel, gemeinsam Sport treiben und programmieren lernen. Das erfüllt heute mein Leben.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Meine Eltern haben mir meine Fehler verziehen und mich mental unterstützt, indem sie sagten, dass ich es schaffen werde mich zu verändern und eine engere Beziehung zu mir suchten, durch gemeinsames Zeit verbringen z.B. öfter gemeinsam etwas Essen gehen oder Filme schauen. Meine Freunde und meine Glaubensgeschwister haben maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Wir haben viel über meinen Konsum und meine Trennung gesprochen. Wir verbringen nun viel Zeit zusammen und nutzen die Zeit für Freizeitaktivitäten, zum Programmieren lernen, für das Bibelstudium oder für die Unterstützung unserer Gemeinde.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Durchwegs positiv. Mein Umfeld ist stolz auf mich und meine Veränderung. Außerdem wird mir gesagt, dass ich eine große Hilfe in der Gemeinde bin und das motiviert mich sehr stark.

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Anfangs ja, aber diese trennten sich nach und nach von mir, da meine Lebensweise sich verändert hat und ich zum christlichen Glauben gefunden habe.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ja, das waren die ersten Male, als ich „Nein“ zum Konsum gesagt habe.

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich werde keine Drogen mehr konsumieren. Es passt nicht mehr zu meinem Leben.

Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Ein beginnender Rückfall wäre für mich der Gedanke wieder konsumieren zu wollen. Ich würde in erster Linie Hilfe in meiner Gemeinde suchen und ggf. bei einem Psychologen.

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Ich konsumiere nach wie vor nur bei Hochzeiten ein Glas Sekt, um mit dem Brautpaar anzustoßen. Bei christlichen Hochzeiten wird meist sogar mit alkoholfreien Getränken angestoßen.


ANMERKUNG:

Um nochmal sicher zu gehen:
Werden die Fragen genau so bei der MPU gestellt?
Mir ist bewusst, dass es noch zusätzliche Zwischenfragen geben kann.

Ich habe gelesen es muss ein Problem gegeben haben, welches ich gelöst habe und nun wieder stabil dastehe. Geht das aus meiner Story hervor?

Schwer fällt es mir über früher zu sprechen. Warum habe ich konsumiert und nicht früher schon aufgehört, ob ich negative Folgen festgestellt habe oder nicht und ob es einen besonderen Grund gab. Weiß nicht so recht, was ich dort sagen soll.

Weil weshalb ich wirklich konsumiert habe, war eben Probleme verdrängen und der kurzzeitige Spaß an der Wirkung. In wie weit ich dieses Probleme verdrängen mit einbringen soll, weiß ich nicht. Ich will als gelegentlicher Konsument durchgehen. Ich habe nicht aufgehört, weil es in meinem Umfeld nun dazu gehörte und ich ein Teil der Gruppe war. Außerdem hat es Spaß gemacht und warum sollte ich dann aufhören?

Klar ist das schlecht für den Körper, Gefährdung der Fahrerlaubnis usw.
Aber das hat man halt alles in Kauf genommen. Und zu der Zeit war ich auch noch nicht gläubig.

Es war so, dass ich mich mit einem Freund getroffen habe um zu Zocken und das Rauchen gehörte nunmal dazu.
Man hat sich mit Lachflashs, Fresskicks und euphorischen Gesprächen vergnügt. Und selbstverständlich waren dort auch mehrere „Freunde“ mit denen wir dasselbe gemacht haben. Das heißt es gab auch Tage wo die Menge des Konsums durch die Freunde geteilt wurde.

Alleine habe ich nie gekifft. Ausschließlich in Gemeinschaft.

Und ich möchte auch nichts auf die Freunde schieben, sprich bagatellisieren. (Falls es irgendwo so rüberkommt, bitte Bescheid geben)
Nur war es eben nun mal so, dass ich durch diese Freunde an Drogen kam und diese dann ausprobiert habe. Wie oft und wie viel ich dann geraucht habe, ist eine andere Sache und die möchte ich so anpassen, dass man mir erstens meine ermittelten Werte glaubt und 6 Monate Abstinenz nichts als zu wenig dastehen.
Ich war der Konsument und ich habe die Entscheidung getroffen. Aber es war in erster Linie das Umfeld was mir das vorgelebt hat und mir hat mein Verkehrspsychologe gesagt, dass ich anderen Leuten nachahme, da ich Einzelkind bin und quasi seit ich lebe immer anderen nachgeahmt habe. Meinen Eltern konnte ich nicht großartig nachahmen, da ich in fast allem erfolgreicher bin und diese mir in Deutschland(wir sind Ausländer) nur wenig helfen konnten mich draußen in der Welt durchzusetzen. Also habe ich mich quasi immer von meinem Umfeld lenken lassen.

