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Alt 12.10.2017, 14:40
chriscn94 chriscn94 ist offline
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Registriert seit: 12.10.2017
Beiträge: 3
Lächeln MPU Vorgehensweise bei Alkohol und Drogen

Guten Tag!
Ich möchte dieses Forum nutzen, um allerlei Fragen die mir so im Kopf herumschwirren weitestgehend zu beantworten.
Wenn etwas ungenau formuliert wurde, weisen Sie mich bitte darauf hin!

Ich werde im Folgenden mehrere Fragen stellen, auf die Sie dann nummerisch antworten können.

Ist das nachvollziehbar? (1)

(1) ja

Zur meiner Person
Geschlecht:m
Größe: 1.70
Gewicht: 70kg
Alter:23

eventl. Bundesland
NRW

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 26.06.2016
BAK: 1,36 ‰
Drogen: Cannabis und Amphetamine
Trinkbeginn: 23:00 Uhr
Trinkende: 03:00 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 07:35 Uhr

Der Abend, die Nacht:
Ich war mit ein paar Freunden aus. Dazu war ich "in die Stadt" gefahren, da ich selber "am Land" lebe und wir einen Geburtstag feiern wollten.
Ich fuhr mit dem Auto, stellte dies auch ab und wir gingen feiern.
Da ich hier nichts verheimlichen möchte, erzähle ich Euch, dass wir in dieser Nacht nicht nur getrunken, sondern auch Joints geraucht haben.
Wie es sich im Nachhinein herausstellte, war dies keine gute Idee und ich verlor die Orientierung. Im Laufe der Nacht kam jedoch der Zeitpunkt, wo sich dies änderte und ich mich wieder topfit fühlte. Ich ging dann in den frühen Morgenstunden in Richtung Wohnung meiner Freunde, wo ich noch 1-2 Stunden schlief und dann das Vorhaben verfolgte, die Heimreise mit dem Auto anzutreten. Es war mir zwar klar, dass ich den Alkohol niemals abgebaut hätte - aber ich fühlte mich fit.
Am Heimweg, wegen gefahrener Schlangenlinien wurde ich von der Polizei angehalten, kontrolliert und wegen der Sachlage mit auf die Wache genommen.
Die dort abgenommene Blutprobe zeigte, dass nicht nur Alkohol und Cannabis vorzufinden war, sondern auch Amphetamine.
Wie ich bereits oben erwähnte, will ich hier nichts verheimlichen, aber aufgrund meiner Desorientierung kann ich mich nicht daran erinnern, wie ich diese Substanz (in welcher Form auch immer) zu mir genommen habe.
Ich hatte nämlich nie vor gehabt, solche Drogen zu konsumieren!

Nach Gesprächen mit meinen Freunden, die in dieser Nacht mit mir unterwegs waren, kamen wir zu dem Schluss, dass ich mich aufgrund der Einnahme dieser Droge wieder "topfit" fühlte und ich die ganze Situation unterschätzt habe.

Mein Konsum vor dieser Straftat:
Alkohol: 1-2 mal im Monat, da ich zu dieser Zeit unter der Woche arbeitete und am Wochenende studierte (letzteres immer noch)
THC: 3-4 mal im Monat
anderes: noch nie!!

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 7 Monate

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: noch nicht
Noch in der Probezeit?: nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein:
Nein.
Wäre es sinnvoll, diese einzusehen? Wieso und wo ist das möglich? (2)
Sonstige Verstöße oder Straftaten?:
Neben 3 geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen.

Fragestellung der Fsst (falls bekannt):
Was ist damit gemeint?
Ich habe einen Antrag auf Neuerteilung einer Fahrerlaubnis hier, welchen ich noch nicht ausgefüllt und verschickt habe, da ich ja noch keine MPU gemacht/bestanden habe. Richtig so? (3)

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel:
Nein.
Ich lebe abstinent seit:
Seit dem 15.02.2017 lebe ich abstinent und trinke keinen Tropfen Alkohol mehr und achte auch sehr genau darauf, dass ich keine Lebensmittel mit Alkohol (Saucen z.B.) zu mir nehme, da dies das Ergebnis negativ beeinflussen könnte!

Abstinenznachweis
Haaranalyse:
Ja, am 15.11.2017 habe ich akkreditierte Nachweise, welche mir belegen, dass ich seit 9 Monaten meine Abstinenz (Alkohol und Drogen!) dokumentiere.

Im MPU-Vorgespräch wurde mir nahe gelegt:
kontrolliertes Trinken
Drogenabstinenz 12 Monate

Mir wurden zwar 12 Monate empfohlen, aber reichen die 9 Monate nicht schon aus? (4)
Es war schließlich ein Erstvergehen und habe kontrolliertes Trinken abgelehnt, da mir eine komplette Abstinenz in allen Belangen ansprechender vorkommt.

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?:
Nein, weil in meinen Augen ein einmaliger Vorfall keine Sucht unterstellen kann.
Wenn Ihr jedoch anderer Meinung seid, lasst es mich gerne wissen und nennt mir Herangehensweisen, dem Gutachter bei der MPU neben Verhaltens- und Einstellungsänderung und Abstinenzbelegen darzulegen, dass keine Sucht oder Nichteignung wegen "Rückfall" besteht. (5)

Psychologe/Verkehrspsychologe:
Ein bzw. mehrere Gespräche mit einem Verkehrspsychologen zur Aufarbeitung meiner Situation, meines Verhaltens damals und heute wird ab übernächster Woche stattfinden.

Ist es dann noch unbedingt notwendig, 1099€ für einen Avanti-Vorbereitungskurs aufzuwenden? Die ganze Sache ist ohnehin schon sehr kostenintensiv und der Kurs (laut meiner Recherche) soll ja in erster Linie aufzeigen, sich mit seiner Situation professionell auseinander gesetzt zu haben.

Das würde ich jedoch jetzt bald beim Verkehrspsychologen.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich mir da helfen könntet. (6)

Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer:
Avanti? s.o. (7)

Ambulante/stationäre Therapie
bald bei Verkehrspsychologe
Dauer noch nicht bekannt

werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc:
nein

MPU
Datum:
noch nicht angemeldet

Welche Stelle (MPI):
TÜV NORD

Schon bezahlt?:
nein

Schon eine MPU gehabt?
nein

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:
Nein!
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