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Alt 16.02.2017, 19:08
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Alana Alana ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 06.08.2011
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Es ist ganz einfach: Nach Fahrerlaubnisverordnung Anlage 4 schließt eine Alkoholabhängigkeit die Fahreignung prinzipiell aus! Die kann nur wiederhergestellt werden, wenn eine lebenslange Abstinenz durch eine MPU (mit einjährigen Abstinenznachweisen) überprüft wird. So wie es auch bereits bei den beiden vorangegangenen MPUen geschehen ist.

Du bist aktenkundig alkoholabhängig und somit abstinenzpflichtig. Nun hast Du durch diesen Vorfall bewiesen, daß Du wieder trinkst, also ist die Fahreignung erneut erloschen.

Ganz klar: ohne mindestens einjährige Nachweise keine Chance !!! Und im Prinzip wird der GA ohne erneute Therapie auch sehr skeptisch gucken. Du bist abhängig, da gibt es keine Ausrutscher, nur Rückfälle.

Ein RA kann Dir nicht helfen. Alle Urteile, die Du im Internet findest, solltest Du mal genau lesen: Gerichte haben nur MPU-Aufforderungen gekippt, bei denen die Fristen nicht ausreichten, um überhaupt einen MPU-Termin zu bekommen. Wer so viel Zeit haben wollte, um die Nachweise erbringen zu können (in der Regel also ein Jahr), ist überall abgewiesen worden.

Eine Sperrfrist wirst Du nicht bekommen, da nicht ein Gericht, sondern die FSST die FE entziehen wird. Du kannst also sofort zur MPU gehen - allerdings ohne Nachweise ohne den Hauch einer Chance zu einem Positiv.

Zitat:
Zitat von AndreW1988 Beitrag anzeigen
Die Suizidaussage war absolut nicht ernst gemeint, betrunken in einem Streitgespräch lapidar geäußert...
Gaaanz schlechtes Argument! Du belegst hier ja selber, daß Du betrunken nicht zurechnungsfähig bist. Genau deshalb fehlt Dir ja nach Ansicht der FSST die Fahreignung.
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Liebe Grüße
Alana
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