Das kann ich so bestätigen, aber nicht zu 100%.


Ich danke im Voraus.
Lieben Gruß an alle Member/Leser - Tezzko
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  #26  
Alt 22.05.2018, 13:52
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Weshalb sind Sie heute hier?
Ich bin heute hier, um Ihnen meine persönliche Veränderung aufzuzeigen und damit zu beweisen, dass ich fähig bin Konsum vom Führen eines Fahrzeuges zu trennen.
*Evtl. was anderes sagen oder ist das gut so?


Du gehst da hin weil Du die Zweifel der Behörde mit Hilfe des Gutachters ausräumen möchtest.

-------------------------

Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?) Anfangs war es Neugier. Ich wollte mal etwas neues ausprobieren und es war zu der Zeit auch cool zu konsumieren. Ab da an gehörte ich zu einer Gruppe von Konsumenten und es war so, dass wir uns, meist am Wochenende, bei einem aus der Gruppe getroffen haben und zusammen konsumierten und zockten.
In der Woche habe ich 1-2 Joints geraucht, je nachdem wie lange der Abend ging. Nach der Trennung meiner Freundin konsumierte ich jeden oder jeden zweiten Tag 1-2 Joints.


Was an "Konkrete Angaben" hast Du nicht verstanden?

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Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Ich trinke keinen Alkohol. Lediglich bei Hochzeiten ein Glas Sekt zum Anstoßen.


Kein Alkohol, bedeutet kein Alkohol. Gar nicht, niiiiiiieeeeeee.
Nicht mal zum Anstoßen.

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Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Mitte Juli 2017


+

7 Monate 2-4 Joints im Monat
Datum der Auffälligkeit - 16.01.2018


Ich konsumierte ab dem 20. Januar regelmäßiger als sonst

Tja, eventuell machst Du mal eine Zeitleiste, was wann war, damit die:

Nach meinem heutigen Wissenstand häufig (schätzungsweise 20 mal(Auto+Fahrrad))

auch eine rechnerische Grundlage bekommen, so wie sich das hier gelesen darstellt scheint mir das stark untertrieben.

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Ich mach heute abend weiter.
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  #27  
Alt 22.05.2018, 20:57
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Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich habe meist geschlafen und habe mich am darauffolgenden Tag fit und für fahrfähig gehalten. Heute ist mir bewusst, dass das Schwachsinn ist.


Wie haben Sie vermieden dicht Auto zu fahren? lautet die Frage, nicht: Was dachten Sie so?

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Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Hier weiß ich nicht genau, was ich sagen soll.
Ich konnte auch ohne



Das ist die korrekte Antwort für alle, welche nicht süchtig sind.

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da ich meinen Eltern und meinem Umfeld über die Entziehung der FE berichtete

dem Gutachter besser nicht, streich das.

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Ich habe gelesen es muss ein Problem gegeben haben, welches ich gelöst habe und nun wieder stabil dastehe. Geht das aus meiner Story hervor?

sieht Du hier ein Problem beschrieben?

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Anfangs ein kollektives Rauscherlebnis beim Zocken. Durch den Konsum haben wir viel gelacht und uns amüsiert. Zum Ende meines Konsums hin, habe ich versucht die Trennung meiner Freundin und meine Probleme, wie das Vernachlässigen von Freunden/Freundin, Faulheit und Antriebslosigkeit zu verdrängen.


Verlassen werden gfeht immer einher mit Zurücksetzung, sich nicht mehr geliebt fühlen, Verlust. Damit umgehen zu können ist oft ein heftiges Problem, welches zu verarbeiten nicht vielen Menschen gelingt. Dazu sollte es eine Art Vorgeschichte geben. Hast Du das schon mal erlebt (Haustier, Großeltern, Freundschaft wegen Umzug)?


