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AndreW1988 16.02.2017 17:47

Möglicher Entzug der Fahrerlaubnis obwohl nicht gefahren
 
Hallo zusammen,

ich habe ein Problem... ich habe in meinem Leben bereits 2 MPU´s machen müssen aufgrund von TF - beide waren seiner Zeit Positiv. Seit 2014 habe ich nun meinen Führerschein wieder und bislang war auch nichts mehr. Jetzt ergab sich folgende Situation, ich hatte was getrunken, hatte unbedachter Weise geäußert ich könne mir was antun, woraufhin meine Freundin welche Arbeiten war die Polizei verständigte. Die Polizei hat mich dann in eine Klinik eingewiesen und - wie sich jetzt herausstellte - eine Meldung an die FSST gemacht. Heute habe ich bei der FSST vorgesprochen, habe bekräftigt das ich mir nichts antun wollte und will - die Dame entdeckte jedoch das ich angegeben hatte bereits eine qualifizierte Entgiftung gemacht zu haben und das ich einen AAK von 2,04 Promille hatte. Jetzt fordert sie meine Führerscheinakte von meinem alten Wohnort an und wird dort die postiven Gutachten finden. Allerdings habe ich beim 2ten Gutachten angegeben das ich Alkoholabhängig bin und das steht dort auch so drin - dies kann mir jetzt zum Verhängnis werden, da die Dame meinte wenn die Abhängigkeit im Gutachten steht werde ich eine erneute MPU machen müssen obwohl ich nicht alkoholisiert gefahren bin. Jetzt habe ich natürlich weder vorbereitende Maßnahmen getroffen, noch Abstinenznachweise gesammelt - zudem ist es dann meine 3!!! MPU.

Ich stehe dem ganzen jetzt hilflos gegenüber, da ich täglich 50 km zur Arbeit pendeln muss und auf den Führerschein angewiesen bin (keine öffentlichen Verkehrsmittel - dorf).

Was kann ich jetzt tun?
Welche Frist habe ich zur Beibringung des Gutachtens zu erwarten?
Kann mir ein RA aus der Sache raushelfen?

Ich bin dankbar um jeden Tipp!

Gruß

einfachich0405 16.02.2017 17:58

Sieht bescheiden aus!
Hast ja bei deiner 2. Mpu sicher AB oder KT angegeben, was mit 2+ ATÜ wohl nicht geht! Also MPU hinfällig!!!!!

minilee 16.02.2017 18:01

Willkommen im Forum,

danach

Zitat:

Die Polizei hat mich dann in eine Klinik eingewiesen und - wie sich jetzt herausstellte - eine Meldung an die FSST gemacht. Heute habe ich bei der FSST vorgesprochen, habe bekräftigt das ich mir nichts antun wollte und will - die Dame entdeckte jedoch das ich angegeben hatte bereits eine qualifizierte Entgiftung gemacht zu haben und das ich einen AAK von 2,04 Promille hatte. Jetzt fordert sie meine Führerscheinakte von meinem alten Wohnort an und wird dort die postiven Gutachten finden. Allerdings habe ich beim 2ten Gutachten angegeben das ich Alkoholabhängig bin und das steht dort auch so drin - dies kann mir jetzt zum Verhängnis werden, da die Dame meinte wenn die Abhängigkeit im Gutachten steht werde ich eine erneute MPU machen müssen obwohl ich nicht alkoholisiert gefahren bin.
ist dir leider eine 3. MPU gewiss, du hast ja bei der letzten angegeben, in Zukunft AB zu leben...

Zitat:

Kann mir ein RA aus der Sache raushelfen?
Nein, der Sachverhalt ist nun mal der Fsst bekannt, was soll ein RA da machen?

Fang sofort an, AB-Nachweise zu sammeln und kümmere dich ggf. um eine Therapie, SHG etc. ...

AndreW1988 16.02.2017 18:12

Ich frage mich auch welche Fragestellung da kommt?

"Ist zu erwarten das xx jemals wieder Alkohol trinkt" oder was wollen die Begutachten?

Der Wert 2,04 ist lediglich AAK - also hat er doch keine Rechtskraft?

Ich bin auf den Führerschein angwiesen, sollte der mir genommen werden verliere ich meinen Job und kann einpacken - das ist doch unverhältnismäßig?

