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Silence 23.06.2017 20:43

Hilfe Mpu wegen Verkehrsrechtlicher Frage negativ
 
Hallo zusammen, am 16.05 hatte ich meine erste MPU, und bin durchgefallen.
Meine Frist endet am 10.07.17, also würde ich den Antrag zurückziehen. Und später Neu beantragen. Und mich dafür besser vorbereiten. Vllt. Könnt ihr mir dann ein wenig helfen. Was ich nun wissen wollte, was passiert mit den Verkehrsverstößen, die ich vor über zwei Jahren begangen habe. Werden diese getilgt? So dass die beim nächsten Mal gar nicht dran kommen? Wie in meinem Fall die Geschwindigkeitsüberschreitung??

Zu meinen Verstößen:

05.02.15 Missachtung des Rotlichts über 1sek. 1 Monat Fahrverbot

13.07.15 Geschindigkeitsüberschreitung außerorts 80+26 km/h

05.02.16 fahrlässige Gefährdung des SV, unerlaubtes entfernen vom Unfallort in Tateinheit mit Trunkenheit im Verkehr BAK 1,04

Vielen Dank schon mal

Alana 23.06.2017 21:51

Willkommen hier im Forum!

Warst Du noch in der Probezeit? Wurde Dir die FE nach dem letzten Delikt entzogen oder hast Du sie noch?

Silence 23.06.2017 22:08

Hallo,

Hatte den Fs, seit 10.2002. Habe ich an dem letzten Delikttag abgegeben. Sperrfrist hatte ich demnach bis 25.02.17 und nun auch die erste Mpu hinter mir. Natürlich negativ. Deswegen möchte ich den Antrag jetzt zurückziehen, und dann wieder neu antreten.

Schöne Grüße

Silence 23.06.2017 22:10

Zur Mpu musste ich dann denke ich wegen den ganzen Delikten, die ergaben dann 9 Punkte.

minilee 23.06.2017 22:19

dann fang mal an hier zu lesen...

http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-f...c&sort=voteavg

Silence 23.06.2017 23:00

Danke, für den link. Lese mich schon Kreuz und quer. In der Empfehlung steht, ich soll meine Psychotherapie zu Ende machen und ggf. einen Verkehrspsycholgen aufsuchen. Denke wegen nicht ausreichendem Problembewusstsein zur Deliktgeschichte. Ich war einfach total verunsichert vor dem Ga. Deswegen möchte ich mir da auch nochmal etwas Zeit lassen. Habe dann aber anschließend gedacht, es war nicht unbedingt hilfreich das mit der Therapie zu erwähnen. Wird zwar positiv bewertet, aber eben noch nicht abgeschlossen. Deswegen bleibt da nur eins, bis es abgeschlossen ist nichts mehr erwähnen, auch wenn ich ein Attest von meiner Therapeutin abgegeben habe, das sich mein gesundheitlicher Zustand nach damals Anpassungsstörungen deutlich verbessert hat.
Ehrlich gesagt, bin ich ziemlich verunsichert wegen dem ganzen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bin froh das es so ein Forum gibt übrigens😊

Alana 23.06.2017 23:17

Zitat:

Sperrfrist hatte ich demnach bis 25.02.17
Okay, er würde Dir also entzogen. Dann kann ich Dir auch diese Frage
Zitat:

Werden diese getilgt? So dass die beim nächsten Mal gar nicht dran kommen?
beantworten: Du wirst vor 2031 deine FE nur durch eine MPU wiederbekommen.

Zitat:

In der Empfehlung steht, ich soll meine Psychotherapie zu Ende machen
Wärst Du früher hier aufgeschlagen, hätten wir Dir das vorher gesagt: es ist so gut wie aussichtslos mitten in einer Therapie eine MPU bestehen zu wollen. Steht denn diese Verhaltenstherapie in einem Zusammenhang mit den Ursachen für deine Verkehrsvergehen?

Das negative Gutachten, hast Du das bei der FSST abgeben? Hoffentlich nicht. Wem hast Du das Attest deiner Therapeutin gegeben? Dem Gutachter oder der FSST?

Zieh den Antrag schriftlich, formlos, ohne Begründung und per Einschreiben zurück.

minilee 23.06.2017 23:23

Zitat:

Habe dann aber anschließend gedacht, es war nicht unbedingt hilfreich das mit der Therapie zu erwähnen. Wird zwar positiv bewertet, aber eben noch nicht abgeschlossen.
und davon hast du ja auch hier bisher noch nichts erwähnt... würde die Hilfestellung aber schon etwas erleichtern, wenn man alle Fakten kennt... ;)

Silence 23.06.2017 23:26

Das ich durch die MPU muss ist mir klar, aber was ist mit den Tilgungsfristen der Ordnungswidrigkeit. Theoretisch 2 jahre. Ändert sich da was in Bezug auf die MPU, zwecks diesem Vergehen, wenn ich nochmal antrete?

Im Zusammenhang stehts nur wenn ich das so sehen will, würde ich sagen. Also es ist der FS nicht bekannt. Müsste auch keine Medikamente einnehmen. Denke ich sollte die Therapie beim nächsten Mal nicht erwähnen. Hauptsache mir geht's wieder gut. Die Therapie war eine Verhaltenstherapie, dachte nicht das das ne Rolle spielt irgendwie. Naja falsch gedacht.

Den Antrag werde ich zurück ziehen.

Alana 23.06.2017 23:30

Zitat:

was ist mit den Tilgungsfristen der Ordnungswidrigkeit.
Die sind nur vekehrsrechtlich relevant bei eventuellen Wiederholungstaten. Aber bei Dir geht es jetzt um Verwaltungsrecht und da schleppst Du diese Delikte mit bis zu einer bestandenen MPU.


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