Ich war der Konsument und ich habe die Entscheidung getroffen. Aber es war in erster Linie das Umfeld was mir das vorgelebt hat und mir hat mein Verkehrspsychologe gesagt, dass ich anderen Leuten nachahme, da ich Einzelkind bin und quasi seit ich lebe immer anderen nachgeahmt habe. Meinen Eltern konnte ich nicht großartig nachahmen, da ich in fast allem erfolgreicher bin und diese mir in Deutschland(wir sind Ausländer) nur wenig helfen konnten mich draußen in der Welt durchzusetzen. Also habe ich mich quasi immer von meinem Umfeld lenken lassen.

Das wirft ein völlig anderes Licht auf das Geschehen.

Wenn Du Probleme mit der Vorgeschichte hast, die "Ich war neu in Deutschland und hatte keine Freunde bis ich die Kiffer getroffen habe" - Story geht immer.

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Du bist einer der seltenen Fälle, wo die Bestandsaufnahme katastrophal ist, die Problemlösung allerdings keine Wünsche offen lässt. Wenn Du da mit leuchtenden Augen von Deiner Spiritualität erzählst, dann darft Du 100% wieder fahren.

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Um nochmal sicher zu gehen:
Werden die Fragen genau so bei der MPU gestellt?


Genau so vermutlich nicht, aber in der Bedeutung, daher ist es wichtig zu verstehen, was der Gutachter eigentlich von einem will.
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  #28  
Alt 22.05.2018, 23:15
Tezzko Tezzko ist offline
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Danke Samuel - ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber hoffe das zu meistern.

Manche Kritik habe ich nicht ganz verstanden:

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Ich konnte auch ohne, da ich werktags nie konsumiert habe und meiner Arbeit nachgegangen bin. Eben nur in Gemeinschaft am Wochenende beim Zocken konsumiert bis zur Trennung.

Das ist die korrekte Antwort für alle, welche nicht süchtig sind.

Das ist doch nicht ernst gemeint. Hast du evtl. einen Vorschlag?

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich habe meistens beim Freund übernachtet(meistens, weil es zum Zeitpunkt der Auffälligkeit nicht so war) und am nächsten Tag, bin ich davon ausgegangen, dass ich fahrfähig bin und alles im grünen Bereich ist.

Warum darf ich hier nicht denken/glauben? Ich mein, zu dem Zeitpunkt wusste ich es nicht besser bzw. dass ich bis zu 72 nach dem Konsum nicht fahren darf, geschweige denn, dass ich nichtmal Fahrrad oder Bus fahren durfte.

Zum Verlassen werden und zu mir:
Ich war nie neu in Deutschland - wurde hier geboren(Eltern Ausländer)
Ich habe schon ein Mal bereits mein Umfeld aufgeben müssen. Ich bin mit 11 Jahren nach in die Nähe von Köln gezogen. Habe hier nicht viele Freunde gehabt und ja habe halt Freunde gesucht und mich denen angeschlossen, indem was sie taten. Sei es anfangs das Rauchen und kleine Kriminalitätsdelikte in der Pubertät und nach Schulende, halt das kiffen.

Soll ich das also einbringen?(außer die Kriminalität, die Jahre her ist und alles fallen gelassen wurde(Ladendiebstahl, Fahrrad geklaut) Ich habe, aufgrund des Umzuges, Freunde verloren, im neuen Ort kaum Freunde gehabt und mich von meinem "neuen & coolen" Umfeld lenken lassen, um dazu zugehören? Dann meine Freundin verloren, einen wichtigen Menschen, mit dem ich seit dem 12.10.2013 zusammen war. Und kam mit der Situation gar nicht klar.

Des Weiteren könnte ich sagen, dass ich meiner Freundin gegenüber den Konsum verheimlicht habe und der Trennungsgrund war, dass sie mich erwischt hat und Cannabis der Grund für den Verlust dieser wichtigen Person war und ich nun meine Glaubensgeschwister nicht auch verlieren möchte?

Hat die Spiritualität nicht gereicht? Dass ich zum Glauben gefunden habe, mich mit der Bibel auseinander setze, ein Teil einer Gemeinde geworden bin, mit Glaubensgeschwistern Gemeinschaft habe und meinen Glauben ausleben möchte?
Lasse mich auch demnächst taufen.

Passt mein Konsummuster zu meinen Blutwerten, wenn ich angebe jede Woche einen Joint geraucht zu haben und nach der Trennung täglich oder jeden zweiten Tag.(täglich oder jeden zweiten Tag sagen, damit ich noch als Gelegenheitskonsument durchgehe?)
Trennung war der 20. Januar und Auffälligkeit der 26.