Es muss doch Mittel und Wege geben der Führerschein zu behalten bzw. die Fristsetzung der FSST soweit herauszuzögern, dass es mir überhaupt möglich ist mich auf die MPU vorzubereiten?

einfachich0405 16.02.2017 18:14

Mit dem AAK weiß ich nicht! Aber wenn es verwertbar ist, ist deine MPU unabwendbar, da du bei der 2. ja wieder gelogen hast!

Alana 16.02.2017 18:24

Wieviel Promille Du drin hattest, spielt keine Rolle.

Du bist aktenkundig Alkoholabhängig, das erfordert lebenslange Abstinenz. Daß Du das nicht lebst zu beweisen, dafür reicht diese AAK allemal. Das ist die dritte MPU.

minilee 16.02.2017 18:24

Zitat:

Der Wert 2,04 ist lediglich AAK - also hat er doch keine Rechtskraft?
1. für die Fsst ist die AAK verwertbar und allein damit deine frühere AB-Behauptung widerlegt...

2.
Zitat:

Es muss doch Mittel und Wege geben der Führerschein zu behalten bzw. die Fristsetzung der FSST soweit herauszuzögern, dass es mir überhaupt möglich ist mich auf die MPU vorzubereiten?
nein, für die Fsst bist eine Gefahr für die Allgemeinheit (unser Gesetzgeber sieht das ebenso, du hast ja eben noch deine FE), und deswegen wird die Frist zu Beibringung eines entsprechenden Gutachtens auch kaum 3 Monate übersteigen...

AndreW1988 16.02.2017 18:47

Ich habe ja lange Zeit AB gelebt - es ist ja auch nichts vorgefallen bis jetzt. Es erschließt sich mir einfach nicht wieso ich eine gefährdung im Straßenverkehr darstellen soll obwohl kein Verkehrsmittel angerührt habe.

Ich musste seiner Zeit sagen das ich Abhängig bin um den FS zurück zu bekommen (2 MPU) - auch wenn ich das selber anders sehe...

So wie ich das rechachiert habe kann ich aber gegen die Fristsetzung der FSST zur Beibringung der MPU rechtsmittel einlegen bzw. einen RA hinzuziehen - das werde ich dann auch tun müssen.

Wie gesagt es ist für mich existenzbedrohend - ich komme nicht mehr zur Arbeit wenn ich den FS abgeben muss, verliere meinen Job, kann weder Kredite noch Wohnung bezahlen - ich verliere alles!

Wenn es wirklich so wäre das ich nur 3 Monate habe um die MPU zu machen, müsste ich es ohne Nachweise etc. versuchen da ich ohne FS wirklich verloren bin. Auch wenn ich glaube mir die Frage schenken zu können, wie hoch seht ihr die Chancen ohne Vorbereitung die 3 MPU zu bestehen? (Ausrutscher, einmaliger Rückfall o.Ä)

Mit einer Sperrfrist ist aber nicht zu rechnen oder??

Bin echt am verzweifeln... verstehe die Welt gerade nicht mehr wie sowas sein kann.

Luwan 16.02.2017 18:55

Was erschwerend bei dir hinzukommt ist die Sache mit dem angekündigten Suizid. Das wird sicherlich auch zur Sprache kommen, da eine psychische Erkrankung, gerade mit suizidaler Tendenz per se schon die Eignung zur Inbetriebnahme eines KFZ in Frage stellt.

In Kombination mit Alkoholismus, einer Zeit wo KFZ (unter anderem medienwirksam) als probates Mittel zur Selbsttötung ausgewiesen werden, würde ich hier wenig Hoffnung auf Alternativen setzen.

AndreW1988 16.02.2017 19:00

Die Suizidaussage war absolut nicht ernst gemeint, betrunken in einem Streitgespräch lapidar geäußert...

Welche Fragestellung da auf mich zukommt ist auch interessant.

Man sollte diesem Staat echt den Rücken kehren - reine Willkür war hier abläuft. Klar wenn ich gefahren wäre würde ich es ja einsehen, aber unter diesen Umständen ist es für mich absolut unverständlich und ich werde mich mit allen Mittel dagegen wehren (wenn ich dann welche habe).

Wenn ich keine Sperrfrist bekomme (wieso sollte ich auch?) Könnte ich mir einen EU Führerschein beschaffen oder?


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