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Zu verstehen, was der Gutachter von mir will, fällt mir nicht leicht. Bislang verstehe ich nur, ich muss richtig auf seine Fragen antworten xD

Kurze Korrektur:
Ich bin da, weil ich die Zweifel der Behörde an meiner Fahreignung, mithilfe von Ihnen, ausräumen möchte.

Alkohol trinke ich aber nur zu besonderen Anlässen(Hochzeit) und sehr wenig (1 Glas Sekt)

Rechnung bzgl. der Fahrten:
Ich habe seit Mitte Juli(ca. 15.07) konsumiert = 28 Wochenenden seit Konsumbeginn + 6 Tage nach Trennung täglich/jeden zweiten Tag = 34 Fahrten

Es kann ja aber auch sein, dass ich öfter gefahren bin, bzw. auch 2 Tage nach Konsum am Wochenende und da war ich auch nicht fahrfähig. Soll ich das jetzt verdoppeln?

Wenn du mir das noch ausführlich beantworten könntest, hätte ich eine stabile Grundlage, um meinen Bogen anzupassen. Werde mich noch weiter einlesen und anschließend den Bogen ein weiteres Mal beantworten.

Vielen Dank im Voraus.
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  #29  
Alt 23.05.2018, 00:59
Crytek Crytek ist offline
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Du bist an 34 Tagen gefahren, jedoch sind das nicht 34 Fahrten.

Beispiel 1 Tag:

Gegen Mittag zur Post gefahren und wieder zurück. Am Abend zu einem Kumpel gefahren und etwas später mit ihm zusammen seid ihr einkaufen gefahren. Anschließend seid ihr beide zurück zum Kumpel gefahren und habt dort gekocht. Am Abend bist du wieder heim gefahren.

1 Tag = 6 Fahrten. Also das häuft sich sehr schnell, deswegen sind 34 Fahrten recht unlogisch. Geh pro Tag von ca 4 Fahrten aus. 1 fahrt pro Tag ist sehr unlogisch.

Lg
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  #30  
Alt 23.05.2018, 11:50
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samuel samuel ist offline
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Das ist die korrekte Antwort für alle, welche nicht süchtig sind.

Das ist doch nicht ernst gemeint. Hast du evtl. einen Vorschlag?


ICD 10 Drogen

Die Frage lautet doch übersetzt: Wieso konnten Sie den Drogenkonsum nicht kontrollieren?

Wenn Du da mit: "Weil.................." antwortest, erklärst Du, dass Du das nicht kontrollieren konntest, sprich süchtig warst. Das verneinst Du an anderer Stelle.

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Warum darf ich hier nicht denken/glauben? Ich mein, zu dem Zeitpunkt wusste ich es nicht besser bzw

Auf die Frage, Wie haben sie den Nagel in die Wand gehauen? Antwortest Du: Ich dachte wenn ich den Hammer lange genug anstarre, wird es schon werden.

Erkennst Du die Problematik?

Was hast Du unternommen um nicht dicht Auto zu fahren?
Nichts, es war Dir schlichtweg egal, sonst hätten Sie dich nämlich nicht ermittelt.

------------------------

Soll ich das also einbringen?(außer die Kriminalität, die Jahre her ist und alles fallen gelassen wurde(Ladendiebstahl, Fahrrad geklaut) Ich habe, aufgrund des Umzuges, Freunde verloren, im neuen Ort kaum Freunde gehabt und mich von meinem "neuen & coolen" Umfeld lenken lassen, um dazu zugehören? Dann meine Freundin verloren, einen wichtigen Menschen, mit dem ich seit dem 12.10.2013 zusammen war. Und kam mit der Situation gar nicht klar.

Was dann für den Psychologen noch eine persönliche Problematik braucht, da wäre mangelndes Selbstbewusstsein eventuell eine Möglichkeit.

Jung, fremd und unsicher, das passt dann.

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Hat die Spiritualität nicht gereicht?

Das ist total klasse. Damit rockst Du den Laden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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6 Tage nach Trennung täglich/jeden zweiten Tag = 34 Fahrten

Was nun, täglich oder jeden 2. oder an 5 von 6 Tagen.
Konkret bitte und dabei bleibst Du dann.
Eine Woche kiffen für 76CooH ist ok.
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